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Rettungsgasse bilden – Leben retten. 27/05/2016

Posted by Hermione in Rettungsdienst.
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Lifeupdate/Wochenrückblick/DEINE MUDDA! 26/02/2017

Posted by Hermione in Alltag, FERIEN, Kollegen, Medizinstudium, Prüfungen, Rettungsdienst.
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(Was wäre ein Rescue Blog Artikel ohne ordinäre Formulierungen?)

It’s been a while.

Die Ferien haben jetzt voll von mir Besitz ergriffen. Nachdem der ganze Klausurwiderspruchscheiß fürs Erste erledigt ist (d.h., wir können jetzt erstmal nix weiter tun als abwarten und ab und zu neue Verbündete rekrutieren), bleibt mir jetzt eh nix weiter übrig als mein Leben normal weiterzuleben und zu hoffen, dass es sich zum Guten wendet.

Das bedeutet, ich schlafe sehr, sehr viel, habe meinen Biorhythmus mal wieder komplett vermurkst und arbeite, wann immer sich eine schöne Lücke im Dienstplan auftut. Und mit „schön“ meine ich „oh, eine Lücke zu einer Zeit, in der ich höchstwahrscheinlich wach sein werde!“.
Ich bin jung und brauche das Geld.

Seit Ferienbeginn hab ich also recht viel gearbeitet, um im Februar noch ein paar Dienste zusammenzubekommen, um nächsten Monat keine Pfandflaschen sammeln zu müssen. Ich glaub, das hat ganz gut funktioniert.
Die meisten Dienste waren mit eher seltsamen Kollegen, aber das liegt wohl hauptsächlich daran, dass die meisten unserer neuen Kollegen einfach seltsam sind.
Wie formulierte ein weiser Mensch neulich?

(From the mind that brought you

…)

Aber dafür habe ich auch zwei, drei gute neue Stories für euch. Die werden allerdings in separaten Artikeln niedergeschrieben, also stay tuned. Ich hab ja jetzt wieder Zeit. Ich bin ein freier Elf!

Ich habe außerdem Zeit, mich meinen anderen kreativen Hobbies zu widmen, also zeichnen und Geschichten schreiben. Das ist schön. Das ist wie Urlaub. 🙂
Da ich, was meine richtige Geschichte angeht, momentan ein bisschen im Dunklen tappe, arbeite ich hauptsächlich an einer Fanfiction. Harry Potter, natürlich. 😉
Da komme ich ganz gut voran, und ich werde demnächst (möglichst erfahrene) Beta-Reader brauchen. Das ist aber mehr ein Thema für meinen anderen Blog, deswegen werd ich mich dort ausschweifender darüber auslassen. Hier sei es nur erwähnt, weil es nunmal zum Lifeupdate dazugehört. Bla.

Mein Knie tut immer noch mega weh nach diesem beknackten Sturz, und die Wunde reißt auch immer wieder neu auf. Das wird eine wunderschöne Narbe werden, und ich werde mit Stolz an diesen glorreichen Moment zurückdenken, als ich mich vor der Außenwache aufs Maul gelegt habe und die Wunde dann dann wie ein Höhlenmensch, wie ein wildes Tier mit relativ ungeeigneten Mitteln versorgen musste. Good times. ❤

Ja. Was noch? Nix. Glaub ich. (Wobei mir garantiert direkt nachdem ich auf „Publizieren“ geklickt hab einfällt, was ich uuuunbedingt auch noch schreiben wollte. Es kommt später oder morgen also ziemlich sicher noch ein Update zum Update.)

Wie bereits erwähnt, es sind Ferien und ich hab wieder mehr Zeit. Ich werde versuchen, wieder häufiger, vielleicht sogar phasenweise täglich zu bloggen. Und ich werde wieder mehr twittern (aber das hab ich ja die letzten Tage schon getan).

Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert! [Follow my Nachtdienst] 20/02/2017

Posted by Hermione in Rettungsdienst.
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Guten Abend!

Bisher bin ich noch nicht wirklich zum bloggen/twittern/instagrammen gekommen. Das liegt einerseits daran, dass wir seit Dienstbeginn mehr oder weniger durchgearbeitet haben, und andrerseits daran, dass meine Kollegin sehr ungern fährt und ich die Ehre habe, heute Nacht meinen Führerschein aufs Spiel zu setzen. (Scherz!)

