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Ich und meine Leiche. Leichileichileich. (Sorry!) [Präpkurs] 28/11/2016

Posted by Hermione in Medizinstudium, #medlife, Anatomie, Ich sehe tote Menschen.
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Lang nicht mehr über den Präpkurs gebloggt.😀

Wir sind inzwischen ein ganzes Stück weitergekommen. Es ist der Wahnsinn, wie riesig unser Fortschritt schon ist.
Aber erstmal den Präpkurs-Disclaimer, bevor es zu den Details kommen kann.

Für den Fall, dass jemand es nicht zuordnen kann: In diesem Artikel geht es um den Präparierkurs, und ich werde die Leiche und wie wir sie präpariert haben beschreiben. Das ist nicht für jede(n) geeignet. Lies also nur weiter, wenn du meinst, dass du es wirklich lesen willst. Klick weg, wenn es dir zuviel werden sollte. Und sag nicht, ich hätte nicht gewarnt.
Wir haben den Darm komplett rausgenommen. Meine Fresse, ist das ein langes Gerät. Theoretisch weiß man das ja, aber wenn man ihn dann zwischen zwei Kommilitonen aufspannt und alles kein Ende nehmen will … krass.

Wir haben auch die Nieren freigelegt. Die Nebennieren müssen wir aber noch ausgraben. Und ich bin ein bisschen froh, dass wir die detaillierten Organfunktionen schon letztes Semester in Histo hatten und das alles nicht auch noch auf Prüfungsniveau können müssen. Klar, vieles ist hängengeblieben, aber wenn ich jetzt nochmal in die Histoprüfung müsste, ich würde bestimmt nicht von der Prüferin gelobt werden. Eigentlich ist es wahrscheinlicher, dass man mich aus dem Saal werfen würde.😀

Und dann hat unsere Leiche jetzt auch kein Gesicht mehr. Das ist tatsächlich ein bisschen verstörend anzusehen. Sie guckt uns nämlich noch durch halbgeschlossene, hautlose Augenlider an, während wir die mimische Muskulatur freilegen.

Für einen der nächsten Termine ist angedacht, endlich den Schädel aufzusägen und das Gehirn rauszuholen. Hoffentlich findet das bei uns statt und nicht bei der „Wir machen entweder alles kaputt oder wir machen einfach gar nichts“-Gegengruppe.
Genauso war es die letzten Male nämlich. Entweder wir fanden Chaos und Zerstörung vor, oder einfach gar keinen Fortschritt, sodass unser Professor uns seit zwei Wochen drölfmal pro Termin ermahnt, dass wir langsam zurückhängen und uns ein bisschen ranhalten müssen. Ja toll.

Und jetzt? Weiterlernen für den nächsten Termin.

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