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Sie haben keine Sonderrechte! 25/05/2016

Posted by Hermione in Rettungsdienst, so bitte nicht.
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Mein Lieblingskollege und ich haben wieder das Vergnügen, den Rettungswagen gemeinsam zu besetzen. Gegen Nachmittag, wir sind schon langsam durch, bekommen wir einen etwas schwierigeren Einsatz.

Der Hauseingang liegt in einer engen, durch eine Baustelle zusätzlich verschmälerten Straße. Da wir auf derlei Befindlichkeiten in der Notfallrettung aber wirklich keine Rücksicht nehmen können, stellen wir unser Fahrzeug dort ab, raffen die Ausrüstung zusammen und begeben uns nach oben in die Patientenwohnung.

Im engen, gewundenen Treppenhaus finden wir nur einen sehr kleinen Aufzug vor. Schade. Natürlich wohnt der Patient ganz oben links. Natürlich ist der Patient bettlägerig und nicht in der Lage, sich mit Hilfe auf- oder umzusetzen. Natürlich wiegt der Patient um 140kg.

Vor meinem geistigen Auge sehe ich uns schon Tragehilfe rufen, als der Angehörige sagt, dass man den Aufzug vergrößern kann und wir dann mit der Trage gut reinpassen. Begeisterung macht sich breit.

Ich laufe nach unten zum Fahrzeug, um die Trage zu holen und schon mal die Ausrüstung, die wir nicht mehr brauchen, wegzubringen.

Die Straße ist hinter uns immer noch frei, und selbst wenn sie es nicht gewesen wäre – unser Patient ist in Unterwäsche und die ganze Straße und besteht aus Kopfsteinpflaster, der Bürgersteig ist zu schmal um dort sicher mit der Trage lang zu fahren. Als ob wir einen halbnackten Patienten mit Schmerzen vor aller Augen 200m auf Kopfsteinpflaster die Straße runter schieben würde.

Es gibt sicher Leute, die das anders handhaben, aber Patientenwohl und Patientenwürde sind für mich höherwertig als freie Straßen.

Gedöns in den RTW gepackt, Trage rausgeholt, mit etwas Schwierigkeiten und über einen vierstufigen Treppenabsatz (irgendwas ist ja immer) zum Aufzug gebracht und reingetetrist.

Oben vor der Wohnungstür dann mit etwas Schwierigkeiten und leichtem Sachschaden die Trage aus dem Aufzug und in die Wohnung gebracht. Den Patienten umzulagern ist kein Zuckerschlecken, aber wenigstens bemüht er sich ein bisschen, mitzuhelfen und (viel wichtiger) klammert sich beim Umlagern nicht an uns oder dem Bett fest, das würde die Sache noch zusätzlich erschweren.

Im oberen Stockwerk bekommen wir die Trage mit dem Patienten mit Müh und Not (und leichtem Sachschaden) in den Aufzug. Unten bekommen wir die Trage mit dem Patienten aus dem Aufzug. Dann ist Feierabend.

Wir kommen mit der Trage einfach nicht mehr um die enge Kurve.

Wir versuchen es, wieder und wieder. Schweißgebadet geben wir nach einigen Minuten auf. Der Patient schlägt vor, dass wir ihn doch in unseren Tragstuhl umsetzen.
Mein Kollege und ich tauschen Blicke und entscheiden, dass das die einzige Möglichkeit ist. Ich schnappe mir also nochmal den Autoschlüssel und hüpf vor die Haustür, um den Stuhl zu holen.

Hinter unserem RTW stehen jetzt drei PKW und ein Bus. Naja, was soll ich machen? Ich kann ja schlecht meinen Kollegen und den Patienten in ihrer misslichen Lage (mein Kollege ist zwischen Wand und Trage “gefangen”) alleine lassen und mir erstmal in aller Seelenruhe nen Parkplatz suchen oder eine Runde drehen. Der Busfahrer ruft mir zu, dass das jetzt ganz schön teuer für mich wird, und ich rufe zurück, dass wir ein Rettungswagen im Einsatz sind, und verschwinde mit dem Tragstuhl wieder im Haus.

Unten im Hochparterre haben wir nicht genug Platz, um den Patienten umzulagern, also tetrissen wir die Trage wieder in den Aufzug zurück (mit leichtem Sach- und keinem Personenschaden), oben wieder aus dem Aufzug raus (die Tür ist jetzt massiv zerkratzt), ich fahre nochmal runter und wieder hoch, um den Stuhl zu holen.

Der Patient arbeitet mit, so gut es geht, und auch der Angehörige bemüht sich, uns beim umlagern zu helfen. Leicht und schnell geht es trotzdem nicht. Als es endlich geschafft ist, sind bestimmt weitere zehn Minuten vergangen und wir sind völlig fertig.

Ich fahre zuerst mit der Trage runter, um die Kurve, den kleinen Treppenabsatz runter, dann kommt mein Kollege mit Stuhl und Patient nach. Es ist kein Kinderspiel, ihn den Absatz runterzutragen.
Jetzt müssen wir ihn noch einmal umlagern, da das Sitzen im Stuhl ihm zu große Schmerzen bereitet und er außerdem immer noch halbnackt ist und draußen eine Busladung voll Publikum wartet.