Wie sagte eine andere Kollegin doch einmal? „Nachts sind rote Ampeln nur freundliche Empfehlungen.“ Nein, mein Motto ist das eher nicht, allerdings habe ich vorhin eine Ampel entdeckt, die ich noch nie zuvor gesehen habe, und ich frage mich, wie oft ich da in den letzten Jahren schon bei Rot drüber bin …

Der Dienst an sich ist, wie erwartet, ätzend. Meine Kollegin ist mit eine der nervigsten, die wir momentan haben. Wir beide sind einfach nicht kompatibel, und ich muss mich sehr anstrengen, professionell zu bleiben, auch wenn sie es nicht ist. 🙄

Wenn ich nicht dauernd genervte Sprachnachrichten an Jamie schicken würde, wäre hier schon längst ein Mord geschehen. Meine Idiotentoleranzschwelle ist momentan sehr niedrig, ich bin einfach aus dem Arbeiten raus. Hoffentlich werd ich im Laufe der Semesterferien wieder ein bisschen gelassener. 

Warum kann ich heute Nacht nicht mit Remus oder Sirius fahren? Das wäre viel cooler und lustiger. 

Wenigstens beschwert sie sich nicht über die Playlist. 😁

Ich bin übrigens schwer verwundet:

Los geht's mit #FollowMyNachtdienst ! Selten wurde mir ein RTW so leergespielt übergeben. Ich musste mich unter äußerst widrigen Umständen selbst verarzten. Beißkeil und Cutasept zur Wunddesinfektion, Viggopflaster zum Schutz vor neuem Dreck. Der Dienst fängt also megagut an. (Und dabei hab ich die anstrengende Kollegin noch gar nicht gesehen…) Jetzt wird erstmal gecheckt und aufgefüllt. 🚑

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Mit HÖLLENSCHMERZEN quäl ich mich zum Wohle der Allgemeinheit. Die Bürger dieser Stadt können sich so glücklich schätzen, eine furcht- und selbstlose Retterin wie mich zu haben.

Jede Stadt hat die Helden, die sie verdient. 

(Oha, ich glaub, mein Kopf hat auch was abbekommen!)

Sachbeschädigung! 13/02/2017

Posted by Hermione in Trollolololol.
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Ich hab die letzten Tage eine kleine Social Media-Pause gebraucht, aber die meisten Kommentare dennoch gelesen und mich über so viel Zuspruch und mentale Unterstützung gefreut. Ihr seid toll!

Ein Kommentar war jedoch dabei, der mich einfach nur wütend gemacht hat.
Der Kommentator bezog sich auf den Artikel „Sie haben keine Sonderrechte!“ und hat anscheinend nur den Artikel gelesen, nicht die Diskussion darunter, denn er wiederholte zum Großteil lediglich bereits drölfmal gebrachte Argumente wie „Es war kein Notfall, also hättet ihr auch wegfahren können!“ (hätten wir halt einfach nicht, hab ich auch schon drölfmal erklärt und ein einunddrölftes Mal werd ich das nicht – zumal ich auch aus naheliegenden Gründen nicht auf den Einsatzgrund eingehen werde!) und „Wenn der Patient in Unterwäsche war, hättet ihr ihm auch etwas anziehen können oder ne Decke drauflegen!“ (Himmelherrgott, auch dafür bzw dagegen gab es Gründe! Ich weiß, dass ich aus Datenschutz- bzw Schweigepflichtgründen ziemliche Informationslücken gelassen habe, aber vertraut mir doch einfach mal dass ich in der Lage bin Situationen einzuschätzen und dementsprechend zu handeln!).
Darüber hinaus: Mein Gott, einer unbekleideten Person etwas anziehen, um sie nicht nackt aus dem Haus bringen zu müssen! Wenn wir da nur selbst drauf gekommen wären! Gut, dass es so kluge Leute wie dich gibt, denn andernfalls würde die Menschheit immer noch in Höhlen leben und rohes Fleisch fressen.

Neu war allerdings der in diesem Kommentar mehrfach wiederholte Vorwurf der Sachbeschädigung. Ja, die Aufzugtür sah vorher wie neu aus und hinterher nicht mehr. Das, lieber Kommentator, ist allerdings nicht dein Problem und auch nicht an dir, es uns bzw mir vorzuwerfen. Der Hauseigentümer hatte nämlich tatsächlich kein Problem damit, für ihn war Hauptsache, dass wir den Patienten sicher raus und schnell ins Krankenhaus bringen.

Anstatt mir deswegen wortwörtlich unprofessionelles Auftreten vorzuwerfen und mich für ein schlechtes Bild unserer Berufsgruppe verantwortlich zu machen, würde ich dir vorschlagen, dich doch einfach mal selbst zu beglücken und mich in Ruhe zu lassen die komplette Diskussion zu lesen, damit du die bisher gebrachten Argumente und meine Antworten und Erklärungen kennst, bevor du deinen Senf dazuwichst eine alte Diskussion mit exakt den gleichen Argumenten nochmal aufrollst und dich zu fragen, ob es auch bei sehr ins Detail gehenden Artikeln vielleicht Informationen gibt, die nicht preisgegeben werden, um die Privatsphäre der betroffenen Personen trotz allem so gut es geht zu wahren.

