Du bist jetzt schon groß, … 31/05/2012
Posted by Hermione in blogosphere, misc.Tags: Blog, Geburtstag, Jubiläum, Konfetti, Party
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… liebes Rescue Blog, denn heute ist Dein dritter Geburtstag. : )
Und nicht nur das, genau wie letztes Jahr gibt es auch heute wieder zwei Gründe zu feiern:
1. Mein Blog kommt jetzt in den Kindergarten! ; )
2. Dies ist der 600. Artikel
Wie viel sich doch in den letzten zwölf Monaten verändert hat …
Es sind richtig tolle Dinge geschehen, und richtig schlechte. Ich blogge seit Anfang des Jahres wieder ein bisschen mehr, und ich habe jede Menge interessante, bescheuerte, lustige und auch traurige Einsätze im Hinterkopf, die noch niedergeschrieben werden müssen …
Hier ist also lang noch nicht Schluss! : )
Freuen wir uns also auf die nächsten zwölf Monate. Und in genau einem Jahr werde ich wieder zurückblicken und mich darüber freuen, wie mein Blog und mein Leben sich weiterentwickelt haben … und ich werde dann wohl auch wieder ein paar Tränchen vergießen, weil manche Dinge eben nicht so laufen, wie wir uns das wünschen, und weil Enttäuschungen eben auch zum Leben dazugehören.
Und wofür hat man denn einen Blog, wenn nicht, um andere daran teilhaben zu lassen?
Tausend Dank an all meine Leser – an die, von Anfang an dabei sind, an die, die im Laufe der Zeit dazugekommen sind, und an die, die mich nur ein Stück des Weges begleitet haben.
Ohne euch und eure tollen Kommentare gäbe es dieses Blog gar nicht.
Und auch vielen Dank an meine Patienten und Kollegen, für ihr teilweise einfach nur absurdes Verhalten. Sowas könnte sich echt niemand ausdenken. Ihr habt’s einfach drauf! : )
Danke! : )
Lückenbüßersuchbegriffe 30/05/2012
Posted by Hermione in off topic, Suchbegriffe.Tags: Suchbegriffe
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Weil sich wieder mal einiges angesammelt hat … : )
“Das gibt jetzt mal keinen Pieks…” 25/05/2012
Posted by Hermione in Rettungswache, WTF.Tags: Angst, Blutzucker, Rettungsdienst
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Wollen wir nen Running Gag draus machen? Ratet mal die Uhrzeit …
Japp, wieder mal nachts um halb drei. Irgendwas stimmt nicht mit dieser Tageszeit. Haltet euch um diese Zeit besser von allem fern. Wer weiß, was euch sonst passieren könnte. ; )
Unser Patient gehört zu der Gruppe Mensch, die Samstagnacht in der Kneipe vom beinahe Stuhl kippen. Ja, ich weiß, was ihr jetzt denkt. Wir sind auch davon ausgegangen, dass er nen höheren Blutalkoholgehalt hat als unser Lieblingspraktikant Pettigrew IQ …
… hat er aber nicht. Der Gute ist nahezu nüchtern, ich würde seinen Zustand noch nicht einmal als “leicht angetrunken” bezeichnen.
Also mal nachgefragt, wie’s dazu gekommen ist. Er weiß es nicht. Während wir seinen Blutdruck messen und das Pulsoxy an seinen Finger klemmen, erzählen seine Freunde uns, dass er auf einmal total blass wurde und angefangen hat, zu zittern.
Der geneigte Retter schließt an dieser Stelle dann eine mögliche Hypoglykämie in den Kreis der möglichen Diagnosen mit ein, und möchte gern den Blutzuckerwert erfahren. Wir wollen das auch. Also nehm ich mir unser BZ-Messgerät und informier den Patienten darüber, dass ich gern seinen Blutzucker messen möchte, und ihn dafür ein bisschen pieksen müsste.
