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Ophthalmi, Ophthalmo, Ophthalmicus! 30/11/2016

Posted by Hermione in "Ich erklär das mal kurz...", Anatomie, Hermione lernt..., Lernen, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Auf vielfachen Wunsch einer einzelnen Person 😉 stelle ich nun auch noch den übriggebliebenen Drilling vor.

Ophthalmicus hat als Oberhaupt der drei immer alles im Blick. Er steht quasi über den Dingen.

Mit seinem mittleren Bruder Maxi Llaris hat er sich verbündet, zusammen weinen die beiden gern.
Außerdem spielen beide gern mit der Nase, aber sie kommen sich dabei nicht wirklich in die Quere.

Ophthalmicus macht anderen gern schöne Augen. Manchmal wünscht er sich, seine Eltern hätten ihn Belladonna genannt. Das mit der Pupille hat er jedenfalls ziemlich gut drauf.

Mit Mandy-Bularis versteht er sich zwar nicht so gut wie mit Maxi Llaris (sie haben einfach keine Gemeinsamkeiten außer ihrer Familie und dass sie als kleines Hobby die Meningen innervieren), aber nach dem Feiern teilen die drei sich gern eine Duratasche. Mit extra Zwiebeln und pseudounipolaren Neuronen, so schmeckts am besten, sagt Mandy.
Und darin sind sie sich alle einig.

Mandy-Bularis.  30/11/2016

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Mandy-Bularis ist das jüngste Kind aus einer Drillingsgeburt und hat es nicht leicht. Sie steht quasi ganz unten in der Hackordnung. 

Während ihre Geschwister Ophthalmicus (ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr das arme Kind in der Schule gehänselt wird!) und Maxi-Llaris mit den Augen rollen und weinen dürfen, bleibt Mandy-Bularis fast nur Essen als Trost. 

Sie hört auch gern Musik, aber dann rollt Ophthalmicus ja wieder mit den Augen und weint gemeinsam mit Maxi-Llaris. Die beiden haben sich richtiggehend verbündet, was das Weinen angeht. Man könnte meinen, sie kommunizieren vorher deswegen miteinander. 

Manchmal bekommt Mandy-Bularis sogar Zahnschmerzen, aber immer nur am Unterkiefer. Maxi-Llaris zieht sie oft damit auf, dabei sind Zahnschmerzen am Oberkiefer auch nicht viel besser.

Mandy hat es schon nicht leicht. 

Mein Name ist Llaris. Maxi Llaris. #Prokrastinationsscheiße 29/11/2016

Posted by Hermione in "Ich erklär das mal kurz...", Anatomie, Hermione lernt..., Lernen, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Ich bin einer der drei Hauptäste des N. trigeminus und ich werde den heutigen Abend mit dir verbringen.

Meine Hobbies sind die Innervation deiner Hirnhäute, deines Gaumens samt dazugehöriger Drüsen und Mandel, deines Oberkiefers, deiner Nasenschleimhaut sowie deines mittleren Gesichtsbereichs. 

Ich bin ein sehr hilfsbereiter Nerv und greife meinen Kollegen gern unter die Arme, um z.B. die Tränendrüse zu innervieren.

Lust auf mehr? Dann besuch mich doch mal an meinem Druckpunkt unterhalb deiner Augenhöhle. 😏

(Vielleicht brauche ich langsam professionelle Hilfe)

HistYOLOgie Grundlagen: Gewebe 02/05/2016

Posted by Hermione in Hermione lernt..., HistYOLOgie, Lernen, Lernmarathon, Medizinstudium.
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Was ist denn überhaupt ein Gewebe?
Nun, es gibt wahnsinnig viele unterschiedliche Zellen im Körper, aber als Gewebe bezeichnet man einen Verband von Zellen, die gleich sind (man spricht da auch von “gleichartig differenziert”) – nicht nur in ihrem Aussehen, sondern auch in ihrer Funktion.

Gewebe kann man grob in vier Arten einteilen:
Epithelgewebe
Bindegewebe (das ist das Gewebe, dass in Frauenzeitschriften gerne gedisst wird) und Stützgewebe
Muskelgewebe
Nervengewebe

Gewebe können sich an veränderte Anforderungen anpassen.

