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Blaulichttaxi 21/03/2012

Posted by Hermione in Rettungswache, so bitte nicht, WTF.
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Dass manche Menschen eine etwas seltsame Vorstellung von den Aufgaben des Rettungsdienstes haben, ist ja nix Neues.
Es gibt aber Exemplare, die toppen wirklich alles …

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Demotivationstraining 11/10/2010

Posted by Hermione in Schule, so bitte nicht, WTF.
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Damals, als ich noch jung war und kurz vor meiner Rettungsassistentenprüfung stand (also vor einem halben Jahr), trug sich die folgende wahre Geschichte zu.

Zwei Wochen vor der Prüfung waren wir natürlich alle wie die aufgescheuchten Hühner. Im Unterricht waren jetzt nahezu jeden Tag Repetitorien angesagt, in denen uns bewusst wurde wieviel wir doch noch dringend lernen mussten, und außerdem gab es an jedem Tag auch noch Praxistraining in allen prüfungsrelevanten Sachen.

So wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, mit internistischen und chirurgischen Fallbeispielen gequält und durften natürlich auch stundenlanges Megacodetraining durchleiden.
Um einen ganz besonders tollen Nachmittag beim Megacodetraining soll es in diesem Artikel gehen.

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Best of “Erste Hilfe-Workshop” 05/09/2010

Posted by Hermione in Ferienlager, misc, so bitte nicht, WTF.
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Zu den wirklich coolen Momenten im Sommerlager zählten die einstündigen Erste Hilfe-Workshops, die jede Woche standardmäßig für die Kinder angeboten werden (so wünscht es sich die Chefreiseleitung) und an denen sie bei Interesse teilnehmen können.
Die Workshops hab ich zusammen mit einem der Betreuer gemacht, wir haben den Kindern ein paar altersgerechte Basics beigebracht und hatten alle jede Menge Spaß.

Die meisten Kinder, die dran teilgenommen haben, waren mit Begeisterung dabei und wollten gar nicht mehr aufhören, sich gegenseitig zuzupflastern, den Betreuer und mich in die Seitenlage zu bringen, uns mit Druckverbänden auszustatten, und, das kleine Highlight am Schluss des Workshops, uns den Blutdruck zu messen (bis uns fast die Arme abgestorben sind… xD). (Blutdruckmessen hat natürlich strenggenommen nix mit Erster Hilfe zu tun, aber bei einer kleinen Gruppe voller begeisterter Kinder bot es sich einfach an und wurde von den Kids auch dankbar aufgenommen)

Es gab aber auch in diesen Workshops regelmäßig kleine Spezialisten, die knuffige Sachen rausgehauen haben…

Wusstet ihr, dass man bei einer bewusstlosen Person ein Stück Kreide zücken und die Umrisse des Patienten auf den Boden malen soll? Nein? Ich weiß es auch erst seit diesem Sommer.

Damit ein bisschen verwandt ist die Idee, die bewusstlose Person mit einem Bettlaken zuzudecken (so wie im Fernsehn…)

Außerdem muss man einem blutenden oder bewusstlosen Patienten nicht helfen, wenn es sich um einen Dieb handelt. Den lässt man nämlich einfach sterben. Hat er nicht anders verdient. (Was das süße kleine Mädchen mir leider nicht erklären konnte, ist, wie man einen Dieb von einem Nichtdieb unterscheiden kann)
Was man allerdings auf jeden Fall tun muss, ist die Polizei zu rufen und den Dieb schon mal zu fesseln und ihm, wenn möglich, die Fingerabdrücke abnehmen.

Faszinierend fand ich die Idee, einer bewusstlosen Person Mund und Nase zuzuhalten, damit sie sich erschrickt und davon wieder aufwacht. Würd ich im wahren Leben trotzdem ungern ausprobieren. xD

Trotz allem muss ich aber sagen, dass die meisten Kinder echt gut Bescheid wussten, wie man einen Notruf richtig absetzt, und das auch in unseren kleinen Rollenspielen super hinbekommen haben! (Da kann sich sicher mancher Erwachsene ne fette Scheibe von abschneiden…)

Ich bin Pharmamas schlimmster Albtraum! 09/07/2010

Posted by Hermione in Alltag, Krankenhaus, misc, off topic, so bitte nicht.
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Und wenn nicht, dann hab ich mich soeben zumindest für den Kader der nervigen, nicht vorausschauenden Kunden qualifiziert.

Mir ist nämlich grad aufgefallen, dass ich ja doch ganz gern einige Medikamente mit nach [Sommercamp] mitnehmen würde.
Natürlich nicht für die Kids, sondern für mich.

