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Tschüß, 2013. 31/12/2013

Posted by Hermione in Alltag, Uncategorized.
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Was für ein Jahr. Es begann quasi damit, dass ich meinem besten Freund (verdient!) eine reingehauen habe, es begann einsam und mit tausend Problemen.

Meine Lieblingskollegin wurde gekündigt, und dadurch hatte ich keinen Verbündeten mehr gegen die mobbende Arschlochkollegin.
Ich habe an einem Abend Anfang Februar gleich zwei gute Freunde verloren, zwei Menschen denen ich zu Unrecht vertraut habe. Getröstet und aufgebaut haben mich damals hauptsächlich zwei Twitterer, Medididi und Motte. Ohne euch beide hätte ich den Februar und den März nicht überstanden. Es wurde nicht besser, es wurde alles irgendwie egaler.

Der Sommer war schön. Im Juni war ich viel draußen unterwegs, einfach nur um meinem damaligen Mitbewohner aus dem Weg zu gehen. Der Juli war der Wahnsinn. Ich war noch nie vorher so glücklich. Der August war perfekt. So viele schöne Momente, dass sie den miesen Anfang des Jahres wieder ausgleichen konnten. Ich hatte den schönsten Geburtstag überhaupt, war fast den ganzen Monat bei dem tollsten Menschen der Welt, fand endlich eine richtig coole Wohnung für mich allein – alles schien perfekt nach Plan zu laufen. Wenn ich an diese beiden Monate denke, denke ich an wunderschöne Stunden am Strand, an das Gefühl, unbesiegbar zu sein und daran, wie oft du mich zum Lachen gebracht hast. Ich habe so viele tolle Menschen kennengelernt, und dafür bin ich sehr dankbar.
Der September war ebenfalls so schön, dass es mir nicht mal etwas ausmachte, mich vom Sommer zu verabschieden und den Herbst zu begrüßen. Es war alles gut. Ich war endlich angekommen bei dem Menschen, der ich sein wollte, in dem Leben, das ich führen wollte. Ich denke zurück an die nervigen Renovierungsarbeiten, die trotzdem irgendwie Spaß gemacht haben, an die Abende an denen wir mit Tee in meinem Wohnzimmerfenster gesessen und die Sterne angeschaut haben, an unsere Spaziergänge bei den Enten, den Sonnenuntergang am See, an das Gefühl von Geborgenheit.

Der Oktober begann schön und endete scheiße. Der November begann scheiße und endete noch beschissener. Der Dezember begann beschissener und endet jetzt katastrophal.

Ich habe alles verloren. Danke, 2013. Fick dich. Du hattest echt Potenzial, aber du wolltest lieber genauso scheiße enden wie du angefangen hast.

Was ich mir für 2014 wünsche? Egal, es wird eh nicht klappen. Deswegen wünsche ich mir einfach nur, dass es zumindest nicht schlimmer wird als 2013. An ein “besser” glaube ich nicht mehr.

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Kommentare»

1. Qualifiziert (@Medididi) - 31/12/2013

Ach Süße. Ich verstehe das. Wirklich -und du weißt das. Es kann gar nicht besser werden, weil es jetzt lange genug schlimm war. Aber so denken Pessimisten und das wollen wir nicht sein- auch wenn wir es vielleicht sind.
Denk an die Monate, die so toll waren. An das Gefühl, das du empfinden konntest. An die Momente, die dich haben schweben lassen. Dann weiß du- es ist möglich. Und es ist auch in 214 möglich. Ich wünsche es Dir von Herzen!

2. turtle of doom - 31/12/2013

Geht mir ähnlich, liebe Hermione.

Aufpassen, dass man nicht verbittert und trotz allem das Schöne, das ganz Tolle, und die nach wie vor plötzlich auftauchenden Wunder erkennt.

3. kinderdok - 31/12/2013

Hoppla, Hermione, das klingt heftig. Falls Du mal ein paar Aufbauende Email Wechsel oder Twitter-PM brauchst, lass es mich wissen.
Und du weißt: Silvester losziehen und das neue Jahr paar Stunden früher beginnen, dann fällt der Jahreswechsel nicht so schwer

4. delfinstern - 01/01/2014

Oh. das liest sich so, als könnte 2014 nur besser sein, weil schlechter geht gar nicht. Alles Gute (bei was auch immer…)

5. Die Wunderbare Welt des Wissens - 01/01/2014

(((Hermione)))

6. ulf_der_freak - 01/01/2014

Solch eine Situation hatte ich auch mal. Du wirst da wieder herauskommen. Aber dies zu wissen nützt im Moment natürlich wenig. Je mehr zusammenbricht, desto schwieriger ist der Wiederaufbau. Wenn ich dazu beitragen kann, darfst Du Dich gerne melden.

turtle of doom - 01/01/2014

Das erinnert mich daran, dass Menschen dazu neigen, die Dauer des Glücks zu unterschätzen, und die Dauer des Unglücks zu überschätzen.

Wenn du aus dem Mist wieder draussen bist, liebe Hermione, wirdst du darüber erstaunt sein, dass diese schlechte Zeit gar nicht so lange gedauert hat.

“Aber dies zu wissen nützt im Moment natürlich wenig” – ja.

7. gotsassaufeinemast - 03/01/2014

Liebe Hermione,
ich habe für dieses Jahr noch keinen Wunsch geäußert. Und weil ich für mich eigentlich nichts möchte, wünsche ich mir jetzt für dich, dass du 2014 viele schöne Momente haben wirst, lachen und dich freuen kannst und dass du endlich dauerhaft das Gefühl hast angekommen zu sein. Dass es für dich einfach ein schönes Jahr wird. Und wenn ich irgendwie dabei helfen kann, dies alles umzusetzen, dann lass es mich wissen.
Alles Glück der Welt für dich.

Die Wunderbare Welt des Wissens - 03/01/2014

Das ist wohl das netteste, was ich je gelesen habe :)))))

Svü - 04/01/2014

Das hat die Laborfee echt gut gesagt… Du weißt wo du mich findest. :*

8. popostutzen - 04/01/2014

2030 ist 2013 die “Gute alte Zeit”…

9. mattvonp - 04/01/2014

Manchmal gibt es Zeiten, da muss man sich mit einer heißen Tasse Tee ins Zimmer einschließen, die Musik auf Extra-Laut drehen und der ganzen Welt den Mittelfinger zeigen. Und wenn du dann die Tür wieder aufschließt, scheint hoffentlich die Sonne.

10. Die Wunderbare Welt des Wissens - 18/01/2014

Hermione, wie geht es denn so mit 2014?


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