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Rettungsgasse bilden – Leben retten. 27/05/2016

Posted by Hermione in Rettungsdienst.
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Mit Gewalt gegen Hilfe. — Schneckenhäuschens Blog 28/05/2016

Posted by Hermione in Krankentransport, Praktika, Rettungsdienst, so bitte nicht, Themenwoche.
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Schneckenhäuschen hat zur Themenwoche #KeineGewaltGegenRetter einen sehr eindrucksvollen Artikel geschrieben zu einem Einsatz, den sie in ihrem Rettungswachenpraktikum miterlebt hat.

Recht schnell wurde mir klar, dass meine Wache nicht grad im Schickimicki-Viertel der Großstadt lag. Das erkennt man an Wohnungen und deren Pflegezustand, an Altenheimen in denen ich niemals enden will und zum Teil auch am Umgangston unter den Menschen.

Und dann kam dieser Einsatz, zu dem wir in eine ganz merkwürdige Gegend gerufen wurden, die beiden erfahrenen, männlichen Kollegen wirkten irgendwie nervös, wir nähmen auch erstmal nichts mit raus. Man wisse nie.

Lest unbedingt den ganzen Beitrag bei ihr im Blog: Mit Gewalt gegen Hilfe. — Schneckenhäuschens Blog

 

Kleine Respektlosigkeit zwischendurch. 27/05/2016

Posted by Hermione in Rettungsdienst, so bitte nicht, Themenwoche.
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Es ist ein sehr stressiger Tag.
Der Kollege und ich hatten bisher keine einzige Verschnaufpause, den ganzen Tag schon arbeiten wir durch.
Da sind wir aber auch nicht die einzigen. Vor jedem Krankenhaus stapeln sich die Rettungsfahrzeuge bis zur Straße hin.
Es liegt also nicht an uns. (Es gibt ja Einsatzbremsen und Einsatzmagneten.)

Wir stehen also auch dieses Mal nicht in der RTW-Halle des Krankenhauses, sondern davor. Wir behindern aber auch niemanden, denn bis zum Bürgersteig sind noch ein paar Meter Platz.

Während ich gerade die Infusion von der Halterung bastel und mein Kollege hinten die Türen öffnet, kommt ein (ganz normal aussehender!) Typ mittleren Alters vorbei, tritt den einen Flügel der Tür (den mein Kollege noch nicht “einrasten” lassen hat) wieder zu und geht weiter.

Das hätte auch schiefgehen können. Hätte der Kollege die Tür noch in der Hand gehabt, oder wäre ich (was ich manchmal gern mache) währenddessen hinten ausgestiegen, hätte er uns übel verletzen können.

Wir haben leider nicht die Möglichkeit, uns um diesen Idioten zu kümmern, weil unser Patient wirklich schnell ärztlich versorgt werden muss.

Eine Frage, die ich mir sehr oft stelle, aber: Was ist kaputt mit den Menschen?

Ankündigung: Sonntags-Prokrastinationsscheiße 26/05/2016

Posted by Hermione in #medlife, Lernen, Lernmarathon, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Seid ihr fleißig gewesen in den letzten Tagen? Nein? Nicht schlimm – am Sonntag wird wieder antiprokrastiniert. 😎

Von 9 bis 21 Uhr werde ich dabei sein (hier ist die Facebook-Veranstaltung dazu, falls ihr den Termin irgendwie markieren wollt, ihr müsst euch aber nicht dazu anmelden!) und versuchen, halbwegs effektiv zu lernen … wenn die Bürger meiner Stadt mitspielen, denn ich hab natürlich Dienst. Aber egal, von solchen Details lasse ich mich doch bestimmt nicht davon abhalten, mitzumachen.
Ich schwanke noch ein bisschen zwischen Histologie und Biochemie, das entscheidet sich relativ spontan. Endlich mal wieder nen Lerntag einlegen.

Macht jemand mit? Ihr könnt auch irgendwann quer einsteigen, oder vor neun oder nach einundzwanzig Uhr antiprokrastinieren.

Was ihr macht und für welches Studium oder Schulfach oder wofür auch sonst, ist wie immer egal. Möchte jemand noch mit der Steuererklärung dazukommen? Hauptsache ist, dass ihr motiviert seid (oder euch von der Prokrastinationsscheiße-Lerngruppe motivieren lasst) und eure selbstgesteckten Ziele erreicht oder ihnen zumindest näher kommt.

Kaffee und Schokolade nicht vergessen!