Wir alle haben schonmal erlebt, wie unsere Muskeln wachsen, wenn wir mehr Sport machen. Die Anzahl der (Muskel)Zellen bleibt gleich, aber sie wachsen und das Gewebe (der Muskel) wird dadurch größer. Es ist also eine Vergrößerung des Gewebes durch Vergrößerung der einzelnen Zellen.
 Das bezeichnet man auch als Hypertrophie.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass ein Gewebe durch Zunahme der Zellzahl wächst. Das bezeichnet man dann als Hyperplasie.
Wenn wir zu wenig Jod zu uns nehmen, passiert das mit unserer Schilddrüse: sie wächst, weil die Anzahl der Zellen zunimmt. Die einzelnen Zellen hingegen bleiben normal groß.

Gewebe kann aber nicht nur größer, sondern auch kleiner werden. Das bezeichnet man als Atrophie.
Es gibt zwei Arten von Atrophie.

Wie wir sicher auch schon einmal erlebt haben, können unsere Muskeln auch wieder schrumpfen, wenn wir weniger Sport machen (oder uns überhaupt weniger bewegen, das betrifft vor allem auch Menschen, die nicht mehr aus dem Bett aufstehen können).
Wenn die Zellen kleiner werden, aber ihre Anzahl gleich bleibt, spricht man von zellulärer Atrophie.

Wenn das Gewebe kleiner wird, weil die Anzahl der Zellen abnimmt, spricht man von numerischer Atrophie.
Das passiert in den Gehirnen von Menschen, die an Alzheimer leiden. Die Nervenzellen in den Gehirnen sterben einfach, verschwinden, und sorgen dafür, dass die Betroffenen alles vergessen, sogar, wer sie sind.

Glücklicherweise haben unsere Gewebe die Fähigkeit zur Regeneration.
Das passiert in jeder Sekunde überall in unseren Körpern, wenn Zellen sterben, weil sie zu alt geworden sind. Der programmierte Zelltod (auch Apoptose genannt) ist wichtig, weil alte und kranke Zellen so durch neue Zellen ersetzt werden können.
Das bezeichnet man als physiologische Regeneration, und die können wir besonders gut an unserer Haut beobachten: wenn wir die alte Zellschicht runtergepeelt haben, wartet schon eine neue auf uns.

Es gibt auch eine pathologische Regeneration. Die findet statt, wenn wir uns verletzen. Die Wundheilung ist nichts anderes als der Ersatz von (durch Verletzungen) zerstörtem Gewebe durch neues. Manchmal heilen Wunden vollständig, dann behält das Gewebe seine ursprüngliche Funktion bei, und manchmal entstehen Narben als Ersatzgewebe ohne die ursprüngliche Funktion erfüllen zu können. Bei Hautverletzungen ist das schon nervig genug, aber wenn z.B. Zellen nach einem Herzinfarkt durch Narbengewebe ersetzt werden, kann das gefährlich sein.

Gewebe kann sich außerdem in ein ganz anderes umwandeln, wenn es andauernd (chemisch, mechanisch oder durch Entzündungen) gereizt wird. Das bezeichnet man als Metaplasie.
Bei Rauchern verändert sich so im Laufe der Zeit das Gewebe in den Bronchien der Lunge und kann die ursprüngliche Funktion nicht mehr erfüllen.

Wenn ein Gewebe sich nicht in ein anderes umwandelt, aber trotzdem Funktionen verliert, spricht man vom Degeneration.

Wir haben den programmierten Zelltod (die Apoptose) angesprochen, da müssen wir auch noch kurz erwähnen, dass es auch noch einen durch äußere Einflüsse (also nicht von der Zelle selbst ausgehend) verursachten Zelltod gibt, die sogenannte Nekrose. Googlet das bitte nur, wenn ihr nicht empfindlich seid.

So, das waren die Basics.
Jetzt können wir uns als nächstes dem Epithelgewebe zuwenden (aber erst nach der nächsten Maus).

Herz gewinnt! 10/10/2010

Posted by Hermione in "Ich erklär das mal kurz...", Hermione lernt..., Lernen.
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So, Zeit, das Umfrageergebnis zu betrachten.

Das Herz liegt (wie erwartet) an erster Stelle, mit 32,9% und ganzen 51 Stimmen.
Glückwunsch, Herz!

