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Das untere Ende der Skala … 24/05/2012

Posted by Hermione in Praktika, Rettungswache, WTF.
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… und zwar jeder Skala, die man sich nur vorstellen kann.

Ich habe ja schon über unseren Praktikanten getwittert. Er hat jetzt im zweiten Anlauf mit Ach und Krach die Rettungssanitäterprüfung bestanden. Leider.

Ich bin wirklich kein missgünstiger Mensch, aber allein die Vorstellung, dass Peter Pettigrew mal aus dem RTW steigt, wenn ich, ein Familienmitglied, ein Freund oder sonst ein unschuldiger Mensch in Not ist, lässt mir vor Grauen die Nackenhaare zu Berge stehen.

Bevor er bei uns gelandet ist, wurde er bereits von zwei anderen Hilfsorganisationen nach kurzer Zeit hinauskomplimentiert, und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass er es bei uns noch lange macht.

Sozialkompetenz, gesunder Menschenverstand, realistische Selbsteinschätzung? Fehlanzeige.

Ich bin ja eigentlich auch ein Freund von “Sicheres Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit“, aber es gibt Momente im Rettungsdienst, da ist das absolut kontraindiziert.
Wenn man auch nach einem halben Jahr noch absolut null Überblick über den Notfallrucksack hat, dann ist das scheiße. Jeder normale Mensch würde sich in einer ruhigen Minute (und die gibt es ja durchaus) mal mit dem Ding hinsetzen und versuchen, sich einzuprägen, in welcher Tasche was zu finden ist. Allein schon durch das Checken bei Dienstbeginn müsste man doch im Laufe der Zeit mitbekommen, wo sich das verdammte Laryngoskop versteckt. Kann doch nicht sein, dass der im Einsatz erst anfängt, zu suchen …

Und dann beschwert er sich ernsthaft darüber, dass wir ihn nur noch zugucken lassen.

Ja, es gab schon so einige Gespräche. Er ist dann auch immer ganz einsichtig und gibt sich für ein paar Stunden richtig Mühe. Den berühmten Satz “Er war stets bemüht” könnte man ihm aber nicht ins Zeugnis schreiben. Dafür reicht es nicht.

Betrachtet dies als kleinen Einleitungsartikel, denn über den Kollegen Pettigrew werde ich noch viel erzählen … Ich habe bereits einige Artikel “auf Halde”.

Geschützt: Tablettenintox I 23/05/2012

Posted by Hermione in Praktika, Rettungswache.
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Learn from my fail: Recapping 02/07/2010

Posted by Hermione in Anästhesie, Krankenhaus, learn from my fail, Praktika, so bitte nicht.
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Recapping ist verboten. Aber sowas von. Und das zu Recht.

In meinem Krankenhaus ist es trotzdem üblich. Jeder weiß, dass man es nicht soll, und trotzdem macht es jeder. Hm.

Ich hab mich da leider auch nicht gerade mit Ruhm beleckert. Aber mit Blut. Und Fentanyl…

Es begab sich, dass ich morgens für die erste OP die Medikamente aufzog. Atropin, Akrinor, Fentanyl. Natürlich jedes mit einer neuen Kanüle, die dann fein säuberlich recapped die Spritze verschloss.
Bis auf die Kanüle, mit der ich das Fentanyl aufgezogen hab. Die ist nämlich beim Recappen in meinem rechten Daumen gelandet. Da, wo’s am meisten wehtut. Bis an den Knochen. Autsch.

Seitdem hab ich jede Kanüle direkt entsorgt und eine frische aufgesteckt.

Jaaaa, was das nicht alles kostet! Aber ohne Kanüle durfte ich nicht aufziehen, weil es nicht wirklich steril ist, und recappen wollte ich nicht mehr, nachdem ich vor Schmerzen durch den halben Saal gesprungen und im Laufe des Tages geschätzte 20 Handschuhe vollgeblutet hatte.

Ich hatte verdammtes Glück, dass ich mit der Kanüle nur was aufgezogen hab, und dass sie, bevor sie es sich in meinem Daumen bequem machte, in sonst niemandem gesteckt hat.

Deswegen kurz zusammengefasst: Es gibt Regeln, die sind schwachsinnig. Und es gibt Regeln, die haben ihre Gründe. Ich werd in meinem ganzen Leben nie wieder recappen.

