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Textmarker vs. Haftnotiz 10/02/2011

Posted by Hermione in Bücher, Lernen, Ratgeber.
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Jeder, der mit Büchern lernt, muss sich irgendwann entscheiden: markiere ich mit Textmarker in meinen Büchern oder nicht?
Und wenn nein, wie sorge ich dann dafür, dass ich wichtige Informationen sofort wiederfinde?

Textmarker vs. Haftnotiz

Der Vorteil des Textmarkers liegt auf der Hand: Die wichtigsten Stellen springen sofort beim Aufschlagen der Seite ins Auge.
Allerdings muss man in der Lage sein, Informationen zu filtern und wirklich nur die wichtigen Stellen anzustreichen.

Es gibt ja die StudiVZ-Guppe „Frauen studieren nicht, Frauen malen aus und unterstreichen bunt.“ – ein Vorurteil? Ich weiß es nicht. Bestimmt sind auch Männer betroffen. *g*
Ich kann nicht leugnen, dass die Verlockung groß ist, sich mit verschiedenfarbigen Textmarkern auszutoben. Man denkt sich ja, dass es durch die unterschiedlichen Farben trotzdem übersichtlich bleibt. In Wirklichkeit produziert man im Grunde nur einen zweidimensionalen Obstsalat.

Die Alternative, die ich für mich gefunden habe, sind Haftnotizen. Ja, ich liebe Haftnotizen und neige sicher auch dazu, sie ebenso inflationär zu verwenden wie manche meiner Geschlechtsgenossinnen den Textmarker… Allerdings haben meine bunten Klebezettel den Vorteil, das ich sie auch wieder rückstandslos entfernen kann, wenn mir klar wird dass es doch zuviel des Guten war. ; )

Haftnotizen eignen sich darüber hinaus auch ganz wunderbar dazu, als Lesezeichen die Seite und sogar die Zeile zu markieren, bei der man aufgehört hat, oder wenn sich dort eine besonders wichtige Information befindet.

Wichtige Informationen aus dem Text schreibe ich gern kurz zusammengefasst oder in Stichpunkten auf einen Klebezettel und patsch ihn mitten auf die entsprechende Seite (oder, wenn möglich, auf eine freie Stelle auf dieser Seite). Wenn ich lesen möchte, was darunter steht, kann ich ihn ja kurz entfernen – aber eigentlich reicht es bei gutgewählten Stichpunkten aus, einfach nur zu lesen, was auf dem Post-it steht.

Zum Vergleich habe ich mal in meinem Bücherregal gestöbert und Paradebeispiele hervorgezaubert.

Einen Großteil meiner Bücher hab ich gebraucht bei ebay ersteigert, deswegen besitze ich auch ein Buch mit nahezu komplett markierten Seiten.

Das Textmarker-Buch:

Textmarker vs. Haftnotiz

So sieht übrigens fast jede Seite in diesem Buch aus.
Ist das noch übersichtlich? Liebe Vorbesitzerin: nein, das ist es nicht.
Ich danke Dir trotzdem dafür, dass Du mir dieses Buch für knapp 5€ überlassen hast, es hat mir bis jetzt stets gute Dienste geleistet.

Meine Methode finde ich deutlich übersichtlicher.

Textmarker vs. Haftnotiz

Kleine Klebezettelchen zum Markieren der Seiten, größere zum Rausschreiben von Informationen.
Ich besitze die Dinger wirklich in allen Farben, Größen und Formen und komme wirklich gut damit zurecht.
Und wenn ich das Buch irgendwann mal an jemand anderes verkaufen möchte (was ich ehrlich gesagt bezweifel), dann entferne ich meine Notizen wieder und der nächste Besitzer kann mit einem „frischen“ Buch lernen und markieren, was er selbst für die wichtigsten Informationen hält.

Welche Methode verwendet ihr denn, um Informationen in Büchern zu markieren?
Textmarker? Haftnotizen? Oder doch eine völlig andere Methode?

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Kommentare»

1. Stefan - 10/02/2011

Rausschreiben! Dauert länger, brennt sich aber effektiv ins Hirn ein.

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2. ickedette - 10/02/2011

Ich kombiniere… ich hab diese kleinen bunten Klebchen um schnell die Seiten zu finden… und dann benutzte ich meinen Marker um auf der Seite die entsprechenden Informationen rauszupicken.
Ich hab da aber mal einen heißen Buchtipp für dich

http://www.amazon.de/Mach-dieses-Buch-fertig-Smith/dp/3888976413

Das wird deinen Umgang mit Büchern auf eine harte Probe stellen. Und wenn du es nicht holst, hol ich es dir… das hatten wir doch schonmal? 😉

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3. herzlichchaotisch - 10/02/2011

Ich nutze auch Haftnotizen aber dazu noch einen Bleistift zum unterstreichen. Nach der Beendigung eines Kapitels lese ich dann nochmal alles unterstrichene durch und filter eentuell noch einmal in doch nicht so wichtig und wichtig. Anschließend schreibe ich es dann auf, denn wie schon Stefan sagt, dies brennt sich schneller ins Hirn.