Halten wir also fest: Du warst nicht dabei, du kennst den Einsatzgrund nicht, du kennst die Straße nicht und kannst nicht nachvollziehen, wie unmöglich es tatsächlich gewesen wäre „mal ein Stück vorzufahren“, und, last but not least – du kennst mich nicht.
Ich freue mich ja immer über Kommentare und auch über kontroverse Diskussionen, aber als neuer Leser direkt mit so einer Scheiße einem drölfzig Seiten langen Kommentar voller Vorwürfe einzusteigen, ist wenig elegant. Da hab ich dann herzlich wenig Interesse daran, diese angebotene Kontaktaufnahme anzunehmen.

Bisher habe ich jeden Kommentar (bis auf die Kommentare einer bestimmten Person, die hier keine weitere Bühne mehr bekommen soll) auch freigeschaltet, aber diesmal ist es mir einfach zu blöd. Wenn du dir keine Mühe gibst, in einer Form an einer Diskussion teilzunehmen bzw in eine Diskussion einzusteigen, die dem Gegenüber nicht das Gefühl gibt, dass du einfach nur deine selbstzentrierte wichtige Meinung abladen willst, dann habe ich keine Lust deinen Kommentar in meinem Blog unter meinem Artikel stehen zu haben. Sorry not sorry.

Du findest, dass ich und mein Blog ein schlechtes Licht auf den Rettungsdienst werfen? Hier ist eine Idee: dreh dich um und geh, und lies meine persönlichen Gedanken und Eindrücke auch weiterhin nicht.

So, diesen Seelenmüll musste ich einfach mal abladen, weil das wieder etwas ist dass mich die letzten zwei Tage mehr beschäftigt hat als es sollte, und ich momentan wirklich andere Probleme hab als mit fremden Menschen einen zwei Jahre alten Einsatz zu diskutieren.

Um den Artikel doch noch positiv ausklingen zu lassen: denkt ihr noch an unsere Blogparade „Kampf dem Herztod“? Je mehr Leute mitmachen und Blogbeiträge beisteuern, desto besser. Wir wollen doch viel Aufmerksamkeit für ein wichtiges Thema. 🙂

 

Dumbledore’s Army. 07/02/2017

Posted by Hermione in #medlife, Medizinstudium, Prüfungen.
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Ich habe nicht bestanden, und dieses Vergnügen teile ich mit fast 90% der Leute, die mit mir in dieser Klausur saßen.

Weil wir alle kacke vorbereitet waren? Nein, weil diese Klausur noch beschissener und unfairer war als die letzte, und wir zusätzlich noch dauernd gestört wurden. 

Lassen wir uns das gefallen? Bestimmt nicht! Wir haben uns verbündet und werden um eine faire Wiederholung kämpfen. 

Mein persönlicher Härtefallantrag liegt quasi schon halb in den Startlöchern. Es fehlen nur noch der rhetorische Feinschliff, ein paar Belege und Atteste sowie ein unterstützender Beitrag, den eine mir sehr wohlgesonnene Professorin beisteuern wird. 

Wir sind alle bereit, bis zum Äußersten zu gehen. Das wird kein Spaß, aber es geht um verdammt viel. Und das werden wir nicht kampflos hergeben. 

Wer hofft, hier meinen Zusammenbruch live miterleben zu können, verwechselt Hermione Granger mit Bella Swan. 

(Alle anderen sind herzlich eingeladen, uns die Daumen zu drücken und anzufeuern.)

EXPECTO PATRONUM!

Schlaftag. 05/02/2017

Posted by Hermione in #medlife, Medizinstudium, Prüfungen.
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Hoppla. Sorry, dass ich heute auf allen Kanälen so inaktiv war.

Ehrlich gesagt lag ich den ganzen Tag im Bett und hab in Etappen ungefähr 18 Stunden geschlafen. Das war echt schön, aber sehr unproduktiv.
Egal. Das musste mal sein.

Morgen hab ich keine Uni, da werd ich ein bisschen für Physio lernen und hoffen, dass es nicht schon egal ist.

Aufgeben werd ich auf keinen Fall. Wenn mir nur wenige Punkte fehlen sollten, werd ich versuchen, die in der Klausureinsicht zusammenzukratzen. Wenn ich wirklich nicht bestehe, werd ich versuchen, nen weiteren Prüfungsversuch rauszubetteln.