Fettnäpfchen… 02/07/2010

Posted by Hermione in Anästhesie, Krankenhaus, misc, Praktika, WTF.
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Und ich bin nicht reingetrampelt! xD

Eine nicht näher zu bezeichnende OP, eine Gruppe Medizinstudenten ist zum Zugucken dabei. Sie sind das erste Mal bei einer OP dabei und die meisten von ihnen sind sehr interessiert und stellen viele Fragen.

Nach etwa ner halben Stunde wendet sich einer der Studenten an die Anästhesistin und fragt:

“Müsste hier nicht eigentlich auch ein Anästhesist anwesend sein?”

Sie hatte das perfekte Pokerface, mein Grinsen wurde glücklicherweise vom Mundschutz verdeckt, und dem Studenten war es furchtbar peinlich.
(Nach der OP haben wir uns aber weggeschmissen vor Lachen…)

Wochenrückblick 25/06/2010

Posted by Hermione in Anästhesie, Krankenhaus, Praktika.
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Jawoll, ich hatte ziemlich sicher die coolsten zwei Wochen von euch allen. : P

Jemand *räusper* durfte sich nämlich wieder im Krankenhaus austoben.
Und auch wenn fast nur OPs durchgeführt wurden, die ich mir schon Anfang des Jahres dort zuhauf angucken konnte, war es echt toll. : )

Jetzt hab ich erstmal wieder ein bisschen Freizeit, kümmer mich um meine Nebenjobs und ums Geldverdienen, und in ein oder zwei Wochen mach ich wieder die Operationssäle ‘meines’ Krankenhauses unsicher. xD
Hach, herrlich. Schön, wieder dort zu sein, die ganzen Leute wiederzusehen und Sachen machen zu dürfen, die ich normalerweise nicht tun darf.

Zukunfts-Bla: fachliches, persönliches, familiäres 09/06/2010

Posted by Hermione in Alltag, Bücher, Lernen, misc, off topic, Praktika.
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Mal gucken, ob dieser Artikel es jemals ans Tageslicht schafft, oder ob er auch dazu verdammt sein wird, auf ewig in den Entwürfen vor sich hin zu vegetieren…

In letzter Zeit blogge ich ja eher unregelmäßig. Nein, ich werde nicht auch noch aufhören, zu bloggen. Definitiv nicht!
Das Problem ist, dass ich aktuell eher nichts zu berichten habe. Die Wochen nach meiner Prüfung hab ich größtenteils mit völlig themenfremden Beschäftigungen verbracht (und teilweise auch mit überhaupt keiner Beschäftigung *g*).
Einen Praktikumsplatz für mein Anerkennungsjahr habe ich noch nicht; ich suche noch und versuche, nebenbei ein bisschen Geld zusammenzukriegen, damit ich, falls mein Jahrespraktikum einen Umzug in eine andere Stadt erfordern sollte, nicht komplett aufgeschmissen bin.
Witzigerweise haben mich gerade heute zwei Menschen drauf aufmerksam gemacht, dass meine Frequenz in letzter Zeit echt nachgelassen hat. Das gefällt mir ja selber nicht, aber ich will auch nicht irgendnen Scheiß bloggen (jedenfalls nicht ausschließlich), nur damit ich weiterhin drei bis fünf Artikel pro Woche veröffentlichen kann.

Also, noch mal kurz und knackig: Es ist zur Zeit eher still hier, das wird aber nicht so bleiben. Versprochen. : )

In naher Zukunft wird es sogar wieder etwas zu berichten geben, weil sich mir drei interessante Möglichkeiten eröffnet haben, und eine vierte nicht allzu unwahrscheinlich ist. Es hat nichts mit meinem Jahrespraktikum zu tun, aber es ist medizinisch. Oh Mann, ich kann mir vorstellen wie wirr und kryptisch sich das für jemanden anhören muss, der nicht weiß wovon ich schreibe.
Das Problem ist, dass ich noch nicht sicher bin, ob und wie ich darüber bloggen kann. Es ist nämlich eher sehr speziell, und wenn ich ganz normal darüber blogge, wie ich es bereits bei meinen Praktika getan habe, könnte ich meinen zukünftigen Arbeitgebern bei der Bewerbung auch gleich die URL dieses Blogs ins Anschreiben einfügen… *augenverdreh*
Also, dass ich darüber bloggen möchte, steht für mich eigentlich schon fest, nur das wann und wie ist noch nebelumwoben… Hilfe! *lach*