Inzwischen kann man unsere Kleidung auswringen und sich einen leckeren, nahrhaften Tee daraus kochen.

Endlich ist alles geschafft und wir können dieses unselige Haus verlassen. Draußen warten jetzt fünf PKW und zwei Busse. Mehrere Fahrer hupen. Eine sehr aufgebrachte Fahrerin steht neben unserem RTW und schimpft in einer Tour, dass wir hier nicht stehen können, dass wir im Halteverbot stehen, und dass wir keine Sonderrechte haben – das Blaulicht wäre ja schließlich aus.
Ich verkneife mir eine sehr bösartige Antwort und empfehle ihr nur, das noch einmal besser zu recherchieren, bevor wir das Gespräch fortsetzen, und mache mich gemeinsam mit meinem Kollegen daran, den Patienten in den RTW zu laden.
Sie brüllt währenddessen, dass wir ja auch nicht so faul genau vor dem Haus parken müssen, sondern ruhig paar hundert Meter die Straße runter, dann müssten wir halt mal ein paar Schritte laufen. Wie unverschämt und unangebracht, nachdem wir wirklich fast eine Stunde lang mehrfach umgelagert und geschleppt haben, und körperlich völlig in den Seilen hängen.

Bevor ich zum Patienten dazusteigen kann, hält die Fahrerin mich am Arm fest, und einer der Busfahrer kommt dazu und sagt, dass wir jetzt warten müssen, bis die Polizei da ist. Schließlich hätten wir ja den Linienverkehr blockiert.

Ich frage ihn ob er eigentlich Lack gesoffen hätte, reiße mich los und steige zu meinem Patienten.

(Wir haben immer Sonderrechte, auch wenn das Blaulicht aus ist.)

(Und wir haben nach dem Einsatz mal just for fun bei der Polizei nachgehört. Ja, es ging tatsächlich ein Anruf von einem der Busfahrer aus, aber der wütende Mob hat direkt gesagt bekommen, dass man einen Rettungswagen im Einsatz nicht abschleppen lassen kann, auch wenn er den Linien- und Individualverkehr blockiert. Leute gibts.)

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Kommentare»

1. Zacharias Fuchs - 25/05/2016

Leute gibt es. Echt verrückt
Ich kenne solche Situationen, weiß aber nicht, ob ich das mit dem „am Arm festhalten“ so hätte stehen lassen. Wahrscheinlich, um dem Patienten mehr Ärger und Streß zu ersparen. Aber die Dame hätte eine kleine Zurechtweisung durch die Kollegen der Polizei verdient gehabt.

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Hermione - 25/05/2016

Ja, aber wir waren eh schon sehr lange in diesem Einsatz, und irgendwann muss der Patient auch mal endlich ins Krankenhaus und das Rettungsmittel muss wieder frei werden.
Der versammelten Mannschaft dort hätte ich mal eine Belehrung durch die Polizei gegönnt.

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2. Mia - 25/05/2016

Es ist einfach unfassbar welche Wahnvorstellungen Menschen haben können.
Hut ab vor eurer Arbeit und meinen allergrößten Respekt.
Busfahrer 1 hätte in der Zentrale ja melden können das die Straße blockiert ist und der nachfolgende Verkehr erstmal eine Umleitung nehmen soll (funktioniert zumindest in Dresden so) Zu den PKW-Fahrern: sie hätten ja auch rückwärts wieder raus fahren können als sie den bösen RTW mitten auf der Straße und der Baustelle haben Parken sehen.
Aber ihr hättet euch ruhig mal einen Parkplatz suchen können (Ironie).

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3. Tobi - 25/05/2016

Respekt an Deine Gelassenheit im Umgang mit derlei Individuen. Wäre ich an Deiner Steller gewesen hätte ich vmtl. nicht nur verbal zurückgegiftet…

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Hermione - 25/05/2016

Das Bedürfnis dazu ist da, aber es ist einfach nicht zielführend… 😄

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4. sephigruen - 25/05/2016

Wieso sollte man auch Sonderrechte haben, nur weil man gerade Leben rettet und so Kack? Das wäre ja vollkommen hirnrissig. Nichts, absolut nichts darf der guten deutschen Pünktlichkeit im Wege stehen!
Wenn die selbst mal Hilfe brauchen, nehmen die sicher hin, dass es länger dauert, weil man erst einen Parkplatz suchen, ein Ticket lösen und die zwei Straßen zum Haus zurückgehen musste.
Nur zum Kopfschütteln.

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5. alltagimrettungsdienst - 25/05/2016

Bis vor 4 1/2 Jahren habe ich auch immer gedacht, der RTW bleibt da stehen, wo die Einsatzstelle ist. Hier in der Schweiz ist das anders. Hier möchte der RD so wenig wie möglich andere stören. Das heißt z.B. das wir nicht auf einer engen Str dort stehen bleiben wo es uns passt, sondern auch mal 100 Meter weiter.

Ich habe die Kollegen bei den ersten Malen immer wie eine Kuh angeschaut, heute schaue ich doch ein bisschen genauer, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, nicht den ganzen Verkehr zum erliegen zu bringen.