Wenn das auch nicht klappt, studier ich halt irgendwo anders Medizin. Andere Länder haben auch schöne Unis, hab ich mir sagen lassen, und ich wollte schon immer mal ne zeitlang im Ausland leben. Warum nicht beides verknüpfen?

Ähm, ich geh dann mal wieder schlafen. Mein Körper findet, zwei Stunden am Stück wach reicht dann auch wieder.

Und kein Alkohol im Haus! 04/02/2017

Posted by Hermione in Medizinstudium, Prüfungen, Uncategorized.
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Dann werde ich wohl gleich schlafen gehen, und hoffen dass ich gestern wieder aufwache.

Vielleicht guck ich zur Ablenkung noch irgendeinen bekloppten Film und schlaf dann nach zwanzig Minuten ein, denn ich bin echt kaputt heute.
Warten bis zur Ergebnisbekanntgabe ist ja immer ein besonderes Vergnügen. Hmpf.
Danke für all die gedrückten Daumen und die vielen lieben Nachrichten und Erfahrungsberichte! Ganz besonders lieben Dank auch der Person, die sich heute ungefähr acht Stunden Zeit genommen hat, alles mit mir aufzudröseln und nen Schlachtplan zu schmieden.

Ihr seid toll!

Gute Nacht!

Sorry! 03/02/2017

Posted by Hermione in Medizinstudium, Prüfungen.
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Heute war dann doch mit mehr Stress und Panik verbunden, als ich erwartet habe.

Deswegen musste der heutige Blogartikel leider ausfallen. 

Ich versuch jetzt mal, trotz Adrenalinspiegel from hell zu schlafen. 

Gute Nacht!

Und sonst so? 02/02/2017

Posted by Hermione in #medlife, Alltag, Lernen, Lernmarathon, Medizinstudium.
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Heute hab ich mir mal die Freiheit genommen, so richtig auszuschlafen- bis halb zehn!

Gestern ist die Uni ziemlich eskaliert. Es war alles mega interessant und ich hab viel gelernt, wir haben im Praktikum auch tolle Experimente gemacht und die haben nen ziemlch tollen Lerneffekt. 😊

Allerdings war es auch ein verdammt langer Tag ohne Pause fürs Mittagessen. Ich hab die lächerliche halbe Stunde, von der auch noch Zeit abging durch halb Hogwarts zu laufen um zum nächsten Unterricht zu kommen (es gibt leider keinen Geheimgang, der schneller dorthin führt), dann dazu genutzt, meiner ehemaligen Laborpartnerin etwas für Chemie zu erklären, das sie nicht versteht. Jeden Tag eine gute Tat, ne? 😏

Jedenfalls war ich erst verdammt spät zuhause und total im Eimer, hab mich aber trotzdem noch ein bisschen mit Altklausuren beschäftigt. Zum Ausgleich durfte ich dann heute ein bisschen länger schlummern. 

Einen entspannten Freizeittag hatte ich aber wirklich nicht. Ich hab einige Stunden am Schreibtisch gesessen und Chemie gelernt. Mein toller Nachhilfelehrer hat mir aus alten Aufgaben auch ne typische Klausur zusammengebastelt, in der ich 80% geholt hab. Das ist viel mehr, als ich brauche. Ich bin also guter Dinge. 

Heute muss ich noch ein bisschen meine Karteikarten durchgehen, dann hab ich’s geschafft. 

Randnotiz: Die schwarze Peel-off-Maske von Balea ist krass.

Ich will endlich Ferien haben. 

Schlechtes Vorbild? 01/02/2017

Posted by Hermione in Alltag, Zu lang für Twitter.
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Mir wurde heute Abend mitgeteilt, dass ich ein schlechtes Vorbild bin, weil ich meine momentane Diät mit einem hohen Defizit durchziehe und das auf Nachfrage nicht verleugne. 

Ich solle doch an die ganzen Minderjährigen denken, die mich lesen, und die ich in die Anorexie treiben könnte. 

Aha. 

Ja, ich esse momentan weit unter meinem Tagesbedarf (an Energie), aber ich achte darauf, dass die Mikronährstoffe stimmen, ich achte darauf die richtige Menge Protein zu essen (und sogar darauf, welche Aminosäuren es sind) und auf die essentiellen Fettsäuren. 

Ich weiß was ich tue. Ich rufe niemanden dazu auf, es nachzumachen. Ich verbitte mir nur, mich auf meinen Accounts deswegen anzumachen, oder mir eine Verantwortung zuzuschieben, die ich einfach nicht habe. 