Anderes Thema. : )
Ich liebe die Verlobte meines Cousins!
Nein, nicht so. ; )
Nicht nur, dass wir uns auf Anhieb super verstanden haben, nein: sie hat Anfang diesen Jahres eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin angefangen. Das bedeutet, dass die Anzahl der Menschen in meiner Familie, die mein Interesse teilen, sich von 1 auf 2 verdoppelt hat! (Wobei ich meine in Österreich Medizin studierende Cousine eher sehr selten sehe… Also zu Beerdigungen und runden Geburtstagen.)
Das ist allein deswegen so bemerkenswert, weil so ziemlich der gesamte Rest meiner Familie davon überzeugt ist, dass Rettungsassistenten lediglich den ‘Krankenwagen’ fahren und Krankenschwestern und Pfleger als einzige Qualifikationen das Reinigen der Bettpfannen und das Waschen der Patienten beherrschen müssen. *seufz*
Oder, um es mit den Worten eines nicht näher zu bezeichnenden Menschen aus meinem persönlichen Umfeld zu sagen: “Du hast ja im Gegensatz zu einer Krankenschwester fast schon eine medizinische Ausbildung.”
Au wei. Da wird mir richtig schlecht, wenn ich sowas höre… : (

Nun, zurück zum neuen Familienmitglied: Es ist so schön, jemanden zu haben, mit dem man auf Familienfeiern über Erfahrungen, Erkenntnisse und Erlebnisse plaudern kann, einfach jemanden mit ähnlichen Interessen. Meinen Segen haben die beiden also. ; )

Genau wie ich auch hat sie die Ausbildung mit der festen Überzeugung angetreten, danach definitiv auf gar keinen Fall selbst wenn die verdammte Hölle zufriert Medizin studieren zu wollen, und genau wie ich hat sie mit der Zeit gemerkt, dass sie gern mehr erfahren würde, mehr lernen, mehr wissen – und auch mehr dürfen.
Also, für mich ist es inzwischen beschlossene Sache. Ich habe mich noch nicht bei der ZVS beworben, und ich werde es auch nächstes Jahr nicht tun und wahrscheinlich auch nicht übernächstes Jahr – aber es wird passieren, soviel steht fest. : )

Ein paar neue Bücher stehen auch auf meiner “Haben muss!”-Liste, allerdings versuche ich sie diesmal, ganz gechillt im Laufe der Zeit über Dshini zu kriegen. Sobald das erste dieser Bücher irgendwann bei mir eintrudelt, werd ich drüber berichten. Es sind diesmal englischsprachige Bücher, bis auf eines alle eher aus der Hirn-Ecke *g* und zur Abwechslung mal Bücher, die ich nicht lesen werde, weil ich mir daraus nützliche Informationen für irgendwelche Prüfungen oder mein Berufsleben erhoffe, sondern ausschließlich aus purem Interesse am Thema und Freude am Lernen.

Ja, das war erstmal alles, glaub ich. : )
Bis bald.

Learn from my fail: i.v.-Zugänge 09/06/2010

Posted by Hermione in Anästhesie, Krankenhaus, learn from my fail, misc, Praktika, so bitte nicht, WTF.
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Hui, eine neue Kategorie. : D

Jeder macht Fehler, und jeder macht manchmal richtig dumme Fehler. Manchmal sogar mehrfach die gleichen… Vielleicht können ja wenigstens andere aus meinen Fehlern lernen, denn ich werde es vermutlich niemals tun. *seufz*

Los gehts mit einem beliebten Fehler, der mir immer mal wieder beim Zugänge-Legen unterläuft:

Egal ob die Venenverhältnisse zu wünschen übrig lassen oder geradezu vorbildlich sind, irgendwann trifft es jeden: man trifft einfach nicht.
Einfach nur danebenzustechen ist hier eine Sache; durch die Vene durchzustechen ist schon frustrierender. Da hat man womöglich nur eine Vene halbwegs gut darstellen können, und dann hackt man dem Patienten die Kanüle einmal quer durch den Arm. Gnaah.

Gut, sowas passiert nun mal. Was dann aber wirklich blöd ist, ist wenn man die Viggo nach dem Fehlversuch reflexmäßig wieder aus dem Arm rauszieht, ohne vorher den Stauschlauch zu lösen.