Ich weiß nicht, ob es einen Zusammenhang gibt, aber hier wird dem RTW viel eher Platz gemacht. Und als RTW Fahrer bedankt man sich bei anderen Verkehrsteilnehmern, wenn sie Platz für uns machen. Vielleicht genießen wir auch deswegen so einen guten Ruf innerhalb der Bevölkerung!?

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Hermione - 25/05/2016

In der WordPress-App wird das hier sehr komisch angezeigt. Der lange Kommentar gehört zu deinem Kommentar, falls das über die Website auch falsch zugeordnet ist. 😂

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alltagimrettungsdienst - 25/05/2016

Kein Ding 🙂

Mein Beitrag war eher Allgemein gemeint, nicht auf deinen Einsatz bezogen 🙂 Ich denke schon das viele Kollgen sich genau überlegen, wo sie ihren RTW hinstellen.

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Hermione - 25/05/2016

Ich weiß, ich hab das auch nicht anders verstanden, wollte nur noch einmal verdeutlichen, dass es hier wirklich nicht anders möglich gewesen wäre. 😊

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6. Alex - 25/05/2016

Mir fehlen echt die Worte über die Ignoranz der Leute. Hauptsache sie kommen mit ihren Autos und Bussen durch, scheißegal, ob es um ein Menschenleben geht. Sie benötigen ja nicht die Hilfe. Sie werden aber vermutlich die 1. sein, die rumheulen, wenn die Rettung nicht schnell genug da ist oder sie selbst halbnackt durch die Straße müssen, damit der Verkehr nicht zum Erliegen kommt.
Mensschen *kopfschüttel*

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Hermione - 25/05/2016

Wenn es die Möglichkeit gibt, sich ein paar Meter weiter so hinzustellen, dass man nicht alles dicht macht, machen wir das auch. Wir sind ja auch privat Verkehrsteilnehmer und wissen, wie blöd das ist wenn es nicht mehr weitergeht.
In dem Fall wäre das aber nicht patientengerecht gewesen, und uns zu unterstellen, dass wir aus Faulheit vor der Tür geparkt haben, war schon echt krass. Wenn wir nicht vom vielen Umlagern und Schleppen so fertig gewesen wären, hätte die Dame darauf sicher eine saftige Antwort bekommen.

Ich will mir gar nicht vorstellen, wie der Patient sich in der Situation gefühlt haben muss. Ältere Leute neigen ja dazu, „keine Umstände machen“ zu wollen und dann ist so ein Tumult sicher noch unangenehmer, als für mich (mit meiner „Wenn es nicht anders geht, müssen wir jetzt halt alle mal in den sauren Apfel beißen“-Einstellung).

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Hermione - 25/05/2016

Genau das ist es eben. Solange nur andere betroffen sind, ist es ja egal. Da geht das eigene Ego vor. Wenn es aber um einen selbst (oder einen Nahestehenden) geht, wird von den anderen erwartet, Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen und es kann nicht schnell genug gehen.

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7. Robin - 25/05/2016

Natürlich sieht man zu, möglichst behinderungsfrei zu stehen und keinen kompletten Straßenzug dichtzumachen.
Bei einer (wie so oft) arg unklaren Alarmierung und nicht auf Anhieb ersichtlicher Alternative steht der RTW aber ganau am Einsatzort.
Habe ich danach Zeit und die Umstände lassen es zu (eben kein Halbnackter mit starken Schmerzen) wird auch gerne nochmal umgeparkt, aber das ist Ermessenssache.
In der beschriebenen Form eskaliert ist’s bei mir im eher kleinstädtischen Raum bislang zum Glück nicht, aber spätestens bei Handgreiflichkeiten hätte sich der empörte Bürger mit Sicherheit auf ’nen Anpfiff freuen dürfen.
Vielleicht hätt‘ aber ja auch Gegenfeuer der Art „Ihren Vor- und Nachnamen hätte ich gerne, was sie hier betreiben ist Nötigung und eine Behinderung von Rettungsmitteln mit hoheitlichem Auftrag im Einsatz.“
Klingt halt mal arg geschwollen.

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Hermione - 25/05/2016

Stimmt, das ist cool. Wenn sowas nochmal vorkommt und der Zeitdruck es zulässt, mach ich das. 😊

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8. serinca - 25/05/2016

Leute gibts! Ich staune Bauklötze.
Ich hab das auch schon erlebt, auf dem Hinweg stand ein RTW am Straßenrand am Rückweg hat dann das NEF die Straße blockiert, weil es sich daneben stellen musste.
Was müsse mich denn reiten dass ich dort noch Terz veranstalte? Rückwärtsgang rein (ja ich war auch durch danach, Fahranfängerin zu dem Zeitpunkt) und schauen wie ich einen anderen Weg durch das Bergkaff finde. War ein ordentlicher Umweg, war aber auch nichts ortskundig. Trotzdem waren meine Gedanken eher „hoffentlich kann dem Patienten gut geholfen werden!“ Als mich noch aufzuregen…

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serinca - 25/05/2016

Achja, ich hätte vllt gewartet, hätte ich mein Kind nicht im Auto gehabt, aber es war direkt an einer Baustelle und durch das NEF hab ich nichts gutes vermutet und wollte nicht dass mein Kind evt. etwas sieht was nicht sein muss.