Unser Patient ist da aber anderer Meinung. Ich habe selten jemand so panisch und abwehrend reagieren erlebt, wenn es um den BZ ging.
Klar, angenehm ist es jetzt nicht unbedingt, aber es ist auch kein Schmerz, der einem den Verstand raubt.
Also nochmal behutsam erklärt, dass es nur kurz und leicht wehtut, und ebenso behutsam erklärt, warum es gerade wichtig ist, dass wir seinen Blutzuckerwert kennen. Kein Einsehen. Mein sehr einfühlsamer, sehr verständnisvoller Kollege versucht sein Glück. Ohne Erfolg.
Patient brüllt immer noch vor Angst, als das NEF eintrifft. Notarzt und Assistent müssen in dem Moment wirklich davon ausgehen, dass wir unseren Patienten im RTW zu Tode foltern … Nicht, dass man uns sowas zutrauen müsste. ; )
Die beiden versuchen es dann auch mal, mit dem Erfolg, dass der Patient sich nun auch noch weigert, mit ins Krankenhaus zu kommen, aus Angst, dass man ihm dort den BZ misst, ihm sonstwie Blut abnimmt oder ihm sogar nen Zugang legt.
Tja, jetzt werden wir nie erfahren, welche Ursache sein Beinahezusammenbruch hatte.
(Habt ihr auch so große Angst vor Nadeln?)
Das untere Ende der Skala … 24/05/2012
Posted by Hermione in Praktika, Rettungswache, WTF.Tags: Inkompetenz, Pettigrew, Praktikant, Rettungsdienst
2 comments
… und zwar jeder Skala, die man sich nur vorstellen kann.
Ich habe ja schon über unseren Praktikanten getwittert. Er hat jetzt im zweiten Anlauf mit Ach und Krach die Rettungssanitäterprüfung bestanden. Leider.
Ich bin wirklich kein missgünstiger Mensch, aber allein die Vorstellung, dass Peter Pettigrew mal aus dem RTW steigt, wenn ich, ein Familienmitglied, ein Freund oder sonst ein unschuldiger Mensch in Not ist, lässt mir vor Grauen die Nackenhaare zu Berge stehen.
Bevor er bei uns gelandet ist, wurde er bereits von zwei anderen Hilfsorganisationen nach kurzer Zeit hinauskomplimentiert, und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass er es bei uns noch lange macht.
Sozialkompetenz, gesunder Menschenverstand, realistische Selbsteinschätzung? Fehlanzeige.
Ich bin ja eigentlich auch ein Freund von “Sicheres Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit“, aber es gibt Momente im Rettungsdienst, da ist das absolut kontraindiziert.
Wenn man auch nach einem halben Jahr noch absolut null Überblick über den Notfallrucksack hat, dann ist das scheiße. Jeder normale Mensch würde sich in einer ruhigen Minute (und die gibt es ja durchaus) mal mit dem Ding hinsetzen und versuchen, sich einzuprägen, in welcher Tasche was zu finden ist. Allein schon durch das Checken bei Dienstbeginn müsste man doch im Laufe der Zeit mitbekommen, wo sich das verdammte Laryngoskop versteckt. Kann doch nicht sein, dass der im Einsatz erst anfängt, zu suchen …
Und dann beschwert er sich ernsthaft darüber, dass wir ihn nur noch zugucken lassen.
Ja, es gab schon so einige Gespräche. Er ist dann auch immer ganz einsichtig und gibt sich für ein paar Stunden richtig Mühe. Den berühmten Satz “Er war stets bemüht” könnte man ihm aber nicht ins Zeugnis schreiben. Dafür reicht es nicht.
Betrachtet dies als kleinen Einleitungsartikel, denn über den Kollegen Pettigrew werde ich noch viel erzählen … Ich habe bereits einige Artikel “auf Halde”.
Geschützt: Tablettenintox I 23/05/2012
Posted by Hermione in Praktika, Rettungswache.Tags: Intoxikation, Notarzt, Rettungsdienst, Suizid, Tabletten
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