An zweiter Stelle eine kleine Überraschung: die Milz erkämpfte sich 25,16% mit 39 Stimmen.

Den dritten Platz eroberte sich die Leber mit 21,29%, das waren 33 Stimmen; und die Lunge macht mit einer Stimme Rückstand zur Leber knapp den letzten Platz, 20,65%.

Da das Herz gewonnen hat, werd ich mich da jetzt auch zuerst dransetzen. Kann aber noch ein wenig dauern (ich bin sehr pingelig, wenn es um sowas geht und überprüfe jedes Detail gefühlte 20.000 mal). Wenn das abgearbeitet ist, kümmer ich mich um die Milz.

Leber und Lunge folgen auch noch, aber wahrscheinlich nicht mehr dieses Jahr.

Danke an alle 155 Teilnehmer. : )

Hermione lernt… Der Sonnenstich 13/06/2010

Posted by Hermione in "Ich erklär das mal kurz...", Hermione lernt..., Lernen.
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Aus gegebenem Anlass ein paar neue Artikel aus der Reihe „Hermione lernt…“. : )
Sollte ich irgendwas Falsches schreiben,seid doch bitte so gut, mich in einem Kommentar drauf hinzuweisen.
Außerdem gilt, was der gesunde Menschenverstand gebietet: Meine Artikel ersetzen zwar die Recherche bei Wikipedia, aber keinesfalls einen Arztbesuch. ; )

Sonnenstich (lat. Insolation, griech. Heliosis)

Vom Sonnenstich hat wohl jeder schonmal gehört. Nur was genau ist das eigentlich und wie bekommt man sowas (und vor allem: wie bekommt man sowas nicht)?

Wie entsteht ein Sonnenstich?

Der Sonnenstich entsteht durch eine Hirnhautreizung aufgrund länger andauernder Sonneneinstrahlung (und der daraus resultierenden Wärmebelastung) auf den ungeschützten Kopf.
Besonders gefährdet sind Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder (und Erwachsene mit geringer oder gar keiner Kopfbehaarung). Ein weiterer Grund, warum kleine Kinder sich nicht in der direkten Sonne aufhalten sollen.
Der erhöhte Druck im Schädelinneren führt außerdem zu einer Störung der Blut-Hirn-Schranke und einer erhöhten Permeabilität (Durchlässigkeit) der Kapillaren (feinste Blutgefäße), was dann zu einem Hirnödem führen kann, durch das sich wiederum der Druck erhöht.

Und was sind die Symptome?

Typisch für den Sonnenstich ist, dass er erst einige Zeit nach der Sonneneinstrahlung auftritt. Während man den ganzen Mittag ohne Kopfbedeckung auf dem Fußballfeld rumgetollt hat, geht es einem noch prächtig, aber ein paar Stunden später, wenn man schon längst wieder zuhause ist, geht es los.
Der Kopf ist stark gerötet und glüht förmlich, während der restliche Körper kühl und kaltschweißig ist. Durch die Reizung der Hirnhäute (Meningen) kommt es zu weiteren, typischen Symptomen: Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, sehr heftige Kopfschmerzen, Sehstörungen und auch eine Nackensteifigkeit (Meningismus), bei dem der Patient den Kopf nicht oder nur unter sehr starken Schmerzen das Kinn auf die Brust beugen kann. Außerdem können Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit vorliegen; der Patient könnte auch krampfen.

Warum kommt es zu diesen Symptomen?

Der Schädel umgibt das Gehirn als knöcherne Kapsel. Diese Kapsel ist mit Liquar cerebrospinalis (Hirnwasser) gefüllt, sodass das Gehirn im Schädel schwimmt. Es liegt also nicht lose im Kopf rum. *g*
Wenn es zu einer Drucksteigerung im Schädelinneren kommt, wird das Gehirn quasi ‚zusammengequetscht‘ und in Richtung Hinterhauptsloch (Foramen magnum) gedrückt. Das ist da, wo das Gehirn am hintersten Gehirnteil, der Medulla oblongata (verlängertes Rückenmark) in das Rückenmark übergeht und aus dem Schädel in den Wirbelkanal eintritt. Ist das verständlich oder wirr geschrieben?

