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Adventskalender: 24. Türchen. [Themenmonat Empathie] 24/12/2016

Posted by Hermione in Adventskalender, Kollegen, Krankenhaus, Krankentransport, Rettungsdienst.
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Es ist soweit, wir haben das letzte Türchen erreicht. 🙂

Vielen Dank für eure Kommentare und Anregungen, die interessanten Diskussionen (die argumentfreie Debatte auf Twitter mal ausgenommen) und auch für den einen idiotischen Schwurbelkommentar – ich habe sehr gelacht.

Vielleicht habe ich ja die ein oder andere, den ein oder anderen zum Nachdenken gebracht, dazu angeregt, eine Situation mal aus der Perspektive der anderen zu betrachten – auch, wenn man es nicht muss – denn es erleichtert das Miteinander für alle Beteiligten. Besonders auch in „Extremsituationen“.

Wer nochmal nachlesen möchte:

1. Türchen
2. Türchen
3. Türchen
4. Türchen
5. Türchen
6. Türchen
7. Türchen
8. Türchen
9. Türchen
10. Türchen
11. Türchen
12. Türchen
13. Türchen
14. Türchen
15. Türchen
16. Türchen
17. Türchen
18. Türchen
19. Türchen
20. Türchen
21. Türchen
22. Türchen
23. Türchen
24. Türchen

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Adventskalender: 12. Türchen. [Themenmonat Empathie] 12/12/2016

Posted by Hermione in Adventskalender, Kollegen, Krankentransport, Rettungsdienst.
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„Bevor ich mit nem dementen Patienten rede, guck ich lieber die ganze Fahrt zum Krankenhaus aus dem Fenster!“

Das meinte ein Kollege mal zu mir, weil er davon genervt war dass ich die gleiche ängstliche Frage zum drölten Mal beantwortet habe.

Mal ganz abgesehen von „Mein Tanzbereich, dein Tanzbereich“ (ich bin durchaus ohne Einmischung in der Lage, den Anforderungen an die Position als Transportführerin gerecht zu werden), finde ich es auch menschlich mehr als daneben.

Klar, der Patient wird nochmal fragen, und nochmal und nochmal. Und am Ende wird er sich wohl sowieso nicht daran erinnern. 

Aber wenn ein Patient Angst hat, und es mit einer simplen Antwort möglich ist, diese Angst für ein paar Minuten zu mildern, dann ist es wohl das Mindeste, eben nicht ignorant aus dem Fenster zu glotzen.

Und die Angst ist ziemlich leicht nachvollziehbar, wenn man sich kurz in die Lage des Patienten versetzt. Nicht zu wissen wo man gerade ist oder warum, wo es hingeht und wer die Menschen sind, die einen umgeben und an einem rumhantieren … keine schöne Vorstellung.

ARSCHBRIEF! [Karrierehöhepunkte] 08/12/2016

Posted by Hermione in Karrierehöhepunkte, Kollegen, Rettungsdienst, Trollolololol.
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Mal wieder eine lustige Geschichte ausm Rettungsdienst. Lachen ist ja gesund. 😉

Und was würde sich da besser eignen, als endlich wieder auf die Reihe Karrierehöhepunkte zurückzukommen. Schließlich muss ich ja mein intellektuelles Vermächtnis vorbereiten, und damit bin ich die nächsten Jahrzehnte gut ausgelastet. 😉

Unser Patient war wirklich, wirklich schwerhörig.

Dieser Dialog erstreckte sich bestimmt über gut zwei Minuten.
Mein Kollege fragte mit von Mal zu Mal gesteigerter Lautstärke, ob der Patient einen Arztbrief habe. Der Patient rief jedesmal nur „WAS?“ und „SIE MÜSSEN LAUTER REDEN!“

Es war so schon unheimlich lustig, und das war einer dieser Einsätze, bei denen es mir wirklich schwer fiel, ein ernstes Gesicht zu behalten. Ich glaube, ich hab mir die Innenseiten meiner Wangen blutig gebissen bei dem Versuch, mein Grinsen zu unterdrücken.

Es war übrigens keine akut vital bedrohliche Situation, also konnten wir uns die nötige Zeit auch nehmen.

Mein Kollege wurde immer lauter und immer verzweifelter, bis er aus Versehen „ARSCHBRIEF!“ brüllte.
Da war es dann auch mit meiner Beherrschung vorbei, ich bin halb zusammengebrochen und musste mich an die Trage (da war der Patient noch nicht drauf!) klammern um nicht auf dem Boden zu landen. Eingenässt habe ich gottseidank nicht, aber es hat ehrlich gesagt nicht mehr viel dazu gefehlt.
Es hat ne ganze Weile gedauert, bis ich mich so weit beruhigt hatte, dass wir weiterarbeiten konnten.