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Hermione - 25/05/2016

Da hast du gut reagiert. Ich verstehe nicht, warum nicht alle so handeln können. Wir stellen uns ja nicht aus böser Absicht in den Weg, sondern weil es nicht anders geht.
Vielleicht suchen viele insgeheim ständig nach etwas, worüber sie sich aufregen können, oder hoffen darauf, mal richtig viel Blut zu sehen. Keine Ahnung.

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serinca - 25/05/2016

Das verstehe ich auch nicht… Aber ich verstehe viele zwischenmenschliche Dinge nicht… Grade die wo es verhältnismäßig einfach ist zu helfen und soviel Ignoranz herrscht.
Meine Tochter geht auf eine inklusive Schule und eine ihrer besten Freundinnen sitzt im Rollstuhl. Wir sind hin und wieder zusammen unterwegs oder nehmen ihre Freundin mal mit… Da erlebt man auch so einiges. („Behindertenparkplätze sind nur für behinderte Autofahrer!“ O-Ton)
Kürzlich hab ich die Freundin schonmal mit in die Schule genommen, da sie im strömenden Regen mit ihrer Lernhelferin noch auf die I-Kinder aus anderen Bussen warten musste. Vor mir sind mindestens 10 andere Eltern an dem Kind vorbei… Sie war durchnässt als ich kam und sie mitgenommen hab.

Und tatsächlich hab ich öfter das Gefühl mit dieser, für mich selbstverständlichen, Art der Hilfsbereitschaft alleine dazustehen…

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9. Mathilda - 25/05/2016

Mein aller größter Respekt für eure Arbeit, die ihr leistet und dort auch geleistet habt!

Es ist einfach unfassbar mit was für einem Egoismus manche Menschen durch das leben gehen, da ist ihnen dann ihr kürzerer weg wichtiger, als dass einem kranken Menschen hilft. Versteht man das?! Nein. Und das ist auch für eine Person mit einem kleinen bisschen verstand und anstand zu kapieren.
Anstatt, dass sie Hilfe anbieten, die ihr wahrscheinlich nicht annehmen könnt, aber einfach aus reiner Höflichkeit, sich so aufzuspielen ist einfach unfassbar.

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10. MartinTriker - 25/05/2016

Meine Fresse. Ich fass es echt nicht. Ich mag ja Falschparker überhaupt nicht, und geb da auch gerne mal soziale Rückmeldung. Aber hallo? Rettungsdienste (und Feuerwehr) parken nicht mal eben so „falsch“, weil ihnen andere scheißegal sind, sondern weil andere ihnen eben nicht scheißegal sind. Die werden oft genug durch Falschparker behindert, da machen die das ja nicht aus Jux und Dollerei genauso, sondern die haben ein Grund. Isch krieg Plaque.

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Hermione - 25/05/2016

Ich klemm Falschparkern im Dienst gern einen blauen Handschuh mit der Aufschrift „Danke fürs Behindern von Rettungsfahrzeugen!“ untern Scheibenwischer.

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11. MartinTriker - 25/05/2016

Ach, und wegen dem Busfahrer. Gebt dem Unternehmen mal Bescheid, mit Zeit und Ort, daß es seinen Fahrer nachschulen soll. Soll manchmal wirken.

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12. wenndermeldergeht - 25/05/2016

Mein liebster Moment zu diesem Thema, war der Augenblick, wo meine 1,60m große Kollegin einen 130kg Busfahrer, der unseren RTW umparken wollte, aus dem RTW geschrien und vor voller Fußgängerzone zur Sau gemacht hat.

Bei vielen scheint, in dem Moment wo sie mal nicht ungestört weiter fahren können, das Hirn auf die rudimentärsten Stammhirnfunktionen runter zu schalten…

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Hermione - 25/05/2016

Krasse Scheiße. 😳😳😳

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Zacharias Fuchs - 25/05/2016

Ob man da eine Anzeige wegen versuchtem Diebstahl aufgeben kann?
Mag zwar nicht auf Diebstahl rauskommen, aber den Ärger mit Polizei und Staatsanwalt hat er sicher erst mal und sowas heilt ggf. 😉

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wenndermeldergeht - 25/05/2016

Die Demütigung vor ca. 50 Zuschauern von einer 2 Köpfe kleineren, zierlichen Blondine zur Sau gemacht zu werden, wird hoffentlich lehrhaft genug gewesen sein.

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Hermione - 25/05/2016

Bestimmt hat er sich auch noch eingenässt. 😁

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derenergist - 28/05/2016

Habn eure RTW nicht so ne Motor-Weiterlauffunktion, daß man auch bei laufendem Motor den Schlüssel abziehen kann und die Lenkradsperre einrastet/die Automatik sperrt?

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wenndermeldergeht - 28/05/2016

Klar gibt es das, allerdings ist das mittags mitten im Dorf normalerweise nicht nötig.

Bis vor 3 oder 4 Jahren war es eigentlich auch nie nötig, die RTWs abzuschließen wenn man im Einsatz ist.

