Arschlochkollegen 20/01/2013
Posted by Hermione in Alltag, Rettungsdienst, Rettungswache.Tags: Arbeit, Kollegen, Mobbing, Stress
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Diese Menschen, die nicht genug eigene Probleme haben, sondern mit viel Hingabe stets neue produzieren.
Das Leben ist ja noch nicht stressig genug, man muss noch für mächtig Hass und böses Blut im Team sorgen.
Denn wir alle kommen ja viel lieber schlechtgelaunt und mit Magenschmerzen zur Arbeit. Und es ist ein viel schöneres Arbeitsklima, wenn eine Kollegin rausgemobbt wird und jetzt auf der Straße steht, nur weil ein anderer Kollege zu blöd ist, seine Arbeit vernünftig zu machen, dies aber nicht zugeben kann und eine Arschlochkollegin daraufhin mächtig Stimmung gegen die nun arbeitslose Kollegin macht, um von ihrer eigenen Unfähigkeit und ihrem unkollegialen Verhalten abzulenken.
Chill ruhig weiter Deine Nippel, Bitch.
Und spar Dir ruhig die Mühe, mir jetzt einen freundlichen Menschen vorzuspielen. Ich trau Dir keinen Meter über den Weg.
Es macht auch richtig viel Spaß, sich jedes seiner Worte dreimal zu überlegen, weil man Angst haben muss, dass irgendwas falsch interpretiert wird und dann gegen einen verwendet wird. Oder dass irgendwer der Meinung ist, ein Problem mit irgendwas zu haben was ich getan oder nicht getan habe oder Toastbrot, und dann zum Vorgesetzten rennt und sich mal so richtig auskotzt über alles, was jemals gesagt und getan und von Arschlochkollegen hinzugedichtet wurde. Yayyyyyy!
Spätestens Ende des Jahres wird auch für mich dort der Vorhang fallen. Drecksladen.
Kassenschlangenlotto 17/12/2012
Posted by Hermione in Rettungswache.Tags: Einkaufen, Einsatz, Melder, Rettungsdienst, Supermarkt
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Kennt ihr das Spiel auch?
Einkaufen während ner RTW-Schicht ist immer ein bisschen wie Lottospielen. Lässt sich nicht immer vermeiden, und es gibt Tage und Wachen, da ist das eigentlich auch ganz nett.
In letzter Zeit hatten wir im Supermarkt und bei McDonald’s immer Glück, aber ich warte eigentlich immer auf den Tag, an dem ich meinen Veggie TS bereits bezahlt hab, darauf warte, dass er fertig gebraten ist, und dann der Melder geht. Ist bis jetzt noch nie passiert, aber es ist nur eine Frage der Zeit.
Im Supermarkt kam das schon öfter vor, aber da kann man die Sachen im Zweifelsfall auch einfach liegenlassen und später nochmal herkommen. Meistens sind die anderen Kunden sogar so nett, einen vorzulassen. Erwarten würde ich das aber nicht.
Wie handhabt ihr das? Lebensmittel kaufen im Dienst, ja oder nein? Wie oft habt ihr dabei Pech, wie entgegenkommend sind die anderen Kunden?
Und dann war da noch … 07/12/2012
Posted by Hermione in Alltag, Notaufnahme, Rettungswache, WTF.Tags: betrunken, Notaufnahme, Rettungsdienst, Toilette
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… der betrunkene Patient, der in der Notaufnahme erstmal die Hosen runterließ und sich vor aller Augen erleichterte.
R(üpel)TW 02/12/2012
Posted by Hermione in Rettungswache.Tags: Kollegen, Rettungsdienst, unsensibel
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Einen frohen ersten Advent, ihr Lieben! Zeit, besinnlich zu werden.
Da gibt es diesen einen Kollegen …
Eigentlich verstehe ich mich ganz gut mit ihm, aber manchmal hat er richtig fiese Aussetzer. Ein bisschen wie eine Rettungsdienstversion von Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Eine Art Hulk, dessen Trigger ich nur noch nicht ganz durchschaut habe. Wie bei “Blaulicht an, Hirn aus”, nur dass der Mechanismus in diesem Fall nicht zwingend ans Blaulicht gekoppelt ist.