Den Arztbrief haben wir am Ende dann übrigens bekommen. Und ich hatte für den Rest der Schicht etwas, womit ich meinen Kollegen aufziehen konnte.

„Das habe ich leider nicht verstanden.“ [Karrierehöhepunkte] 10/10/2016

Posted by Hermione in Karrierehöhepunkte, Kollegen, learn from my fail, Rettungsdienst.
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Es geht direkt knallhart weiter mit der neuen Reihe „Karrierehöhepunkte“, in der ich die nicht so gelungenen Momente meines bisherigen Berufslebens mit einem Augenzwinkern und einem Hauch Selbstironie für die Ewigkeit festhalte. Schließlich ist ja Montag, und da können wir alle eine kleine Aufmunterung gebrauchen.

Heute habe ich einen meiner Lieblingsmomente für euch; ein besonders alberner Dienst mit meinem Lieblingskollegen, und nachdem bereits ziemlich viele deutlich weniger alberne gemeinsame Dienste mit einem Personalgespräch endeten, konnte dieser hier nur episch werden.

(mehr …)

Höhepunkte meiner Karriere – I 25/09/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Krankentransport, learn from my fail, Rettungsdienst, Trollolololol.
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Ich bin echt gut in meinem Beruf und weiß auch wirklich (meistens), was ich da mache.
Manchmal muss man aber einfach mal alles rauslassen. Manchmal gab es nicht so viel Kaffee, wie man eigentlich brauchen würde.
Manchmal ist man einfach nur mit nem Kollegen auf dem Auto, mit dem man herrlich rumalbern kann.
Das resultiert dann gelegentlich oft in Situationen, in denen mein Spannmensch und ich Tränen lachen, höllischen Bauchmuskelkater davontragen oder uns schämen.

Hier eine kleine Auswahl solcher Momente. Weitere Teile werden folgen, das ist so sicher wie das Expelliarmus im Duellierclub.
Und zu den schönsten Begebenheiten wird es dann auch einzelne Artikel geben. 😀

Eine meiner wunderschönsten Erinnerungen mit dem heftigsten Lachmuskelkater!
Hier gibt es die ganze Geschichte.

Ich hoffe, dem Weihnachtsmann gehts wieder besser.

Es waren keine Patienten anwesend, mir war langweilig während ich darauf gewartet habe, dass jemand uns auf die geschützte Station lässt, und manchmal hat man ja auch einfach nur nen hartnäckigen Ohrwurm. Dass plötzlich jemand hinter einem steht, kann ja niemand ahnen.

Ausnahmsweise mal was, das jemand anders angestellt hat. Ich hab aber dafür noch im Krankenhaus geheult vor Lachen. Wie soll man sich denn auch beherrschen, wenn der Kollege dem Patienten „ARSCHBRIEF!“ ins Gesicht brüllt?

Ich musste nicht aussteigen. ^^

Macht der Gewohnheit. ^^

Läuft bei mir!
Hier ist der Artikel zu dieser geistigen Glanzleistung.

Ich frag mich immer noch, was das überhaupt für ne blöde Frage war. ^^

Was habt ihr so peinlich-lustiges angestellt?

„Sie haben den Job!“ 22/09/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Krankentransport, Rettungsdienst.
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Stellen wir uns ein Vorstellungsgespräch vor.

„Sie sind also Rettungssanitäter und möchten bei uns Kranken- und Rettungswagen besetzen?“
„Nein, ich bin Lehrrettungshelfer, aber im Ehrenamt besetze ich immer Rettungswagen als Transportführer!“
„Wow, das klingt ja alles sehr glaubwürdig. Können Sie sich auch vorstellen, bei uns als Fahrzeugführer eingesetzt zu werden? Wir halten uns meistens an die Vorschriften wenn wir keinen finanziellen Nachteil davon haben.“
„Aber nur, wenn ich jede Fahrt mit Blaulicht und Horn machen kann!“
„Klingt vernünftig. Darf ich mal Ihren Führerschein sehen?“
„Das geht nicht, den musste ich letzte Woche abgeben.“
„Ach so, naja, egal. Sind Sie denn teamfähig?“
„Solange alle meine Überlegenheit in jeder erdenklichen Situation anerkennen, schließlich war ich mit 16 mal ein halbes Jahr in der Jugendfeuerwehr.“
„SIE HABEN DEN JOB!“

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Allerliebster Lieblingskollege der Welt! <3 15/09/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Rettungsdienst.
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Ich kann ja nicht immer nur scheiß Dienste mit den nervigen Kollegen abbekommen, ne?

Weil einer unser Dienstplanmenschen ein guter, guter Mensch ist und sowohl (nennen wir ihn) Remus als auch mich sehr mag, haben wir diese Woche das große Vergnügen, miteinander retten zu dürfen. Yeah!

Zusammen haben wir immer die bescheuertsten Einsätze, wir können herrlich lästern, finden die gleichen Leute scheiße und haben den gleichen Humor.