Meinen wahnsinnig schmerzhaften Mückenstich in Hornissenstichgröße musste ich grad stümpferhaft mit einem “Diclofenac für die Nacht”-Präparat meines Mitbewohners behandeln. Zum Einnehmen. Und Einschlafen. Das ist doch peinlich. Immerhin erreicht das Zeug erst in drei Wochen sein Verfallsdatum…

Was ich alles brauche, aber nicht habe:

  • Ibuprofen
  • Cetirizin
  • B12-Injektionslösung inklusive “Fixer-Zubehör”
  • Paracetamol
  • ne Salbe gegen Mückenstiche -.-
  • tausend andere sinnvolle Sachen

Toll. Da les ich mehrmals die Woche Pharmamas Blog und bekomme immer wieder vor Augen gehalten, wie wichtig es ist, Medikamente rechtzeitig vor Reiseantritt zu besorgen – und dann versage ich selbst auf ganzer Linie…

Wer hätte auch ahnen können, dass ich heute zu nichts mehr komme?

Ich hab heute nicht einfach nur getrödelt, nein, ich hatte das ausgesprochene Vergnügen, meinen Opa ins Krankenhaus bringen zu dürfen. Vorerst nichts katastrophales, er ist im Badezimmer gestürzt und hat sich ne KoPlaWu zugezogen.

Leider gehört er zu der Sorte Mensch, die sehr, sehr unvernünftig sind und sich lieber drei Tage lang mit ner Beinvenenthrombose durch die Gegend schleppen, als auch nur in die Nähe jeglicher medizinischer Versorgung zu geraten.

Deswegen hat er meiner Oma auch, nachdem er wieder bei Bewusstsein war, verboten, den Rettungsdienst zu rufen. *head->desk*
Stattdessen hat sie mich angerufen, und auch das hat meinem Opa gar nicht gefallen (hab ihn im Hintergrund “mir fehlt nichts!” schreien hören, ähm ja).
Meinen tollen Überredungskünsten sei Dank hab ich ihn dann zumindest dazu gebracht, mal mit in die Notaufnahme zu kommen.

Stunden später… Wunde genäht, Tetanus-Erstimpfung (!) bekommen, von mir in die Radiologie geschippert (“Du kennst den Weg ja noch, ne?”), 12-Kanal-EKG geschrieben …wurde ihm geraten, zwei bis drei Tage zur Beobachtung dazubleiben. Wollte er nicht. Auf gar keinen Fall.
Seiner Meinung nach ist ihm nur schwarz vor Augen geworden, weil es so heiß ist. Mag ja sein, aber er ist in seinem Alter natürlich kein unbeschriebenes Blatt. Ein Apoplex (auch da wollte er nicht ins Krankenhaus!), nen Rechtsschenkelblock, Diabetes mellitus (Oma “Ich wollte ihm den Zucker messen, aber er sagt immer das wär nicht nötig”), …

Hoffentlich bekommt meine Mum ihn zumindest dazu, am Montag zu seinem Hausarzt zu gehen (jaaa, ich weiß – die Chance geht gegen Null!).

Wenigstens konnte ich die Wartezeit mit einer kleinen Wiedersehensfeier überbrücken. Schon toll, wem man so alles vor die Füße läuft, wenn man mal viereinhalb Stunden in der Ambulanz seines Ex-Krankenhauses rumhängt.

Jedenfalls haben jetzt hier keine Apotheken mehr auf, und mit meiner Riesenliste trau ich mich nicht zur Notdienstapotheke. Wirklich nicht. Das will ich denen nicht antun, und ich will auch nicht wie ein typischer Lastminutelebenswichtigemedikamenteshopper wirken…

Mein Plan: Ich werde morgen auf dem Weg nach [Sommercamp] an einem Bahnhof ne Apotheke plündern. Und hoffentlich alles bekommen. B12 hat nicht jede Apotheke immer da, wie ich schon mehrmals feststellen durfte… Drückt mir die Daumen ; )
Wenigstens ist nichts lebenswichtiges dabei; wobei ein Monat ohne B12 eigentlich nichts ist, was ich meinem Körper nochmal antun wollte, und ich ohne Antihistaminikum wahrscheinlich halbtot und handlungsunfähig im Erste-Hilfe-Zelt liegen werde anstatt mich um die Schürfwunden und Verstauchungen meiner kleinen Patienten zu kümmern.

Deswegen schwöre ich hiermit feierlich, dass ich das nächste Mal schon zwei Wochen vorher alle notwendigen Medikamente zusammentrage. Großes Indianerehrenwort.

Hat irgendwer noch ne Idee, was ich brauchen könnte? : D
Wenn ich morgen eh schon nen Großeinkauf in der Bahnhofsapotheke tätige…

Learn from my fail: Recapping 02/07/2010

Posted by Hermione in Anästhesie, Krankenhaus, learn from my fail, Praktika, so bitte nicht.
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Recapping ist verboten. Aber sowas von. Und das zu Recht.