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13. Jan K. - 25/05/2016

Uff. Du machst ja was mit. Hast meine absolute Hochachtung, dass du bei sowas bei der Sache bleiben kannst und den Patienten zuerst siehst. Trotz ignorantem Mob.

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14. schulsanitaeterin - 25/05/2016

Ich warte immer noch auf das „April, April“-Schild.
Das du da so ruhig bleiben konntest…

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Hermione - 25/05/2016

Eine Stimme in meinem Kopf sagt mir im Dienst immer, dass ich nicht eskalieren darf. Wäre ich als Privatperson da gewesen, hätte ich schon anders reagiert. 😄

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15. jmcheidy - 25/05/2016

Hat dies auf Jessica McHeidy rebloggt und kommentierte:
Augen auf, Hirn an. Tut sich garantiert nicht weh!

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16. derenergist - 25/05/2016

Die Sache „Sonderrechte nur, wenn das Blaulicht an ist“ ist so ein Mythos, der nie aussterben wird. Ähnlich wie „Polizisten dürfen einem nur was sagen,wenn sie ne Mütze aufhaben“.

Daher, weil solche Diskussionen gleich zu vermeiden, bei uns die Regel: wenn wir wo stehen, wo wir nicht wegfahren, bleiben die Kennleuchten an.

(Daß das manchmal zu neuen Diskussionen führt a la „Müssen die Motoren die ganze Zeit laufen? Macht die doch aus!“ führt, sei dahin gestellt. Zumindest die neuen Fahrzeuge mit LEDs leuchten theoretisch auch bei stehendem Motor lange genug, ohne Startprobleme zu bekommen.)

Busfahrer sind hier bei uns übrigens sehr kooperativ, obwohl es sicherlich kein Spaß ist, die überlangen Gelenkbusse rückwärts aus einer gesperrten engen Gasse rauszubugsieren.

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Hermione - 25/05/2016

(Gibt es wirklich Leute, die das von Polizisten glauben??)

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17. Wasservogel - 25/05/2016

Au Backe. Wenn’s Hirn nicht geht, wird halt die Hupe genommen.

Vor einigen Jahren hab ich eine Notlandung eines Heißluftballons knapp hinter meiner Wohnung beobachtet: Gas war alle, der Fahrer hat einen Super-Job gemacht, auf einer Kreuzung von Nebenstraßen mit 4-5 stöckigen Stadthäusern ringsum zu landen. Bin hingelaufen und hab geholfen.

Als dann 2 bis 3 Autos an der Kreuzung standen, ging’s los: Huuuup! 😀

Ich fragte den Fahrer, ob wir tauschen möchten: Er kann helfen, die Ballonhülle einzuholen, und ich verschnaufe solange und hupe für ihn.

Wortlos Rückwärtsgang und weg war er xD

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Hermione - 25/05/2016

Geile Reaktion! Aber echt jetzt, als ob es nur eine Sekunde schneller gehen würde, wenn man hupt.

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bloggergramm - 22/06/2016

Da fällt mir immer die erste Folge der Serie „Third Watch“ ein.
Rettungswagen quält sich mit Festbeleuchtung und Musik durch einen Stau von einem Unfall und ein anderers Auto hupt weil es nicht weiter kommt. Darauf die Sanitäterin am Steuer „Oh ja, die Hupe – warum sind wir darauf noch nicht gekommen!?!“.

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Hermione - 22/06/2016

Jaaaaa! Ich liebe diese Serie auch, und das ist einer meiner Lieblingsmomente!

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18. T K (@Sueder80) - 25/05/2016

Blöd wäre nur wenn einer der Sheriffs die vielleicht dazubestellt werden eine ähnliche Meinung wie der Busfahrer hat.

Ich arbeite in der telefonischen Kundenbetreuung. Ich muss mir auch mal auf die Zunge beissen wenn Kunden eine andere Meinung haben um das ganze so schnell wie möglich abzuwickeln. Bei uns geht es hauptsächlich ums Geld.

Bei euch könnte langes rumdiskutieren vielleicht ein Menschenleben gefährden.

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Hermione - 25/05/2016

Unwahrscheinlich. Sonderrechte bei Ausübung hoheitlicher Tätigkeiten lassen sich ja schlecht wegdiskutieren.

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19. kleinstadtre4 - 25/05/2016

Am Arm festhalten bis man sich losreißen muss?!
Da muss ich nicht lange im StGB Blättern um auf den 114 (3) zu stoßen.
Würde ich nicht auf mir sitzen lassen an eurer Stelle.

Manche lernen nur, wenn der Führerschein mal n paar Wochen Urlaub beim StVA macht. Oder wenn’s ans Portmonee geht.

Ey. Die Menschen… kannste dir nicht ausdenken…

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20. gusskeks - 25/05/2016

Für diese Egoistenschweinchen gibt es einen eigenen Platz in der Hölle.

Gleich neben den Gaffern.