Das Resultat: Eine blutige Fontäne. In der Theorie mag das recht hübsch klingen *g*, in der Praxis ist es ziemlich scheiße. Vor allem, wenn der Patient ein stadtbekannter Junkie ist und das komplette Hepatitis-Alphabet vorzuweisen hat. Und der anästhesiologische Chefarzt zufällig neben einem steht und innerlich wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammenschlägt über soviel Dummheit.

So wäre es richtiger gewesen: Viggo stecken lassen und sich ne neue Vene suchen. Oder erst den Stauschlauch lösen, dann die Viggo ziehen – nach Möglichkeit vielleicht auch erst, nachdem man sich ein paar Tupfer und ne Rolle Pflaster bereitgelegt hat.

Übrigens hat niemand was von dem spritzenden Blut abbekommen, der Patient ist nicht entsetzt aufgesprungen (er war ja auch bereits in Narkose und sollte nur noch nen zweiten, großlumigeren Zugang kriegen) und der Chefarzt mochte mich danach trotzdem noch. Nachdem ich das Chaos beseitigt hatte durfte ich es sogar nochmal versuchen, dann auch mit Erfolg und ohne ein Blutbad anzurichten. *g*

Und nun? 20/04/2010

Posted by Hermione in Alltag, Anästhesie, Bücher, blogosphere, Krankenhaus, misc, off topic, Praktika, Prüfungen, Schule.
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Prüfung bestanden, ausgiebigst gefeiert – und nun?

Jetzt werd ich erstmal ein paar Tage damit verbringen, meine neue Freiheit zu genießen und aktiv zu faulenzen. Wenn ich mich genügend ausgetobt habe, werde ich brav meine (nicht gerade kleine) To-Do-Liste in Sachen “Berufliche Zukunft” abarbeiten.
Hoffentlich funktioniert da alles so wie geplant, wenn nicht… *schluck*

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht einen tollen Plan B hätte. Genauer gesagt sogar zwei. Also Plan B1 und Plan B2.
Plan B2 ist der langweiligere und ödere, aber zumindest der, der mir finanziell weiterhilft. Ich werd mir einfach wieder irgendnen blöden Nebenjob suchen. Ich hab zwar wirklich keine Lust mehr auf blöde Nebenjobs, aber es muss halt sein (ich kann und will finanziell nicht von meinen Eltern abhängig sein, und bevor ich ne Lücke im Lebenslauf hab verkauf ich lieber wieder Brötchen in ner Bäckerei oder sowas).
Plan B1 ist ein bisschen cooler und geht auch mehr in die Richtung “Dinge, die ich gerne mach”: Ich will wieder Kontakt zu der Ortsgruppe meiner HiOrg aufnehmen, bei der ich früher ehrenamtlich war, und mich denen quasi wieder zur freien Verfügung stellen. Zwar seh ich das ein wenig zwiegespalten (ich will jetzt nicht auch noch in die “Ehrenamtliche RD’ler nehmen den Hauptamtlichen die Arbeitsplätze weg”-Kerbe schlagen, finde es aber problematisch in der Stadt ehrenamtlich (also gratis) als Rettungssanitäterin (denn genau das bin ich ja offiziell trotz bestandener Rettungsassistentenprüfung noch) RTW zu fahren, die mich als RAiP (also als bezahlte Kraft) nicht nimmt), aber trotzdem wäre das (bis ich eine Zusage für’s RAiP hab und es endlich “losgeht”) für mich die einzige Möglichkeit, rettungsdienstmäßig nicht allzusehr aus der Übung zu kommen. Und das wär ja ziemlich schlecht.
Wow, so viele (teilweise verschachtelte) Klammern in einem Satz. Sorry. xD

Also, wie bereits erwähnt, ich werde ein paar wichtige Dinge in Angriff nehmen und hoffentlich schnell und problemlos erledigen können.

