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5 Gründe, warum du erfolgreich sein wirst. [Inspiration] 07/08/2016

Posted by Hermione in Manage Mischief, Medizinstudium, Ratgeber, Sommerloch.
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Es ist Sonntag, es ist heiß, ich gammel im Internet rum.

Die Blogartikel, die ich vorbereitet habe, sind für’s Wochenende zu schade (sorry, unter der Woche bekommen sie mehr Aufmerksamkeit), und die, die ich nur halb vorbereitet habe, kann ich momentan nicht so fertigstellen wie geplant.
Deswegen kommt heute ein recht spontaner Artikel, dessen Inspiration mal wieder von einem Youtube-Video kommt, das ich gern mit euch teilen möchte.

Es ist ein bisschen anders als das letzte Video, das ich geteilt habe, man könnte sagen „weniger seriös“ (aber seit wann ist „seriös“ überhaupt mein Label?). Dennoch finde ich die Botschaft gut und teilenswert.
Seht es euch an und dann lasst uns darüber reden. 🙂

1. Wir haben die technischen Möglichkeiten

Ja, Himmel, das haben wir wirklich. Und jetzt stellen wir uns mal vor, ich hätte nicht den halben Sonntag damit verbracht, nach neuer Fanfiction zu suchen, Wikipedia-Artikel über Almdudler zu lesen oder unterhaltsame Youtube-Videos zu gucken.

Wie oft hat das Internet mir schon geholfen, Probleme zu lösen?

Ich kann meine Fragen an tausende Menschen richten, und zwischen all den lustigen und „lustigen“ Antworten sind immer welche dabei, die wirklich weiterhelfen. Ohne Twitter wär so manches meiner Chemie-Protokolle echt nicht gut gewesen, und für meine Hausarbeit hätte ich bestimmt keine 1, sondern nur ne 1- bekommen. 😉

Für alles, für wirklich alles gibt es das passende Youtube-Video oder ein Forum, in dem irgendwer schon einmal die Frage gestellt hat, deren Antwort wir suchen.
Als ich wirklich kaputtgelernt war, bin ich irgendwann dazu übergegangen, mir Histo-Videos anzugucken, weil ich keine Sekunde mehr im Buch hätte lesen können. Es gibt gute und weniger gute Sachen, und manchmal muss man ein wenig suchen, aber es lohnt sich so gut wie immer.

Etwas ist in unseren Fachbüchern so beschrieben, dass wir es einfach nicht verstehen können? Wikipedia hat mehr zu bieten als nur die Namen der Haustiere unserer Lieblingsschauspieler.
Die Vorlesung hat mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet? Youtube besteht nicht nur aus Katzenvideos.
Du würdest ja gerne lernen, aber leider musst du vorher noch einkaufen gehen? Wozu gibts die Möglichkeit, online Pizza zu bestellen?

Wir können die Antwort auf jede Frage finden; also warum nutzen wir das nicht einfach öfter? Und vor allem, warum nicht öfter sinnvoll?

(Das ist keine Frage, sondern eine Aufforderung. Auch an mich selbst.)

2. Wir haben die Unterstützung

Vielleicht nicht (nur) von unseren Eltern. Wir alle haben doch irgendwen, der uns in irgendeiner Form unterstützt. Jemanden, den wir um Hilfe bitten können und diese dann auch bekommen.
Nicht unbedingt in der Form, dass uns alle Arbeit abgenommen wird. Manchmal reicht ja schon ein aufmunterndes Wort, ein bisschen Trost wenn alles nicht so läuft wie wir es uns wünschen, oder ein ausgegebener Kaffee, um unsere Leistungsfähigkeit wiederherzustellen.
Und wie toll ist es erst, wenn jemand, dessen Meinung uns wichtig ist, sagt dass er oder sie solz auf uns ist?

Jemand, dem wir unsere Pläne erzählen können, und wir nicht ein „hör auf zu träumen“ sondern ein „ich glaub an dich“ zurückbekommen?

Und selbst wenn wir im wahren Leben niemanden haben, der das für uns tut, im Internet finden wir immer Gleichgesinnte, die sich gegenseitig motivieren können.
Selbst wenn unsere eigene Motivation mal nicht ausreicht, der Gedanke an Menschen, die an uns glauben, uns die Daumen drücken und uns Hilfe anbieten, kann uns dazu treiben, das Buch doch noch einmal aufzuschlagen und zu versuchen, sich noch ein bisschen besser für die Klausur vorzubereiten.

3. Wir haben es selbst in der Hand

Nicht jedes Detail, und wir machen nicht in allen Bereichen unseres Lebens die Regeln.
Aber wir können unser Schicksal zu großen Teilen selbst bestimmen. Wir können aus unseren Interesse und Talenten das aussuchen, was wir wirklich machen wollen.
Es ist nicht unbedingt leicht, rauszufinden was das ist, aber die junge Frau im Video hat Recht: Wir alle können etwas besonders gut – manchmal besser als andere, manchmal einfach nur anders als andere – und haben dadurch die Möglichkeit, eine Aufgabe so zu lösen, wie niemand anders es könnte.

Wir müssen nur unsere Vorzüge rausfinden und zu unserem Vorteil nutzen, unseren Weg gehen und aufhören, uns mit anderen zu vergleichen und uns dabei schlecht zu machen.