In meinem Krankenhaus ist es trotzdem üblich. Jeder weiß, dass man es nicht soll, und trotzdem macht es jeder. Hm.

Ich hab mich da leider auch nicht gerade mit Ruhm beleckert. Aber mit Blut. Und Fentanyl…

Es begab sich, dass ich morgens für die erste OP die Medikamente aufzog. Atropin, Akrinor, Fentanyl. Natürlich jedes mit einer neuen Kanüle, die dann fein säuberlich recapped die Spritze verschloss.
Bis auf die Kanüle, mit der ich das Fentanyl aufgezogen hab. Die ist nämlich beim Recappen in meinem rechten Daumen gelandet. Da, wo’s am meisten wehtut. Bis an den Knochen. Autsch.

Seitdem hab ich jede Kanüle direkt entsorgt und eine frische aufgesteckt.

Jaaaa, was das nicht alles kostet! Aber ohne Kanüle durfte ich nicht aufziehen, weil es nicht wirklich steril ist, und recappen wollte ich nicht mehr, nachdem ich vor Schmerzen durch den halben Saal gesprungen und im Laufe des Tages geschätzte 20 Handschuhe vollgeblutet hatte.

Ich hatte verdammtes Glück, dass ich mit der Kanüle nur was aufgezogen hab, und dass sie, bevor sie es sich in meinem Daumen bequem machte, in sonst niemandem gesteckt hat.

Deswegen kurz zusammengefasst: Es gibt Regeln, die sind schwachsinnig. Und es gibt Regeln, die haben ihre Gründe. Ich werd in meinem ganzen Leben nie wieder recappen.

Learn from my fail: i.v.-Zugänge 09/06/2010

Posted by Hermione in Anästhesie, Krankenhaus, learn from my fail, misc, Praktika, so bitte nicht, WTF.
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Hui, eine neue Kategorie. : D

Jeder macht Fehler, und jeder macht manchmal richtig dumme Fehler. Manchmal sogar mehrfach die gleichen… Vielleicht können ja wenigstens andere aus meinen Fehlern lernen, denn ich werde es vermutlich niemals tun. *seufz*

Los gehts mit einem beliebten Fehler, der mir immer mal wieder beim Zugänge-Legen unterläuft:

Egal ob die Venenverhältnisse zu wünschen übrig lassen oder geradezu vorbildlich sind, irgendwann trifft es jeden: man trifft einfach nicht.
Einfach nur danebenzustechen ist hier eine Sache; durch die Vene durchzustechen ist schon frustrierender. Da hat man womöglich nur eine Vene halbwegs gut darstellen können, und dann hackt man dem Patienten die Kanüle einmal quer durch den Arm. Gnaah.

Gut, sowas passiert nun mal. Was dann aber wirklich blöd ist, ist wenn man die Viggo nach dem Fehlversuch reflexmäßig wieder aus dem Arm rauszieht, ohne vorher den Stauschlauch zu lösen.

Das Resultat: Eine blutige Fontäne. In der Theorie mag das recht hübsch klingen *g*, in der Praxis ist es ziemlich scheiße. Vor allem, wenn der Patient ein stadtbekannter Junkie ist und das komplette Hepatitis-Alphabet vorzuweisen hat. Und der anästhesiologische Chefarzt zufällig neben einem steht und innerlich wahrscheinlich die Hände überm Kopf zusammenschlägt über soviel Dummheit.

So wäre es richtiger gewesen: Viggo stecken lassen und sich ne neue Vene suchen. Oder erst den Stauschlauch lösen, dann die Viggo ziehen – nach Möglichkeit vielleicht auch erst, nachdem man sich ein paar Tupfer und ne Rolle Pflaster bereitgelegt hat.

Übrigens hat niemand was von dem spritzenden Blut abbekommen, der Patient ist nicht entsetzt aufgesprungen (er war ja auch bereits in Narkose und sollte nur noch nen zweiten, großlumigeren Zugang kriegen) und der Chefarzt mochte mich danach trotzdem noch. Nachdem ich das Chaos beseitigt hatte durfte ich es sogar nochmal versuchen, dann auch mit Erfolg und ohne ein Blutbad anzurichten. *g*

Nitro-Fail 13/03/2010

Posted by Hermione in misc, so bitte nicht, WTF.
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Learn From My Fail

“Du kannst hier nicht parken!” 03/01/2010

Posted by Hermione in Alltag, misc, so bitte nicht.
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Nach langer Zeit mal wieder was aus unserer beliebten Reihe “So bitte nicht!”. *kicher*

Weihnachten, Fest der Familie, blabla. Hermione besucht am ersten Weihnachtstag gemeinsam mit ihren Eltern die Verwandtschaft in Völliganderestadt.
Und noch bevor es richtig losgeht mit dem üblichen Feiertagskrieg, geht es schon richtig los.