Davon abgesehen, werd ich aber auch trivialere Dinge angehen und nachholen. Ich hab seit ungefähr nem halben Jahr immer wieder gesagt, wenn der ganze Prüfungs- und Lernstress vorbei ist, hol ich mir eine neue Ausrüstung zum Ölmalen. Das kann ich nämlich ziemlich gut, habs nur eeeewig nicht mehr getan und deswegen auch keinen einzigen Pinsel und keine Tube Ölfarbe mehr. Dafür fehlt mir zur Zeit nur das Geld, womit wir wieder bei Plan B2 wären… *g*
Ich will auch endlich wieder mehr Zeit für meine Freunde haben, sie öfter sehen und einfach mal nicht nur abends kurz übers Internet kommunizieren. Den Anfang macht ein cooles Mädelswochenende mit meiner besten Freundin, ich freu mich schon total auf Freitag. :’)
Und auch online werd ich wieder mehr Zeit ohne schlechtes Gewissen mit dem Lesen und Kommentieren der Blogs aus meiner Blogroll verbringen. Das hat mir schon sehr gefehlt in den letzten Wochen, und ich hab auch immer mal wieder ein bisschen geschmökert, aber leider nie so ausgiebig wie ich’s gern getan hätte.
Es stehen auch noch ein paar versprochene Artikel an. Meine Organsammlung möchte ich schon gern nach und nach vervollständigen (das liest sich, als wär ich ein verrückter Serienmörder…) und auch meine Krankheiten sollen noch zunehmen (das klingt, als wär ich Hypochonder aus Leidenschaft…).
Und aus meinem Krankenhauspraktikum schreien noch soooo viele interessante Fälle nach ausführlichen Berichten! : )

Wo wir grad beim Thema Krankenhaus sind: Da werd ich in den nächsten Tagen auch mal wieder vorbeischauen und mich angemessen für die tolle Zeit, die tolle Ausbildung und das vorzügliche Daumendrücken bedanken. Die komplette Anästhesie (sogar die Leute, mit denen ich nie “zusammengearbeitet” habe!) und alle Menschen der anderen Fachrichtungen, mit denen ich dort in Berührung gekommen bin, haben mich nämlich an meinen Prüfungstagen mental unterstützt.
Damit wäre nun endgültig klargestellt, wer hier die cooleren Daumendrücker hatte. Der Rettungsgott wollte nämlich vor mir mit den ganzen SMS angeben, die er (angeblich) von den Ärzten aus seinem Krankenhaus bekommen hat.
Pah! Ich hatte euch, zwei meiner Lieblingsforen und die komplette erste Etage meines Krankenhauses, die für mich die Daumen gedrückt haben. Dagegen hatte keine andere Mental-Unterstützungs-Gruppe auch nur den Hauch einer Chance! ; )

Genug angegeben. *lach*

Hey, meine Großeltern haben mir übrigens 50€ für mein gutes Zeugnis in die Hand gedrückt, wenn das nicht mal cool ist. : )
(Mal schaun, vielleicht investier ich das Geld in Fachbücher… *g*) (Wo ich grad Fachbücher erwähne, ich könnte mein Bücherregal mal updaten)

So, aber jetzt hab ich auch genug geschrieben. Der Artikel geht bestimmt einmal komplett über die erste Seite… *g* Morgen ist auch noch ein Tag (genaugenommen ist bereits morgen), und jetzt muss ich erstmal einen weiteren Punkt auf meiner Liste abhaken: Die ganze Nacht damit verbringen, Monk zu gucken. Ohne den Wecker zu stellen. Und ohne schlechtes Gewissen oder Termindruck.

Gute Nacht! : D

Rettungsgötter und andere Komplikationen. 09/03/2010

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Ich hab ja bereits davon erzählt, dass wir zwei Rettungsgötter in unserem RA-Lehrgang haben. Die beiden haben ja echt alles drauf. Denken sie jedenfalls…

Mein Teampartner und ich amüsieren uns göttlich über die Heldentaten der beiden und über die üblen Fehler, die sie machen. Okay, das ist vielleicht ein wenig gemein. Aber wenn einer der beiden Götter das Laryngoskop allen Ernstes mit rechts hält und den Tubus mit links einführt – und mir dann noch erklären will, dass das so richtig ist… *hüstel*

Der andere Rettungsgott (a.k.a. Rettungsrambo) war am selben Nachmittag fast noch cooler. Erzählt erst in unserer Gruppe lautstark davon, was er in seinem Anästhesiepraktikum alles tun durfte und natürlich perfekt beherrscht hat: ZVKs legen, Arterien legen, PDAs… (Ähm, sicher. Mein Teampartner und ich haben da nur kurz nen Blick getauscht und dann ganz schnell in andere Richtungen geguckt). Tja, und dann intubiert er das Phantom dreimal hintereinander in den Ösophagus. An dieser Stelle mussten wir uns beide wegdrehen, weil wir uns das breite Grinsen einfach nicht verkneifen konnten.