 

Gaffer… 26/05/2016

Posted by Hermione in blogosphere, Rettungsdienst, so bitte nicht, Themenwoche.
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Auf dem Blog Alltag im Rettungsdienst könnt ihr heute, passend zu meinem heutigen Artikel, etwas über Gaffer lesen.
Bitte teilt den Artikel fleißig, vielleicht lesen es so mal die Richtigen (und nicht nur die, die ihre niederen Instinkte unter Kontrolle haben).

Alltagimrettungsdienst Blog

Wir sprachen ja letztens über Gewalt gegenüber Rettungsdienstkollegen. Hermione hat auf ihrem Blog danach dazu aufgerufen, dass ihr auch über eure Erfahrungen schreiben sollt. In ihrem Artikel ging es auch um das Thema Respekt und ich möchte heute noch dazu etwas schreiben.

Gaffer…

Was hat das mit Respekt zu tun!? Hat es auch mit meinem letzten Artikel zu tun? Alles kann ich mit Ja beantworten! Gaffer gab es schon im frühen Rom, diese saßen in einer Kampfarena und ergötzen sich, wie die armen Sklaven den Löwen zum Fraß vorgeworfen wurden. Oder auch im Mittelalter, wo angebliche Hexen auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurden. Das waren richtige Familienausflüge. Auch kleine Kinder standen damals in der ersten Reihe.

Diese Neugier ist in jedem Menschen von uns drinnen. Wenn irgendwo was passiert ist, kommen wir alle zusammen und staunen. Per se ist das ja auch nichts Schlechtes, wenn man sich den neuen Ozeanriesen anschaut…

Ursprünglichen Post anzeigen noch 359 Wörter

„Ihr steht im Weg, ihr Penner!“ 26/05/2016

Posted by Hermione in Rettungsdienst, so bitte nicht, Themenwoche.
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Es ist ein friedlicher Frühlingsmorgen, noch ein wenig frisch und natürlich wieder viel zu früh.
Wir mummeln uns in unsere Pullis und wärmen unsere Hände an den Kaffeebechern, die wir im Krankenhaus geschenkt bekommen haben, während wir uns auf den Weg zurück zu unserem Rettungswagen machen.

Kaum melden wir uns frei, werden wir auch schon wieder gebraucht, also schwingen wir uns mit unseren Kaffeebechern ins Fahrzeug und reiten los, in den Sonnenaufgang.

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Sie haben keine Sonderrechte! 25/05/2016

Posted by Hermione in Rettungsdienst, so bitte nicht.
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Mein Lieblingskollege und ich haben wieder das Vergnügen, den Rettungswagen gemeinsam zu besetzen. Gegen Nachmittag, wir sind schon langsam durch, bekommen wir einen etwas schwierigeren Einsatz.

Der Hauseingang liegt in einer engen, durch eine Baustelle zusätzlich verschmälerten Straße. Da wir auf derlei Befindlichkeiten in der Notfallrettung aber wirklich keine Rücksicht nehmen können, stellen wir unser Fahrzeug dort ab, raffen die Ausrüstung zusammen und begeben uns nach oben in die Patientenwohnung.

Im engen, gewundenen Treppenhaus finden wir nur einen sehr kleinen Aufzug vor. Schade. Natürlich wohnt der Patient ganz oben links. Natürlich ist der Patient bettlägerig und nicht in der Lage, sich mit Hilfe auf- oder umzusetzen. Natürlich wiegt der Patient um 140kg.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich uns schon Tragehilfe rufen, als der Angehörige sagt, dass man den Aufzug vergrößern kann und wir dann mit der Trage gut reinpassen. Begeisterung macht sich breit.

Ich laufe nach unten zum Fahrzeug, um die Trage zu holen und schon mal die Ausrüstung, die wir nicht mehr brauchen, wegzubringen.

Die Straße ist hinter uns immer noch frei, und selbst wenn sie es nicht gewesen wäre – unser Patient ist in Unterwäsche und die ganze Straße und besteht aus Kopfsteinpflaster, der Bürgersteig ist zu schmal um dort sicher mit der Trage lang zu fahren. Als ob wir einen halbnackten Patienten mit Schmerzen vor aller Augen 200m auf Kopfsteinpflaster die Straße runter schieben würde.

Es gibt sicher Leute, die das anders handhaben, aber Patientenwohl und Patientenwürde sind für mich höherwertig als freie Straßen.