Ja, ich bin ein schlechtes Vorbild.

Ich schlafe viel zu wenig und trinke viel zu viel Kaffee. Seit Jahren. Und ich schreibe auch seit 2009 darüber.

Ich ernähre mich manchmal monatelang von Fast Food. Oder von Schokolade. 

Ich trinke manchmal zu viel Alkohol. Ich poste auch Fotos von den Studentensaufabenden von Jamie und mir. Ich veranstalte mit meinen Followern Trashfilm-Trinkspiele auf Twitter und habe das Twilight-Trinkspiel sogar auf meinem Blog veröffentlicht.

Ich schiebe Arztbesuche und Kontrolluntersuchungen grundsätzlich raus, bis es nicht mehr geht, obwohl ich meiner Familie und meinen Patienten natürlich das Gegenteil rate. Einmal waren alle Appendizitis-Zeichen positiv, und ich hab trotzdem nichts unternommen und gedacht „Wenn ich morgen aufwache, kann ich ja immer noch in die Notaufnahme.“ Ich hab mich nach nem Arbeitsunfall mal selbst entlassen, weil ich keine Lust hatte zwei Tage zur Beobachtung im Krankenhaus zu bleiben, um ne Hirnblutung auszuschließen. Wenn meine Mutter das gemacht hätte, hätte ich sie sofort zurück ins Krankenhaus gebracht.

Ich fahre gerne schnell und manchmal (wenn der Verkehr es zulässt) auch zu schnell. Ich fluche beim Autofahren. 

Ich fluche überhaupt zu viel. Ich nutze üble Schimpfwörter. Ich habe einen tiefschwarzen Humor und mache Witze über Sachen, die normale Menschen als schwer pietätlos bezeichnen. 

Meine Wohnung ist meistens nicht aufgeräumt. Mein Konto ist meistens überzogen. Meine Haare sind meistens ungekämmt. 

Kritisiert das doch bitte gleich mit, während ihr die Tür hinter euch schließt. 

Ich bin ein schlechtes Vorbild. Aber ich bin authentisch. So bin ich nun mal. Deal with it. 

Ich werde mich weder verstellen noch etwas geschönt darstellen, um das Bild nach außen zu vermitteln, das andere für angemessen halten. 

Wer die perfekte Vorzeige-Medizinstudentin oder -Retterin lesen will, ist bei mir leider falsch. Wer ungeschönt an meinem Leben teilhaben möchte, auch wenn ich in vielerlei Hinsicht ein schlechtes Vorbild sein mag, ist herzlich willkommen.

Tage, an denen man zu nichts kommt. 31/01/2017

Posted by Hermione in #medlife, Medizinstudium, Rettungsdienst.
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Kennt ihr das? Heute war wieder so einer.

Den ganzen Tag von einem Termin zum nächsten gehetzt, und trotzdem das Gefühl,nix geschafft zu haben.
Dabei hab ich zwischendurch sogar ein klein wenig Chemie und Physio gelernt. Nur ein bisschen, denn ich hatte ja kaum Zeit.
Und ich hab in einem Seminar ein verdammt tolles Lob bekommen und bin auch ziemlich stolz deswegen, weil es durchaus verdient war. Genießen kann ich das in dem momentanen Stress nicht so wirklich, aber es hat mir den nervigen Tag ein bisschen versüßt. 🙂

Und ich hatte mittags sogar ne Viertelstunde Zeit, um etwas im Sitzen zu essen. Hurra!

Mein Rucksack ähnelt immer mehr Hermines verzauberter Tasche. Was man darin alles findet!

Warum hab ich nen Tubus im Laptopfach meines Uni-Rucksacks? #justretterthings Nein ernsthaft, warum zur Hölle??

A post shared by Hermione ☕️ Rescue (@hermione_rescue) on

Das „Warum“ hat sich inzwischen so halb aufgeklärt: Der Tubus ist abgelaufen, also vermute ich dass ich ihn irgendwann beim Fahrzeugcheck runter genommen hab. Warum er in meiner Tasche ist und nicht auf der Wache in der Kiste mit abgelaufenem Zeug (zum Üben auf Fortbildungen), das kann ich nun wirklich nicht mehr nachvollziehen. Tja.

Wenn ich das nächste Mal arbeiten gehe, werd ich ihn in die Kiste schmeißen. Falls ich ihn vorher nicht doch als stylishen Strohhalm benutzt hab oder damit in der Badewanne schnorcheln war. Denkt doch nur mal an die Möglichkeiten!

So. Und jetzt gehe ich endlich duschen und werde dabei lauthals singen.