Alle Parkplätze in der gesamten Straße sind bereits belegt. Welch Überraschung.

Elternteil A bleibt vor der Feuerwehrzufahrt stehen.  
Hermione sagt: “Du kannst da nicht stehen bleiben, das ist eine Feuerwehrzufahrt.”
Elternteil A schaltet entnervt den Motor wieder an und fährt weiter.

Elternteil A stellt das Auto in zweiter Reihe ab.
Hermione sagt: “Du kannst da nicht stehen bleiben, da kommt kein Rettungswagen mehr durch.”
Elternteil A sagt: “Doch, der kommt da noch durch.”
Hermione sagt: “Nein, der kommt da niemals durch. Und die Feuerwehr erst recht nicht.”
Elternteile A und B steigen aus.
Elternteil B sagt: “Und selbst wenn, dann hören wir ja das Tatütata und können dann immer noch wegfahren.”
- eine knapp zehnminütige Diskussion bricht aus -
Hermione spielt den bösen Joker aus und sagt zu Elternteil B: “Erinnerst Du Dich, als die Oma vor 15 Jahren ihren ersten Herzinfarkt hatte und der Rettungsdienst nicht durchgekommen ist, weil alle Idioten im Stadtteil die Straße zugeparkt hatten?”
Elternteil B sagt zu Elternteil A: “Stell das Auto woanders hin.”

Elternteil A stellt das Auto woanders hin.
Hermione sagt: “Du kannst da nicht stehenbleiben, das ist ein Behindertenparkplatz.”
Elternteil A brüllt: “DAS IST KEIN BEHINDERTENPARKPLATZ!!”
Hermione zeigt auf das Schild.
Elternteil B sagt: “Das ist tatsächlich ein Behindertenparkplatz.”
Elternteil A macht sich zu Tode genervt auf die Suche nach einem anderen Parkplatz.

Der Abend war dann überraschenderweise doch noch ganz nett. : )

10 Dinge… 26/08/2009

Posted by Hermione in Fernsehn, misc, so bitte nicht, WTF.
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…die Sie nicht tun sollten, wenn Sie als Notarzt arbeiten.

Na was für ein Glück, dass ich nicht als Notarzt arbeite. xD
Wenn ich gleich noch einen guten Grund brauche, um mich vom Lernen abzulenken, find ich sicher noch mindestens 10 weitere Dinge, die bei der Arbeit im Rettungsdienst keine so gute Idee sind… *g*

So bitte nicht! 20/08/2009

Posted by Hermione in Fernsehn, Krankenhaus, misc, Praktika, so bitte nicht.
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Okay, ich weiß dass ich eigentlich längst schlafen sollte. Aber es ist einfach viel zu heiß hier (32° Schlafzimmertemperatur…), deswegen nutz ich die unfreiwillige Wartezeit vorm Einschlafen (irgendwann muss es ja kühler werden!) um ein bisschen zu lernen und zwischendurch ein paar Folgen von “Helfen Sie mir!” anzusehen. Böser Fehler übrigens, ich reg mich darüber so auf, dass ich wahrscheinlich erst gegen halb drei einschlafen kann. xD

Jedenfalls… In einer der Folgen wird hautnah und spannend pseudo-realitätsnah und pseudo-packend von einem Mann berichtet, der beim Rasenmähen mit dem Rasenmäher seinen Fuß gemäht hat.

Und das hat mich an eine Patientin erinnert, die ich während meines Krankenhauspraktikums in der Notaufnahme hatte.

Sie hat sich mit so einem elektrischen Rasenkantenschneider-Dings den Daumen halb abgesäbelt. So weit, so ungeschickt. Könnte mir auch passieren. ; )
Aber – sie hat den hilfsbereiten Nachbarn, der sie ins Krankenhaus fahren wollte, weggeschickt und auch sein Angebot, für sie einen Rettungswagen zu rufen, abgelehnt. Wir erinnern uns: Sie hat sich den Daumen halb abgesäbelt. Das hat geblutet wie Sau!

Stattdessen wickelte sich die gute Frau ein Geschirrtuch um die verletzte linke Hand, setzte sich ins Auto und fuhr selbst ins Krankenhaus. Tolle Idee.
Sie erzählte mir auf dem Weg in die Radiologie, dass ihr während der Fahrt immer wieder schwarz vor Augen geworden ist und dass sie beim Einparken auf dem Klinikparkplatz mindestens zwei Autos angeschrammt hat.
Super. -.-

Ich hab ihr dann eine ordentliche Standpauke gehalten. Sowas ist einfach unverantwortlich. Sie hätte einen schweren Unfall bauen können, sie hätte Schulkinder totfahren können – und sie hat es partout nicht eingesehen. Immer wieder sagte sie nur “Ja, aber deswegen kann man doch keinen Krankenwagen rufen!”

Doch, verdammt!!

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