Remus studiert auch Medizin (leider nicht an meiner Uni, bzw ich nicht an seiner), und wir vergleichen sehr gern unsere bescheuerten Kommilitonen miteinander. Dabei haben wir dann auch schon mehrfach festgestellt, dass es einfach bestimmte Typen von Medizinstudierenden gibt, die anscheinend an jeder Uni vertreten sind und mit denen sich wohl jede(r) mal rumschlagen muss.

Wir können nicht nur gut lästern und hassen, sondern auch sehr gut zusammen Mist bauen. Irgendwann werden wir nicht mehr zusammen fahren dürfen deswegen. Oder zumindest nicht mehr auf Fahrzeugen mit Außenlautsprechern, bei denen man das Radio via Bluetooth mit dem Handy koppeln kann. NIEMAND hätte da doch der Versuchung widerstehen können, mit ner Eiswagenmelodie durch die Straßen zu fahren. 😁

Mal gucken, was wir heute noch anstellen. 

Laberrhabarber. 13/09/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Krankentransport, Rettungsdienst, Uncategorized.
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Achtung, ich bin genervt und kotze mich ein wenig aus.

Wenn ich etwas wirklich kaum noch ertragen kann, dann sind das diese ewigen Dummschwätzer, die sich immer besonders toll darstellen müssen, dauernd damit angeben wen sie angeblich alles kennen, was sie schon alles erlebt haben und wie toll und hochqualifiziert sie ausgebildet sind.

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Namensschilder? 23/08/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Krankentransport, Rettungsdienst, Sommerloch.
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Heute inspiriere ich mich mal selbst zu einem neuen Artikel und einer Frage, die ich an euch richten möchte. 🙂

Ich mache mein Namensschild aus Prinzip immer ab (und mein Chef macht es aus Prinzip wieder dran, wenn ich meine Jacke nach Dienstende in der Fahrzeughalle vergesse), weil ich einfach nicht möchte, dass jeder, mit dem ich im Einsatz in Kontakt komme, meinen Nachnamen kennt und mich auf Facebook oder sonstwo stalken kann.
Es gibt ja außerdem auch Einsätze (in der Regel solche mit polizeilicher Unterstützung), bei denen man aus gutem Grund nicht will, dass die „Kunden“ den eigenen Namen erfahren.

Ich stelle mich freundlich mit Namen und Position vor, wenn ich zu einem Einsatz komme, das muss reichen.

Bin ich da die einzige, die da ein Problem mit hat? Unter meinen direkten Kollegen gibts nur einen einzigen, der auch immer sein Namensschild abmacht (und deswegen auch schon unzählige Diskussionen mit dem Chef hatte).

In Krankenhäusern habe ich allerdings schon bei vielen Schwestern und Pflegern gesehen, dass sie ihren Nachnamen auf dem Schild mit nem hübschen Sticker (oder mit Leukoplast) abgeklebt haben. Auf Nachfrage habe ich oft gehört, dass sie auch keinen Bock haben, von ihren Patienten auf einmal Freundschaftsanfragen auf Facebook zu kriegen. Und man weiß ja nie, wie viele Leute einen online stalken, ohne dass man es mitbekommt.

Deswegen jetzt mal die Frage an alle (auch auf ähnliche Gebiete erweiterte) Berufskolleginnen und -kollegen: Tragt ihr im Dienst ein Namensschild? Wenn nein, warum nicht?
Und an alle Bürgerinnen und Bürger: Findet ihr es schlimm, wenn eine Retterin oder ein Retter kein Namensschild trägt (sich aber anfangs vorstellt)?

„Wie schaffst du das nur?“ 22/08/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Krankentransport.
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Ein Satz, den ich letzte Woche von einer Kollegin gehört habe.

Nein, es ging nicht darum, wie ich es schaffe neben dem Medizinstudium genug zu arbeiten um nicht zu verhungern, oder wie ich neben der Arbeit genug Zeit für die Uni finde um nicht durch alle Prüfungen zu fallen.
Es ging auch nicht darum, wie ich es schaffe, Arbeit und Uni mit Fernbeziehung und Haustier unter einen Hut zu kriegen.
Sie bezog sich auch nicht darauf, dass ich anscheinend ein Abo für Personalgespräche und Stellungnahmen habe, und zwar nicht für die wirklich üblen Sachen, die ich so anstelle, sondern für die blöden Kleinigkeiten, die jede(r) macht und die weder schlimm sind noch bei irgendwem anders dazu führen, zum Chef zitiert zu werden.

(Das wären alles legitime Anlässe für diese Frage gewesen, weil das alles Sachen sind, die echt an mir zehren und mir das Leben unnötig schwer machen, die ich aber nicht zufriedenstellend ändern kann.)

Nein, es ging um etwas völlig anderes.

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