Zur Verdeutlichung hier folgende Bildchen:

Das ist das Foramen magnum an der Unterseite des Schädels:

Und das sind Gehirn und Rückenmark:

Danke, Wikimedia-Commons. : )

Ich hoffe, dass nun nachvollziehbar ist, wie die Medulla oblongata bei erhöhtem Druck im Schädel im Foramen magnum eingequetscht werden kann.

In der Medulla oblongata befinden sich unter anderem das Atemzentrum, das Kreislaufzentrum und das Brechzentrum. Dementsprechend führt ein Reiz auf die Medulla oblongata zu Symptomen, die mit den betroffenen Zentren zusammenhängen.

Was kann ich nun tun?

Als allererstes gilt natürlich: Raus aus der Sonne, ab in den Schatten!
Der Patient sollte auch mit erhöhtem Oberkörper gelagert werden, um den Druck auf die Birne zu lindern. Wenn der Patient bewusstlos oder deutlich eingetrübt ist, bitte in die stabile Seitenlage bringen! Zusätzlich kann mit kühlfeuchten Tüchern an Stirn und Nacken gekühlt werden, um die erhöhte Temperatur zu senken und damit die Belastung der Hirnhäute zu vermindern.
Sollten die Beschwerden stärker sein (also wenn ein Meningismus vorliegt, dem Patienten schlecht ist oder er sich sogar übergeben hat, Sehstörungen empfindet usw. und selbstverständlich bei Bewusstseinseintrübung und Bewusstlosigkeit!!), bitte unbedingt den Rettungsdienst rufen. In der EU ist die 112 die einheitliche Nummer dafür; in der Schweiz erreicht ihr den RD soweit ich weiß unter der 144.

Hermione lernt… Die Alkylphosphatintoxikation 04/04/2010

Posted by Hermione in "Ich erklär das mal kurz...", Hermione lernt..., Lernen, Lernmarathon, Prüfungen.
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Alkylphosphatintoxikation ist nicht nur ein tolles Wort für’s Galgenmännchen, sondern auch ein beliebtes *würg* Thema in der mündlichen Prüfung. Beim RS hat es meinen Teampartner getroffen…

Aber hey, was zur Hölle ist das eigentlich?

Einige von euch kennen vielleicht noch das Pflanzenschutzmittel E605. Wenn nicht – nun, es ist inzwischen auch verboten. *g*
Besser so, denn es ist alles andere als gesund. Als Kontaktgift muss man es noch nicht mal schlucken oder sonstwie invasiv aufnehmen (keine schmutzigen Gedanken, ich meine jetzt Injektionen oder so!), es reicht schon Hautkontakt aus, um sich damit zu vergiften. Und nicht nur das, es reicht schon der Hautkontakt zu einer damit vergifteten Person aus. Jahaa!

(Wikipedia sagt übrigens: Im Volksmund wird auch der Begriff „Schwiegermuttergift“ verwendet, da es für viele bekannt gewordene Suizide und Morde missbraucht wurde.)
(Und noch was: „Gegen saugende und beißende Schädlinge“ – hilft es dann gegen Vampire und Werwölfe?)
(Sorry, zuviel Kaffee…)

Alkylphosphate sind Acetylcholinesterasehemmer. Ja, wtf…? Das bedeutet nichts anderes, als dass sie durch Hemmung des Enzyms Acetylcholinesterase den Abbau von Acetylcholin im synaptischen Spalt verhindern. Acetylcholin ist für die Übertragung des Parasympathikus zuständig. Wenn Acetylcholin nicht mehr abgebaut werden kann, ist der Parasympathikus also sehr aktiv – und das ist schlecht.

Die Symptome einer Alkylphosphatintoxikation sind dementsprechend die eines erhöhten Parasympathikustonus: Hypersalivation (vermehrter Speichelfluss) (und weil Alkylphosphate blau eingefärbt sind, ist der Speichel auch blau – daran sollte man die Gefahr erkennen können), Bradykardie (verlangsamte Herzfrequenz), Hypotonie (niedriger Blutdruck), Miosis (enge Pupillen), Schwitzen und tränende Augen, erschwerte Atmung durch Dyskrinie (also vermehrte Bronchialschleimsekretion) und Bronchospasmus (also Engstellung der Bronchien), Magen-Darm-Krämpfe, Übelkeit und (blaues) Erbrechen… Und Muskelzuckungen bis hin zu Lähmungen im späteren Verlauf. Kopfschmerzen und Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma gibts natürlich auch.