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4. NK - 10/02/2011

Ich habe mal als Nebenfach BWL belegt – seit dem ist es für mich das „Markier und Unterstreich“-Fach. 😉 Bei vielen Kommilitonen war einfach klar, dass sie im Endeffekt nur markieren, um das Gefühl zu haben, irgendwas getan zu haben. Aber tatsächlich sieht es oft aus wie in deinem Beispiel: Nicht das wichtigste unterstrichen, sondern einfach alles.

Da ich selbst kein ausgesprochenes Lern-Fach habe, schreibe ich eher umgangssprachliche Zusammenfassungen und Skizzen auf, als mir Dinge zu markieren. Leider sind aber die meisten Bücher zu teuer um sie auch nicht-digital zu kaufen, weshalb Haftnotizen kein Thema sind – benutzt habe ich sie aber auch schon.

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5. alba - 10/02/2011

textmarker sind das beste! man braucht aber ein system.

beim ersten mal lesen: gelber textmarker, alles was wichtig scheint markieren.
danach kommt das zweite mal lesen. da werden nur die gelben sachen gelesen und dann die wirklich wichtigen sachen pink angestrichen, und alle fachausdrücke grün.
gelernt werden dann nur die pinken und grünen sachen. das gelbe stört nicht, weil es ja so hell ist.
der vorteil gegenüber dem rausschreiben ist, dass alle tabellen/fotos/schaubilder dabei bleiben.

haftnotizen sind aber hervorragend als hilfsmittel bei hausarbeiten und bei klausuren bei denen man seine bücher benutzen darf, um bestimmte kapitel/tabellen schneller zu finden.

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6. lejontine - 10/02/2011

Erst mit Post-its markieren, dann rausschreiben, dann das Rausgeschriebene lesen, dann das Rausgeschriebene mit Textmarkern anmalen, dann nochmal lesen und eventuell Bilder anhand der Post-its nachschlagen. Bei Akutlernung dann nur noch die textgemarkerten Stellen lernen. Na gut, in guten Wochen funktioniert das so. Sonst kreatives Chaos. Aber nie Textmarker in Büchern. Die armen Bücher…

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7. delfinstern - 10/02/2011

Da wir teilweise Skripte mit die Klausur nehmen dürfen, sind Zettel sehr von Vorteil, was bringt mir die angemalte Stelle, wenn ich sie in den 200 seiten nicht finde? Generell kommen bei mit Klebezettel und meiste noch ein Stichwort drauf (wo rausschaut) sonst noch zusammengefasste Seiten, die ich aber so ins Buch lege ohne fest zu kleben, weil sie DinA4 Blätter sind 🙂

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8. taylorliac - 10/02/2011

Ich benutz eine Mischung aus Klebezetteln am Rand des Heftes und rausschreiben.
Die Klebezettel haben den Vorteil, dass ich schnell finde was ich suche. Ich schreib mir da kurz einen Hinweis drauf worauf der Zettel verweist und den Rest schreib ich raus.
Das bleibt länger im Hirn haften, wie Stefan ja schon angemerkt hat.

Gruß
Taylor

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9. Hauptstadtsani - 11/02/2011

Also während meines Studiums war es tatsächlich, dass ausschließlich die Mädels gemarkert und geklebt haben – insoweit musste ich über die zitierte Sudi-VZ-Gruppe herrlich schmunzeln 🙂 Ich selber schreibe mir zum Einprägen höchstens die allerwichtigsten 1% des Lernstoffes heraus und lasse meine Bücher/Skripte in jedem Fall komplett jungfräulich. Markern ist für mich Buchvandalismus 😉

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10. alba - 11/02/2011

Ich halte es mit ihm hier:

„nicht diejenigen haben die bücher recht lieb, welche sie unberührt in ihren schränken aufheben, sondern sie tag und nacht in den händen haben, und daher beschmutzet sind, welche eselsohren darein machen, sie abnutzen und mit anmerkungen bedecken.“ – erasmus von rotterdam

😉

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11. anna - 11/02/2011

Ich fühle mich immer total gut, wenn ich alles schon anstreiche. Muss mir dabei nichts gemerkt haben, aber es gibt ein gutes Gefühl 😀

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12. chogaramirez - 12/02/2011

Also ich bevorzuge auch Klebezettel, denn in Büchern rumschmieren geht bei mir gar nicht. Und die wichtigsten Infos schreibe ich mir raus, denn beim abschreiben kann ich mir das Alles viel besser merken.

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13. Admin Rettd - 05/03/2011

Also ich benutze ebenfalls Zettelchen und muss sagen es gefällt mir ganz gut und wenn man das Buch mal „weitergibt“ machen sich farblich markierte Stellen nicht so gut 😉

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14. Wolfram - 06/04/2011

Wenn, dann Haftzettel und Lesezeichen. Aber im allgemeinen kann ich mich ohnehin auf mein Gedächtnis verlassen: wenn ich den Punkt selbst nicht mehr weiß, so finde ich ihn doch schnell wieder, weil ich ungefähre Seitenzahl und den Ort auf der Seite noch weiß.

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