Auf das mit dem „faul vor dem Haus parken und mal ein paar Meter laufen“ wäre meine Antwort vermutlich gewesen, dass sie es ja nicht so eilig haben muss und mal ein paar Minuten warten kann. Ganz trocken 🙂

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Hermione - 25/05/2016

Sehr schöne Antwort! 😄

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21. Filter - 25/05/2016

Erinnert mich an die Diskussionen, wenn wir als FF mal eine Straße sperren müssen. Da ist viel Verständnis, aber irgendeinen Heijopei hast du immer dabei. Ein Baum liegt quer über der Straße, der Nächste droht umzustürzen, dort wo er hinfällt, steht ein Auto, weil der Fahrer bei Orkan im Wald joggen geht (!) und Madame muss jetzt unbedingt hier durch. Weil das Kind aus dem Kindergarten abgeholt werden muss. Einen anderen Weg gibt es auf gar keinen Fall. „Ich muss jetzt hier durch!“ Nur zu. Wenn ihr Auto fliegen kann …

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Hermione - 25/05/2016

Gab es nicht vor nicht allzu langer Zeit ein Foto von einem Einsatzort irgendwo auf einer Promenade, wo Leute mit Kinderwägen zwischen den Rettungskräften rumgefahren sind, weil sie da UNBEDINGT JETZT SOFORT durch mussten?

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22. Alexander - 25/05/2016

Interessanter Artikel, aber auch erschreckend das es solche Menschen so oft gibt.
Da verliert man immer wieder den Glauben an die Menschheit.
Da ruhig zu bleiben- Respekt.

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23. @sarcarsten (@sarcarsten) - 25/05/2016

Es soll ja auch Menschen geben, die sich darüber beschweren, dass sie Nachts vom Einsatzhorn von Rettung oder FW geweckt wurden.

Wie man es verbaseln kann, sich klar zu machen, daß da ein Team von, äh, mäßig gut bezahlten Profis sich, pardon, den Allerwertesten aufreisst, um irgendeinem armen Teufel denselben zu retten, verstehe wer will.

Ich drehe mich dann im Bett um und schlafe selig weiter, wohl wissend, dass da draussen ein paar Menschen die Augen aufhalten.

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24. PatrickM - 25/05/2016

Ich bin fassungslos, obwohl ich eigentlich nicht mehr verwundert sein dürfte, über die Menschheit und ihre maßlose Ignoranz! Als Freiw. Feuerwehrmann in einer Feuerwehr mit 200 Einsätzen im Jahr, hab ich auch regelmäßig Kontakt mit dieser Sorte Mensch.
Deine „Geschichte“ macht mich einfach nur wütend und ich würde am liebsten alle Bordsteinkommandanten ausfindig machen und mal kräftig schütteln!!

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25. LieberTee - 26/05/2016

Ich bin ja “ bloß “ bei einer FFW, das hat aber wenigstens den Vorteil daß wir uns nicht jeden Tag mit deratigen Einzellern herumschlagen müssen. Es ist aber inzwischen eine Tatsache, daß bei fast jedem Einsatz irgendein Depp eine Aktion bringt, zu der einem nichts mehr einfällt.
Gerade neulich hatten wir einen VU mit drei eingeklemmten Personen auf einer vielbefahrenen Bundesstraße, wo ein Pick-Up Fahrer der Meinung war, über einen Acker am langen Stau vorbei mitten durch die Einsatzstelle fahren zu müssen…: dabei hat er geschickt zwei querstehende Feuerwehrfahrzeuge und einen Polizeibully umkurvt.

Und als eine Polizistin ihm dann in den Weg gesprungen ist wurde er natürlich noch pampig…..

Lange Zeit hab ich mir bei solchen Deppen auf die Zunge gebissen, inzwischen mach ich das nicht mehr.
Die Leute bekommen eine lautstarke und mehr als deutliche Ansage und das funktioniert auch.

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26. The Islander - 26/05/2016

Was manche Leute für ein Anspruchsdenken haben… das ist echt nicht mehr feierlich -.-“
Nur weil man mal ein paar Minuten warten muss…

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27. Burgfrollein - 26/05/2016

Wir hatten letztes Jahr auf der Arbeit einen Schwerverletzten. Die Zuwegung ist sehr schmal und das Gelände selbst ist für PKW gesperrt. Trotzdem standen 5 PKW so, dass ich den Fahrern mit Abschleppen und einer Anzeige wegen Behinderung eines Rettungsfahrzeuges drohen musste, damit wir überhaupt erreicht werden konnten. Als ich dann für den angeforderten RTW die Sperrvorrichtung in der Zufahrt entfernte, fragte mich ein Besucher, ob er dort parken könne. Ich erklärte ihm, dass ich die Absperrung entferne, damit ein RTW direkt zu einem Schwerverletzten fahren könne. Antwort? „Ja, aber kann ich danach dort parken?“ Ich habe ihn dann gefragt, ob er sich mal selbst zugehört habe. Seine Frau fasste ihn dann am Arm und zog ihn mit den Worten „Ich glaube, die junge Frau hat etwas Stress, wir sollten später nochmal nachfragen.“ weg.

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Hermione - 26/05/2016

Tja, man muss halt Prioritäten setzen. So einen schönen Parkplatz kann man sich doch nicht entgehen lassen.