Keine schöne Sache also.

Was macht man da? Nun, zunächst ist es natürlich wichtig, auf die eigene Sicherheit zu achten. Also keinen Hautkontakt herstellen, Erbrochenes nicht berühren (aber wer macht das schon freiwillig?), usw. Die Feuerwehr nachzufordern ist hier eine gute Idee.

Eine weitere Kontamination des Patienten sollte verhindert werden, also Kleidung entfernen (die des Patienten, nicht die eigene) und ggf Pflanzenschutzmittelreste von der Haut abwaschen.

Welche Antidota gibt es? Nun, für den RS wurde uns nur Atropin ans Herz gelegt. Atropin ist ja bekannterweise ein Parasympatholytikum, es „hemmt“ also den Parasympathikus.
Jetzt, im RA-Lehrgang, haben wir ein zusätzliches Antidot kennengelernt: Toxogonin. Ba-bämm!

Was genau Toxogonin macht, das erfahrt ihr nach der nächsten Maus. ; )

Dämlichste Eselsbrücken – Hormone der Nebennierenrinde 28/03/2010

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Mineralwasser und Zucker machen sexy.

Okay, das klingt im ersten Moment nach WTF!? Aber dann…

Mineralokortikoide, produziert in der Zona glomerulosa
Glukokortikoide
, produziert in der Zona fasciculata
Sexualhormone
, produziert in der Zona reticularis

Ba-bämm!

Dämlichste Eselsbrücken – Hirnnerven 19/03/2010

Posted by Hermione in Dämlichste Eselsbrücken, Hermione lernt..., Lernen, Schule.
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Nicht ganz jugendfrei… ; )
Und außerdem wahrscheinlich ebenfalls jedem bekannt.

Onkel Otto onaniert tag-täglich, aber freitags vögelt er gern viele alte Huren.

Igitt.

I N. olfactorius
II N. opticus
III N. oculomotorius
IV N. trochlearis
V N. trigeminus
VI N. abducens
VII N. facialis
VIII N. vestibulocochlearis
IX N. glossopharyngeus
X N. vagus
XI N. accessorius
XII N. hypoglossus

Der Nervus trigeminus teilt sich in drei Hauptäste auf, die Nn. ophtalmicus, maxillaris und mandibularis.

Die Nn. oculomotorius, facialis, glossopharyngeus und vagus innervieren das Pars cephalica des Parasympathikus, also den Kopfteil. (Das Pars sacralis (Kreuzteil) entspringt den Rückenmarkssegmenten S2, S3 und S4.)

Dämlichste Eselsbrücken – Narcanti 19/03/2010

Posted by Hermione in Dämlichste Eselsbrücken, Hermione lernt..., Lernen, Medikament des Tages, Schule.
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Okay, den kennt wahrscheinlich jeder.

Jeder Junkie kriegt Narcanti.

Narcanti (Wirkstoff: Naloxon) ist nämlich das Antidot bei Opiat-Intoxikationen.
Also, wenn der Verdacht besteht, dass der Patient dieses Problem hat, für den Notarzt schonmal Narcanti aufziehen.
Woran erkennt man eine Opiatintoxikation? Wenn wir die Pupillen des Patienten kontrollieren, fällt uns eine Miosis auf, also stecknadelkopfgroße Pupillen. Auffällig ist auch die Atmung: stark verlangsamt (Bradypnoe) und die Atemzüge sind, sehr, sehr tief.
Durfte ich in der Anästhesie ziemlich oft beobachten (manchmal war’s dann gegen Ende der OP doch noch ein bisschen zuviel Fentanyl oder Sufentanil. *g*)

Zu den Opiaten folgt übrigens hoffentlich im Laufe des Wochenendes ein eigener Artikel. : )

Ganz ganz wichtig bei Narcanti ist, dass es eine geringere Halbwertszeit hat als die Opiate. Also kann es durchaus sein, dass der Patient, nachdem er wieder „voll da“ war, später wieder von den noch in seinem Körper befindlichen Opiaten weggekickt wird, wenn das Narcanti weg ist. Deswegen sollte man seinen Patienten nicht aus den Augen lassen, er könnte sonst leider sterben. *g*