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Watte statt Nadel 08/10/2010

Posted by Hermione in DKMS, misc.
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Zeit, mal wieder ein bisschen DKMS-Content zu bringen. ; )
Vielleicht gibts unter meinen Lesern ja den ein oder anderen, der noch nicht registriert ist.

Heute erzähl ich ein bisschen was zu „Watte statt Nadel“, weil ich das recht praktisch finde (hab mich selbst auch auf diese Weise typisieren lassen).

Weil ich in letzter Zeit recht oft danach gefragt werde, ob es auch wirklich kostenlos ist, sich typisieren zu lassen, hier mal Dunkelgrau auf Weiß:

Ja.


Die Kosten für die Typisierung betragen pro Person 50€, aber diese Kosten müsst ihr nicht selber tragen.
Wer das Geld also nicht erübrigen kann und trotzdem helfen möchte, dem werden keine Steine in den Weg gelegt.
Natürlich muss das Geld auch wieder reinkommen, deswegen ist die DKMS auch auf Geldspenden angewiesen.

Und los gehts:

Einfach auf „hier registrieren“ klicken, sich alles gut durchlesen (vor allem auch die Ausschlusskriterien!) und dann mit einem Klick auf „Online Stammzellspender werden“ zum Anforderungsformular für das Typisierungsset.

Wenn das Set dann bei euch eintrifft, könnt ihr es ganz simpel und schmerzfrei selbst anwenden. Anleitung liegt bei und ist leicht verständlich.

Dieses Video wurde von der DKMS weitergetwittert und erklärt es eigentlich schön Schritt für Schritt. : )

Und dann? Abwarten, bis die DKMS euch mitteilt, dass ihr in die Spenderkartei aufgenommen wurdet.

Übrigens: Aktuell sind 2.261.628 potentielle Spender registriert.
Bist Du auch schon dabei? ; )

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Kommentare»

1. muckibine - 08/10/2010

Ja, wir sind schon seit über 20 Jahren dabei, allerdings über die Stefan- Morsch- Stiftung (aber es ist ja eine Spenderkartei, die Organisation ist ja egal)! Als wir uns typisieren liessen, gabs noch die Nadel….
Mein Mann war letztes Jahr zur Stammzellspende – es war überhaupt nicht schlimm! Und man hat einen kompletten Gesundheits – Checkup……..
LG Tina

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Hermione - 08/10/2010

Dein Mann wurde echt als Spender eingesetzt? Das ist ja spannend!
Habt ihr nicht Lust, darüber zu erzählen? *hüpf*

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muckibine - 04/12/2010

Antworte erst jetzt, weil wir nun wissen, wie es ausgegangen ist:
Da wir schon so lange registiert sind, haben wir beide immer mal wieder Blut für weitere Untersuchungen abgeben müssen. Bei ihm hat es dann letztes Jahr im Herbst gepasst. Er ist vorher auf Herz und Nieren durchgecheckt worden, alles passte. Ein paar Wochen vor der Stammzellspende war er im Zentrum der Stefan- Morsch – Stiftung und hat sich schon mal alles ansehen können. Von dort hat er auch das Neupogen (ich bin mir nicht mehr sicher – auf jeden Fall ein Medikament zur Bildung der Stammzellen) mitbekommen, das ich ihm ein paar Tage vor der Entnahme spritzen musste. Lästig war für ihn, die Schmerzen in den Knochen als Reaktion auf den Medikament – aber wir haben uns gesagt, das es jetzt einfach so ist und es dem jugen Mädchen aus Italien, die sein genetischer Zwillig ist, mit Sicherheit viel schlechter geht. Soviel wussten wir mittlerweile – ein junges Mädel, ca. 16 – 18 Jahre alt und an Leukämie erkrankt.
Die Stamzellspende war mit ca. 5 Stunden eigentlich recht kurz – er war sehr großzügig mit seinen Zellen. Zwischendurch machte sein Kreislauf einmal schlapp – eine Reaktion auf die Apharese, er bekam dann hochdosiert Magnesium und wurde in seinem Stuhl auf den Kopf gestellt – danach war alles wieder im Lot. Es war auch am nächsten Tag keine weitere Stammzellentnahme nötig, er hatte in kurzer Zeit fast die doppelte Menge als benötitgt hergegeben.
Nach der Spende konnte er sich noch etwas ausruhen und wir sind dann aber recht zügig wieder nach Hause gefahren. Nach ca. 3 Tagen waren auch die Knochenschmerzen komplett vergessen.
Vor ein paar Tagen haben wir dann die Mitteilung erhalten, das die Empfängerin zu 100% geheilt ist.
Wir freuen uns sehr darüber, aber es war für meinem Mann und mich einfach selbstverständlich. Es gab im Vorfeld keine Diskussion darüber, das muss gemacht werden und fertig. is so….

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2. juliane - 08/10/2010

Warum darf man sich mit behandlungsbedürftiger Depression nicht typisieren lassen?

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Hermione - 08/10/2010

Vielleicht geht man davon aus, dass in dem Fall Psychopharmaka genommen werden?

Ich hab keine Ahnung, kann aber gern ein paar Fragen sammeln und dann mal eine Interviewanfrage bei der DKMS machen. 🙂

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3. Chaoskatze - 08/10/2010

Ich darf nicht und das gleich 4x gleichzeitig. Lol. Würde aber auch gerne.

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4. Squirrel - 09/10/2010

Ich falle leider wegen mindestens zwei Kriterien raus (wobei ich zumindest bei einem nicht verstehe, warum das relevant sein soll)…stattdessen überweise ich immer wieder mal eine Geldspende, wenn mein Kontostand es zulässt.

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5. Deutsche Knochenmarkspenderdatei ausgezeichnet « Medizynicus Arzt Blog - 24/10/2010

[…] und damit eventuell einem leukämie-Patienten das Leben zu retten. Wie das genau geht, das hat Hermione einmal ausführlich […]

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6. Ute - 05/11/2010

Joah. Würde mich gerne registrieren lassen. Die haben aber wohl Angst, ich könnte BSE übertragen, weil ich zwischen 1989 und 1994 ein paar Jahre lang in England gelebt habe. ^^

Muuuuh!

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Ute - 05/11/2010

Was mich übrigens zu der Frage bringt, ob Spender aus Großbritannien in Deutschland grundsätzlich ausgeschlossen werden?

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