Geschützt: Es tut mir leid, … 26/09/2012
Posted by Hermione in Rettungswache.Tags: Rettungsdienst, Tod
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Scheiße. 23/09/2012
Posted by Hermione in Rettungswache.Tags: Einsatz, Rettungsdienst, Tod, Trauer
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Es ist soweit. Ich glaube, ich hatte jetzt den einen Einsatz, an dem ich ganz schön lang zu knabbern haben werde und von dem ich mich emotional nicht lösen kann.
Ich kann grad nicht aufhören, zu heulen, und Einschlafen funktioniert seit dem Einsatz auch nicht mehr so, wie es soll.
Wir haben den Einsatz ausführlich nachbesprochen, hatten PSU, ich weiß ganz genau, dass nichts was ich getan oder nicht getan habe etwas am Ausgang des Einsatzes geändert hätte – ich hätte nichts richtiger oder falscher oder einfach nur anders tun können, es wäre vollkommen egal gewesen …
Aber – ich – kann – nicht – aufhören – zu – weinen!
Ich krieg die Bilder nicht aus dem Kopf!
Und ich kann auch diese verfickte Gedankenspirale nicht stoppen!
Scheiße. Einfach nur scheiße. Verdammte Drecksscheiße!
Morgens halb drei in Deutschland 03/06/2012
Posted by Hermione in Rettungswache, WTF.Tags: bekloppt, Nacht, Rettungsdienst
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Was in aller Welt ist nur mit dieser Uhrzeit los? ; )
Halb drei ist ein super Zeitpunkt, zu beschließen, dass die seit vier Tagen andauernden Bauchschmerzen doch mal lieber untersucht werden sollten. Halb drei ist außerdem der richtige Zeitpunkt für den Körper, jeglichen Widerstand gegen den steigenden Blutalkoholpegel aufzugeben und der Schwerkraft ihren Lauf zu lassen.
Es gibt keinen besseren Moment als halb drei morgens, um sich mit seinem Nachbarn zu prügeln, besonders, wenn es um so ein brisantes Thema wie “Du hast mir meine Zigaretten weggenommen!” geht.
Diese Stadt ist verhext. Es gibt immer einen Einsatz um halb drei, und es ist immer etwas total beklopptes, eigentlich überflüssiges, oder etwas, das locker noch bis zur regulären Sprechstunde des Hausarztes am nächsten Werktag hätte warten können.
Ich geb mir ja Mühe, sowas dann aus Patientensicht zu sehen. Starke Schmerzen sind beunruhigend; wenn der beste Freund vom Barhocker gen Kneipenboden segelt, macht man sich natürlich Sorgen; und wenn … nein, für irgendwelche Prügeleien hab ich ehrlich gesagt kein Verständnis. ; )
Habt ihr auch eine verhexte Uhrzeit, zu der ihr immer zu einem Kopfschütteleinsatz gerufen werdet? Oder liegt es womöglich doch an mir?
(Pulskon)trolle! 02/06/2012
Posted by Hermione in Rettungswache, WTF.Tags: Pettigrew, Puls, Rettungsdienst, Sinusryhtmus, WTF
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Ein WTF aus dem Hause Pettigrew. : D
Das Weltrettungsteam setzt sich zusammen aus Harry (ja, Potter! *g*) und mir, als Praktikant haben wir (Überraschung!) Pettigrew dabei.
“Das gibt jetzt mal keinen Pieks…” 25/05/2012
Posted by Hermione in Rettungswache, WTF.Tags: Angst, Blutzucker, Rettungsdienst
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Wollen wir nen Running Gag draus machen? Ratet mal die Uhrzeit …
Japp, wieder mal nachts um halb drei. Irgendwas stimmt nicht mit dieser Tageszeit. Haltet euch um diese Zeit besser von allem fern. Wer weiß, was euch sonst passieren könnte. ; )
Unser Patient gehört zu der Gruppe Mensch, die Samstagnacht in der Kneipe vom beinahe Stuhl kippen. Ja, ich weiß, was ihr jetzt denkt. Wir sind auch davon ausgegangen, dass er nen höheren Blutalkoholgehalt hat als unser Lieblingspraktikant Pettigrew IQ …
… hat er aber nicht. Der Gute ist nahezu nüchtern, ich würde seinen Zustand noch nicht einmal als “leicht angetrunken” bezeichnen.
Also mal nachgefragt, wie’s dazu gekommen ist. Er weiß es nicht. Während wir seinen Blutdruck messen und das Pulsoxy an seinen Finger klemmen, erzählen seine Freunde uns, dass er auf einmal total blass wurde und angefangen hat, zu zittern.