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28. fraukleineschwester - 26/05/2016

Krass.
Bei deinen letzten Einträgen hab ich das dringende Bedürfnis zu kommentieren, weil es einfach unfassbar ist, wie sich manche Menschen verhalten. Aber ich weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Dass man sich so gedanken- und rücksichtslos gegenüber Rettern verhalten kann… Total krass!

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29. Arne - 26/05/2016

Ich mach mich mal unbeliebt… Fast eine Stunde? Patient macht mit? Dann könnt Ihr gefälligst rangieren, Runde um den Block oder mal den Verkehr regeln oder regeln lassen. Dafür habt Ihr eine Leitstelle.
Und §1 StVO gilt auch für Euch.

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Hermione - 27/05/2016

Nein.

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Hermione - 27/05/2016

Vielleicht nochmal in der Langfassung. Die Busse und PKW standen nicht eine Stunde lang hinter uns, sondern vielleicht maximal 20 Minuten. Als ich das erste Mal unten war, stand da noch niemand.
Und ja, vielleicht hätten wir der Leitstelle Bescheid geben können. Hätte der erste Busfahrer aber auch machen können.
Und es ist ja nicht so, dass wir die ganze Zeit dagesessen und Däumchen gedreht hätten.
Der Patient hatte ja ebenfalls keine andere Wahl. Wenn wir die Feuerwehr dazugehört hätten, hätte es ganz bestimmt nicht weniger lange gedauert und die Straße wäre noch versperrter gewesen.

Du wirst sicher verstehen (und wenn bisher nicht, dann hoffentlich jetzt) dass ich nicht auf jedes Detail des Einsatzes eingehe, um die Anonymität meines Patienten zu wahren. Es ist also wahrscheinlich nicht möglich, da als Außenstehender zu beurteilen, wieviel Zeit wir zum Umparken gehabt hätten oder nicht.

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Hermione - 27/05/2016

Und nochmal zum selbst nachlesen §35 der STVO.
https://www.gesetze-im-internet.de/stvo_2013/__35.html

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Arne - 27/05/2016

§35(1) und (8) sind hier maßgeblich und schränken Dein „Nein“ stark ein. „Dringend“ und „zur Erfüllung hoheitlicher Aufgaben“ sowie „öffentliche Ordnung“ sind hier reale Probleme für Euch. Mag sein, dass irgendwelche Richter Dir recht geben würden, aber das passt nur begrenzt zu meinem Rechtsverständnis des Paragraphen.

Das mit der Anonymität ist richtig und gut und dass nicht jedes Detail auftaucht auch verständlich. Ich verstehe auch, dass im Zweifelsfall lieber „Scheiß auf Verkehr, dem Mensch muss geholfen werden“ Vorrang gegeben wird, andererseits ist Autofahren und insbesondere pendeln stressig, da sollte man als Berufskraftfahrer(?) sensibilisiert sein. Die Leitstelle kann auch gerufen werden um den Verkehr zu regeln oder umzuleiten, insbesondere wenn es länger dauern wird.

Mir persönlich geht es hier darum, dass ausschließlich Deine Version hier präsentiert wird und Du hier Zustimmung erfährst, obwohl es Alternativen gibt, z.B. deeskalierend den Fahrzeugführern mitzuteilen, dass Wenden und Umweg vielleicht besser wäre. Dauert ein paar Sekunden. Oder die Leitstelle um Hilfe bei der Auflösung von Verkehr zu bitten (nicht um eine Feuerwehr, die mit Kran jemanden aus dem Fenster holt). Aber auch die Ansicht, dass Du immer im Recht bist, trotz erheblicher Einschränkungen im Gesetz und bei richterlichen Entscheidungen, halte ich mindestens für falsch, wenn nicht sogar arrogant. Und wegen letzterem kommt Euch aus meiner Sicht auch so eine Aggression entgegen. Ihr seid eben nicht automatisch im Recht nur weil Ihr einen Einsatz habt, auch wenn Euch irgendwer sowas erzählt.

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Hermione - 27/05/2016

Dann danke ich dir herzlich für deine Meinungsäußerung und wünsche dir noch einen schönen Abend.

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Arne - 27/05/2016

Wow. Wenn ich twitter so lese, muss ich sagen, Du bist ganz schön unausgeglichen. Aber trotzdem einen schönen Abend. Und siehe Absatz 1, vielleicht sagt 1 Richter was anderes als ich denke, aber der nächste schön wieder nicht. Wir haben ja kein Präzedenzrecht.

Ebeso einen schönen Abend.

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Hermione - 27/05/2016

Nein.

Aber weißt du, wie es in den Wald hineinruft … Und jetzt troll doch bitte woanders weiter. Vielleicht hat ja ein anderer Blogger mehr Bock auf deine arroganten Kommentare.

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Hermione - 27/05/2016

Ab jetzt behalte ich mir vor, Kommentare dieses Users nicht mehr freizuschalten.

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bloggergramm - 22/06/2016

Du hast §35 (5a) vergessen. Sonderrechte dürfen auch von Fahrzeugen des Rettungsdienstes in Anspruch genommen werden. Und die Bedingung das schwere Gesundheitsschäden bei einer Verzögerung drohen ist auch erfüllt, denn rechtlich gilt Schmerz als schwerer Gesundheitsschaden.