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Aggression. 24/05/2016

Posted by Hermione in Angehörige from hell, Rettungsdienst, Themenwoche.
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Es gibt Situationen, da hat man von Anfang an ein ungutes Bauchgefühl.

Auch wenn wir im Rettungsdienst tatsächlich selten mit echten Notfällen zu tun haben, sind die Situationen für die Patienten und Angehörigen meist ein großer Stressfaktor. Die Stimmung ist oft sehr angespannt.

Meist gelingt es, mit ruhigem und professionellem Auftreten die Situation zu entspannen und (für beide Seiten) den Druck rauszunehmen. So kann man wesentlich besser arbeiten, die Mitarbeit der Patienten verbessert sich, Angehörige werden kooperativer und halten uns nicht davon ab, unsere eigentliche Arbeit zu tun (nämlich, sich um den Patienten zu kümmern, nicht wuselige Angehörige einzufangen).

Manchmal klappt das nicht. 

Wir sind zu dritt auf unserem Rettungswagen. Zwei Rettungsassistenten (ich und ein männlicher Kollege) und ein männlicher Praktikant, der gerade seinen Rettungshelfer gemacht hat und jetzt nen Monat bei uns mitfährt.

Einer unserer ersten Einsätze an dem Tag ist eine Patientin mit Verdacht auf Herzinfarkt. Der Notarzt ist da mitalarmiert und auf dem Weg, aber weil die Wohnung, zu der wir gerufen wurden, in der Nähe der Wache liegt, sind wir deutlich eher da als das NEF. 

Der Kollege und ich sind ein eingespieltes Team. Er redet mit der Patientin, um herauszufinden was passiert ist, ich mach die ganze Diagnostik, der (recht frische und unerfahrene) Praktikant reicht mir alles an, was ich brauche. 

Ich klebe die EKG-Elektroden auf und betrachte den Rhythmus auf dem Monitor. „Normaler Sinusrhythmus, bisschen schnell“ raune ich meinem Kollegen zu. 

Einen Herzinfarkt können wir natürlich nicht ausschließen, das muss im Krankenhaus geschehen, aber wir wissen jetzt, dass wir ein bisschen mehr Zeit haben.

Noch bevor mein Kollege irgendwie reagieren kann, packt der Angehörige ihn an den Schultern, schüttelt ihn und brüllt „Jetzt gucken Sie doch wenigstens mal auf das Gerät!“. Völlig perplex sage ich, dass ich das schon im Blick habe. Daraufhin schubst der Angehörige mich vom Defi weg und brüllt mich an, dass ich ja wohl kein Arzt sei.

Wir stellen richtig, dass niemand von uns Arzt ist, und bitten den Angehörigen, sich zu beruhigen und uns nicht noch einmal körperlich anzugehen, weil wir uns sonst nicht um seine Ehefrau kümmern können. 

Der Angehörige lässt sich aber nicht mehr beruhigen, beschimpft uns wüst und wirft mit seinem Telefon nach uns. 

Wir sehen uns dazu gezwungen, die Patientin und unsere Ausrüstung zurückzulassen, die Wohnung zu unserem eigenen Schutz zu verlassen, und (gemeinsam mit dem Notarzt und seiner Rettungsassistentin) vor dem Haus im RTW auf die Polizei zu warten.

Eigenschutz geht immer vor. Wenn du uns angreifst, weil wir uns in deinen Augen nicht gut genug um den Patienten kümmern, erreichst du das Gegenteil. (Und du hast dann halt zusätzlich noch ein Problem mit der Polizei. Die finden es auch gar nicht lustig, wenn Retter angegriffen werden.)

Straftaten gegen Rettungsdienst und Feuerwehr. 23/05/2016

Posted by Hermione in Rettungsdienst, Themenwoche.
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Wie passend, dass das genau zur Themenwoche kommt.

Wie krass, dass diese Zahl so hoch ist. Und dass es mehrere Todesopfer gibt.

Hier findet ihr den Artikel.
Und hier findet ihr die Liste des Bundeskriminalamts. Tabelle 943 ist es.

Respekt. 23/05/2016

Posted by Hermione in Krankentransport, Rettungsdienst, so bitte nicht, Themenwoche.
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Ich habe vor kurzem diesen Artikel über fehlenden Respekt vor Rettungsdienstlern gelesen, und ich möchte meine Antwort darauf nicht als Kommentar, sondern als eigenen Artikel schreiben.

Lest bitte zuerst den Artikel, und kommt dann zu mir zurück.

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