Der geneigte Retter schließt an dieser Stelle dann eine mögliche Hypoglykämie in den Kreis der möglichen Diagnosen mit ein, und möchte gern den Blutzuckerwert erfahren. Wir wollen das auch. Also nehm ich mir unser BZ-Messgerät und informier den Patienten darüber, dass ich gern seinen Blutzucker messen möchte, und ihn dafür ein bisschen pieksen müsste.
Unser Patient ist da aber anderer Meinung. Ich habe selten jemand so panisch und abwehrend reagieren erlebt, wenn es um den BZ ging.
Klar, angenehm ist es jetzt nicht unbedingt, aber es ist auch kein Schmerz, der einem den Verstand raubt.
Also nochmal behutsam erklärt, dass es nur kurz und leicht wehtut, und ebenso behutsam erklärt, warum es gerade wichtig ist, dass wir seinen Blutzuckerwert kennen. Kein Einsehen. Mein sehr einfühlsamer, sehr verständnisvoller Kollege versucht sein Glück. Ohne Erfolg.
Patient brüllt immer noch vor Angst, als das NEF eintrifft. Notarzt und Assistent müssen in dem Moment wirklich davon ausgehen, dass wir unseren Patienten im RTW zu Tode foltern … Nicht, dass man uns sowas zutrauen müsste. ; )
Die beiden versuchen es dann auch mal, mit dem Erfolg, dass der Patient sich nun auch noch weigert, mit ins Krankenhaus zu kommen, aus Angst, dass man ihm dort den BZ misst, ihm sonstwie Blut abnimmt oder ihm sogar nen Zugang legt.
Tja, jetzt werden wir nie erfahren, welche Ursache sein Beinahezusammenbruch hatte.
(Habt ihr auch so große Angst vor Nadeln?)
Das untere Ende der Skala … 24/05/2012
Posted by Hermione in Praktika, Rettungswache, WTF.Tags: Inkompetenz, Pettigrew, Praktikant, Rettungsdienst
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… und zwar jeder Skala, die man sich nur vorstellen kann.
Ich habe ja schon über unseren Praktikanten getwittert. Er hat jetzt im zweiten Anlauf mit Ach und Krach die Rettungssanitäterprüfung bestanden. Leider.
Ich bin wirklich kein missgünstiger Mensch, aber allein die Vorstellung, dass Peter Pettigrew mal aus dem RTW steigt, wenn ich, ein Familienmitglied, ein Freund oder sonst ein unschuldiger Mensch in Not ist, lässt mir vor Grauen die Nackenhaare zu Berge stehen.
Bevor er bei uns gelandet ist, wurde er bereits von zwei anderen Hilfsorganisationen nach kurzer Zeit hinauskomplimentiert, und ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass er es bei uns noch lange macht.
Sozialkompetenz, gesunder Menschenverstand, realistische Selbsteinschätzung? Fehlanzeige.
Ich bin ja eigentlich auch ein Freund von “Sicheres Auftreten bei vollkommener Ahnungslosigkeit“, aber es gibt Momente im Rettungsdienst, da ist das absolut kontraindiziert.
Wenn man auch nach einem halben Jahr noch absolut null Überblick über den Notfallrucksack hat, dann ist das scheiße. Jeder normale Mensch würde sich in einer ruhigen Minute (und die gibt es ja durchaus) mal mit dem Ding hinsetzen und versuchen, sich einzuprägen, in welcher Tasche was zu finden ist. Allein schon durch das Checken bei Dienstbeginn müsste man doch im Laufe der Zeit mitbekommen, wo sich das verdammte Laryngoskop versteckt. Kann doch nicht sein, dass der im Einsatz erst anfängt, zu suchen …
Und dann beschwert er sich ernsthaft darüber, dass wir ihn nur noch zugucken lassen.
Ja, es gab schon so einige Gespräche. Er ist dann auch immer ganz einsichtig und gibt sich für ein paar Stunden richtig Mühe. Den berühmten Satz “Er war stets bemüht” könnte man ihm aber nicht ins Zeugnis schreiben. Dafür reicht es nicht.
Betrachtet dies als kleinen Einleitungsartikel, denn über den Kollegen Pettigrew werde ich noch viel erzählen … Ich habe bereits einige Artikel “auf Halde”.