Also, wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Klappe halten.
Und mal schnell gegooglt reicht nicht für Ahnung.

Allerdings ist es tatsächlich so, das der Rettungsdienst den restlichen BOS-Beteiligten immer noch nicht gleichgestellt ist…

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bloggergramm - 22/06/2016

Ups, das sollte als Kommentar zu Arne stehen. 🙂

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30. J. - 27/05/2016

Hallo Hermione, ich hätte es genauso gemacht wie Ihr. Aber als kleinen Tip. Lasst das Blaulicht nächstes mal einfach an, bzw. fahrt Ihr als KT raus macht es dann an der E-Stelle in einer solchen Situation an um zum einen das Fahrzeug abzusichern, zum anderen verhalten sich die Leute dann meisetns komischerweise anders. VG

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31. Rene Lukascewski - 28/05/2016

Ich bin auch busfahrer aber sodass hätte ich mich nicht getraut. Scheiß auf stockend linienverkehr der Mensch ist wichtiger ob mit oder ohne Sonderrechte die busfahrer sollten sich schämen und in die hintersten ecke verstecken.

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32. Jan - 28/05/2016

Das am Arm packen hätte ich auch nicht so stehen lassen. Das hätte ne Anzeige gegeben. Ich hätte die alte und das kennzeichen kurz fotografiert mein Kollege und der Patient und eventuell noch ein Angehöriger als Zeuge.
Inzwischen wird bei Tätlichkeiten gegen Rettungskräfte ja von dem ein oder anderen Gericht tatsächlich der Paragraph 113 StGB angewandt.

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Hermione - 28/05/2016

Kennzeichen fotografieren okay (ging nur nicht, weil ich nicht wusste welches der Autos ihres war, ich kann ja schlecht alle mal fotografieren in ner Situation, in der ich keine Zeit habe), aber gezielt das Gesicht eines Menschen fotografieren? Das empfinde ich als grenzüberschreitend.

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33. Patrick - 29/05/2016

Moin allseits,
ich lese hier schon seit einiger Zeit ziemlich begeistert mit- ganz große Klasse, der Blog!
@ abgedrehte Mitbewohner dieses Planeten: Mein persönlicher Favorit war immer noch der Anwohner, der sich bei einem Brandeinsatz der Feuerwehr an den lauten und die Luft so pöse verpestenden laufenden Dieselmotoren störte& kurzerhand mal den Motor von dem LF mit den viiielen Schläuchen drum herum ausschaltete. Die Stille konnte er allerdings nur SEHR kurz genießen.
(ich war selber nicht dabei- was vermutlich auch ganz gut ist…)

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Hermione - 29/05/2016

Dankeschön! 🙂

Krass! Unglaublich, was die Leute sich für Frechheiten rausnehmen. Und ein bisschen dumm muss man ja auch sein. Als ob es bei einem Hausbrand auf das bisschen zusätzlichen Luftdreck von den Löschfahrzeugen ankäme…
Hoffentlich war der Schaden dadurch nicht größer als ohnehin schon.

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derenergist - 29/05/2016

Och, unser alter Rundhauber kann mit dem ein oder anderen Kleinbrand schon mithalten… 😂

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34. Hermione - 29/05/2016

Ach so, nur nochmal als kurze Info. Rettungsdienstler sind natürlich keine Berufskraftfahrer, sondern medizinisches Fachpersonal.

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Patrick - 30/05/2016

Obwohl in so manchem Arbeitsvertrag in Großstädten bei der Arbeitsplatzbeschreibung schon „Rettungsassistent/-Sanitäter und Fahrer“ drinsteht;-)
Falls einer der Kollegen den Führerschein auf Dauer- Kur nach Bad Flensburg schickt& immer die anderen fahren „dürfen“….
Obwohl- grad so am Wochenende abends vielleicht eine sehr gute Entschuldigung, doch den Arbeitsplatz ohne olfaktorische C2- Intox- Gefahr zu belegen- hat ja zudem noch Erziehungswert;-)
Das SGB ist leider auch immer noch etwas aus der Zeit gefallen und sieht den RD als reine Transportleistung.
Wobei ich mich immer frage, wozu denn man im reinen Transportwesen Akademiker draussen braucht? Lalalala…

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Hermione - 30/05/2016

Klar, weil man auch fahren muss. Aber die Haupttätigkeit im Rettungsdienst besteht ja nicht darin, hinterm Steuer zu sitzen. Das mag in manchen Städten vielleicht so sein, aber wir sind halt eben doch nicht nur „die Fahrer“ und „die Träger“.

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35. Zbygnev - 31/05/2016

Moin, weil’s grad so schön passt: „ich dachte, der junge Typ in dem roten Auto wollte mich mit dem Blaulicht und Horn nur ärgern“:
http://www.mopo.de/hamburg/polizei/rettungswagen-blockiert-rentner-brachte-patient-in-lebensgefahr–24148354

Gruß aus HH:

Zbygnev

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36. Juristin - 05/06/2016

Leute gibt’s!!!! Erschreckend!

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