Sowas liebe ich ja. Erst lang und breit darüber prahlen, was man angeblich alles für tolle Sachen kann, und dann noch nicht mal das blöde Phantom mit der “Jedes Kleinkind könnte mich perfekt darstellen”-Epiglottis und der Scheunentor-Stimmritze anständig intubieren können.
(Haha, ich war allerdings schon ziemlich erleichtert, dass ich es auf Anhieb hinbekommen habe. Wär mir sonst echt peinlich gewesen. Weil dieser Plastikmensch wirklich leicht zu Intubieren ist)

Eieiei. Unser heimlicher Traum wäre es ja, wenn die beiden zusammen ein Prüfungsteam bilden würden. *kicher*
Tun sie leider nicht, also werden zwei Unschuldige darunter leiden müssen.

Ich hab mich ja schon während des Praktikums ein paarmal gefragt, was der Rettungsrambo  der beiden Götter uns alles für Geschichten auftischen wird, und ich muss sagen: ich wurde nicht enttäuscht, und ich lag nicht daneben. *g*
Wenn ich nicht mit ziemlicher Sicherheit wüsste, dass das garantiert gelogen ist, wär ich ja vielleicht sogar neidisch. Aber allein mein gesunder Menschenverstand sagt mir, dass niemand, der einigermaßen bei Trost ist, einen Praktikanten eine Peridualanästhesie durchführen lassen würde – und vor allem nicht diesen Praktikanten.
Außerdem hatte ich eh den besten Praktikumsplatz der Welt <3 und die ganzen Kawumms-OPs, von denen die Ex-Praktikanten aus den Häusern der Maximalversorgung so berichten, ändern da gaaaaar nix dran. Ich hab mit meinem Haus der Minimalversorgung Kreiskrankenhaus und vor allem den tollen Menschen dort einfach den Jackpot geknackt. Das ist durch nichts zu übertreffen.
Ehrlich nicht. : )

Joah. Ich würde sagen, das war jetzt genug mieses Karma für heute Abend. *g*
Muss mich nun auf ein weiteres Hardcore-Repetitorium vorbereiten. Und schlafen. Dringend.

Die Woche ist total am Ende! 06/03/2010

Posted by Hermione in Alltag, Lernen, misc, off topic, Praktika, Schule, WTF.
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Meine Güte, ich hatte schon völlig vergessen, wie kaputt mein Gehirn nach einem Tag in der Schule ist. Wer mich am Dienstag im Twitter erlebt hat, dürfte eine grobe Ahnung davon haben, wie zermatscht ich abends bin…

Leider hat das auch zur Folge, dass ich abends nicht wirklich gelernt habe. Also steht heute und morgen eine Wochenration Büffeln an. Naja, ich werds irgendwie überleben. Neben Lernen muss ich mich aber auch um ganz alltägliche Dinge des Lebens in der Zivilisation kümmern. Dinge, die man nach Ladenschluss nicht mehr erledigen kann.
Leergut wegbringen (das dürfte meinen Kontostand ordentlich pushen! *g*), dafür sorgen, dass ich auch nächste Woche nicht verhungern muss, und, mein Favorit: richtig tolle Bewerbungsfotos machen lassen.
Jahaa, Bewerbungsfotos. So langsam wirds ja ernst. Eigentlich hätte ich schon längst ne RAiP-Stelle haben sollen, aber … naja. Reden wir nicht drüber.
Jedenfalls habe ich seit gestern abend den tollsten und professionellsten Lebenslauf der Welt. Das hätte ich ohne die Hilfe eines sehr guten Freundes niemals so wunderbar hinbekommen. Tausend Dank nochmal!

Ein paar mögliche Adressen habe ich auch schon zusammen. Allerdings werd ich schon wieder mit dem überaus nervigen Problem konfrontiert, dass die Online-GelbenSeiten und deren Kollegen mich ständig mit dem Suchergebnis “112″ abspeisen wollen. Ja, danke auch. Das ist keine Hilfe. *g*

So. Da die Läden hier samstags tatsächlich und allen Ernstes nur bis 16Uhr aufhaben, muss ich mich so langsam mal fototauglich machen. Hermione muss seriös, sympathisch, kompetent und kennenlernwürdig wirken. Oh weh, ob das was wird? *g*

Und ob überhaupt irgendein Bus fährt? Der Frühling hat es sich anscheinend nochmal anders überlegt… *augenverdreh*

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