Sicher, die eine Kommilitonin hat am Wochenende mehr gelernt als du und wird deswegen in der Klausur eine höhere Punktzahl erreichen als du, aber dafür hast du vielleicht am Sonntag deine Oma besucht und ihr damit eine große Freude gemacht, oder du hattest am Samstag Dienst und hast nen 38-jährigen Familienvater erfolgreich reanimiert, oder du hast dir am Freitag die Freiheit genommen, nen Film zu gucken und einfach nur dumme Gedanken dazu zu twittern, anderen damit ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und so deine eigenen Akkus für die Klausurphase wieder aufgeladen und somit nem Burnout vorgebeugt.

Vielleicht liegt uns aber einfach nur das Thema oder die Art, wie für die Klausur gelernt werden muss, nicht und wir schneiden deswegen schlechter ab als unsere Kommilitonen. In anderen Fächern (oder anderen Prüfungsformen) können wir den selben Leuten weit überlegen sein. Und auch das ist im Grunde egal. Wichtig ist nur, dass wir es schaffen, unsere eigenen Ziele zu erreichen.

Wie oft sind wir besser als andere, nehmen das aber nicht wahr, weil wir uns nur mit denen vergleichen, die besser sind als wir? Wir sollten damit aufhören.

(Ich gehöre auch zu denen, die sich von Konkurrenz anspornen lassen. Wichtig ist nur, dass wir uns selbst damit nicht fertigmachen.)

4. Wir können gar nicht anders

Wir sind quasi dazu geboren, uns selbst übertreffen zu wollen. Dieser Punkt fügt sich wunderbar mit 3. und 5. zu einem Gesamtbild zusammen.
Wir wollen nicht nur gut sein, sondern besser. Manchmal besser als andere, manchmal einfach nur besser als wir selbst momentan sind. Dieses Feuer können wir nutzen.

5. Wir wollen etwas erreichen

Wir sind nicht mehr acht Jahre alt. Wir sitzen nicht am Schreibtisch und lernen für eine Klassenarbeit, weil unsere Eltern wollen, dass wir gute Noten schreiben, damit wir aufs Gymnasium kommen und etwas aus unserem Leben machen.

Wir sind hier, weil wir unseren eigenen Traum verwirklichen wollen. Wir haben unsere Ziele selbst gesteckt und unsere Gründe, sie erreichen zu wollen.

Ich wollte Rettungsassistentin werden, um anderen Menschen zu helfen. Ich will Ärztin werden, weil ich anderen Menschen noch mehr helfen will. Ich will wirklich unbedingt für Ärzte ohne Grenzen arbeiten, ich will einen Unterschied in der Welt machen (auch wenn’s nur ein kleiner ist), ich will meinem Klassenlehrer aus der Mittelstufe zeigen, dass ich sehr wohl klug bin und erfolgreich sein kann, ich will etwas machen, das mich wirklich interessiert und ich will meine Talente nutzen.
Ich möchte, dass viele Leute meinen Blog (und die dazugehörigen Social Media Accounts) lesen, weil ich eine Botschaft habe, die ich in die Welt hinausbrüllen möchte. Und wenn diese Botschaft auch manchmal nur ist, dass ich finde dass Sirius und Remus in meinen Augen das perfekte Paar sind – es ist meine Botschaft, und das macht sie (für mich) wichtig.
Ich schreibe für mich selbst, aber ich freue mich, wenn jemand sich für meine Gedanken interessiert. Ich freue mich, wenn ich jemanden inspirieren kann, etwas zu tun (oder zu lassen), wenn jemand sich für meinen Seelenmüll und meine Witze interessiert, für Fotos von meinem Kaffee und für Fotos von meinem Lernkram.

Ich hab nicht immer Lust dazu, an der Verwirklichung meiner Träume zu arbeiten. Niemand hat das. Aber ich finde die Motivation dazu immer wieder in mir selbst, weil es ein Weg ist, den ich mir selbst ausgesucht habe.

Deswegen setze ich mich jeden Abend hin und lerne stundenlang Chemie, und deswegen setze ich mich immer wieder hin und investiere Zeit in mein Hobby „Rescue Blog“.
Weil ich es nicht mache, um anderen zu gefallen, sondern um meine eigenen Ziele zu erreichen, meinen eigenen Ansprüchen zu genügen und um meinem Spiegelbild in die Augen sehen und „du rockst!“ sagen zu können. Auch das sollten wir alle viel öfter tun. 😉

So. Was ist sind denn eure „Antworten“ zu den fünf Punkten?

Ihr müsst sie nicht mit mir (und der Welt) teilen, wenn ihr nicht möchtet. Aber denkt vielleicht mal für euch selber darüber nach. Macht euch eigene Listen. Fühlt euch getaggt, wenn ihr bloggt und auf Stöckchen steht.

Macht was draus, es ist euer eigener Film.

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Kommentare»

1. Lesestoff für die Tochter des Hauses | König von Haunstetten - 07/08/2016

[…] Autorin dieses sehr motivierenden Blogartikels kenne ich nur als @hermione_rescue. Seit vielen Jahren lese ich ihre anonymisierten Erlebnisse aus […]

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