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Endspurt! – Pars I #Prokrastinationsscheiße 12/12/2016

Posted by Hermione in #medlife, Anatomie, Lernmarathon, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Da geht mein Latinum wieder mit mir durch. 🙄

So! Endspurt! Ab jetzt wird’s ernst(er).

Zusätzlich zu den Wiederholungen (jeden Tag eine Körperhöhle) stehen jetzt noch täglich mindestens drei Altklausuren an. Also nicht die Physikumsfragen, sondern die Klausurfragen meiner Uni. Die wir natürlich nicht haben, wer hat denn sowas? 😬

Die mündliche Prüfung stell ich jetzt erstmal hintenan und bereite mich explizit auf die Klausur vor. 

Laberbögen für die Mündliche kann ich mir auch Ende der Woche noch überlegen. Das ist erstmal zweitrangig, und dafür muss ich das Faktenwissen, das ich jetzt für die Klausur büffel, ja auch nur in schönklingende Versatzstücke zaubern.

Also. Die Karteikarten liegen bereit. Ich werde mir heute den Thorax vorknöpfen. Es gibt da noch paar Sachen, die ich mir nicht so gut merken kann, aber das krieg ich hin. Morgen früh wiederhole ich dann das von heute nochmal.

Meine Ziele für heute sind also:

  • Der Thorax
  • Drei Altklausuren 

Als Zeitrahmen plane ich bis kurz vor Domian. Ich muss morgen nicht so früh raus und hab mir die Sendung heute wirklich verdient.

Außerdem ist es Domians letzte Woche, dann hört er auf. Tolle Klausurplanung mal wieder. 

Lernt jemand mit?

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Motivationsstatus: Meh. 01/09/2016

Posted by Hermione in #medlife, FERIEN, Lernen, Medizinstudium.
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Oder, um es in einem Tweet zu sagen:

Sagen wir’s mal so, mit mehr Zeit jetzt außerhalb der Vorlesungszeit und ohne Druck durch irgendwelche dummen Kolloquien kann ich mich tatsächlich besser in Chemie reindenken als im Semester. Klar, wer beschäftigt sich schon mit den drölf verschiedenen Möglichkeiten der Titration oder irgendnem OC-Gedöns, wenn man gleichzeitig Anatomie oder Histo lernen muss, ein Referat und ne Präsentation vorbereiten soll, nur noch zwei Tage Zeit für ein Onlinetestat hat aber leider auch den Physik-Praktikumstag noch vorbereiten und das Protokoll vom letzten Versuchstag korrigieren muss, was leider auch mindestens zwei Stunden dauern wird?

Oder mit anderen Worten: Die Wochen im Semester sind so vollgepackt, dass ich viel Zeit damit verliere, mich panisch im Kreis zu drehen weil ich nicht weiß wo ich anfangen soll.

Jetzt in den Ferien ist es anders, aber nicht unbedingt gut anders. Ich muss die Arbeit, das Lernen und den Versuch, mich gut genug zu erholen um nächstes Semester nicht auszurasten unter einen Hut bringen. Und ich hab dafür nur noch einen Monat Zeit. Und ich hab noch viel zu wenig Geld verdient. Und ich hab mich noch gar nicht ansatzweise erholt, weil ich viel zu viel Stress hab. Und ich will einfach nicht irgendwelche Formeln auswendig lernen müssen.

Das ist ja nicht einfach irgendeine Prüfung. Von dieser Klausur hängt ab, ob ich nächstes Jahr Physikum machen kann oder vielleicht doch erst übernächstes. Oder überübernächstes. Oder halt gar nicht. Bye.

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Prüfungsorientiert lernen [Lerntechniken] 08/08/2016

Posted by Hermione in #medlife, Hermiones Lernmethoden, Lernen, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Manage Mischief

Ja, wir sollten nicht für Prüfungen lernen, sondern für unseren späteren Beruf. Das nützt aber nichts, wenn wir gar nicht soweit kommen, weil wir nicht so gelernt haben, dass wir die Prüfungen bestehen können.

Wie gehen wir also vor?

Nun, meine Taktik ist, zuerst einmal herauszufinden, was für eine Prüfung das überhaupt ist. Klingt bescheuert, aber es macht einen Unterschied, ob ich mich auf eine mündliche oder eine schriftliche Prüfung vorbereiten muss.
Und wenn es eine schriftliche Prüfung ist, gibt es immer noch unterschiedliche Typen: Multiple Choice? Als Computer- oder Powerpointklausur? Muss ich (z.B. in Chemie und Physik) selbst was hinschreiben wie früher in der Schule? Und reicht da das Ergebnis, oder erwarten die von mir auch den „Rechenweg“?
Langer Rede kurzer Sinn:

Wir müssen nicht nur das Klausurthema an sich lernen, sondern es so lernen, wie es in der Prüfung von uns gefordert wird.

Dazu ist es wichtig, herauszufinden wie die Prüfung an der eigenen Uni (und bei mündlichen Prüfungen auch bei den Prüfern, die infrage kommen) abläuft.
Am besten holt ihr euch dazu Informationen von den höheren Semestern eurer Uni ein.

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Die Pomodoro-Technik [Lerntechniken] 01/08/2016

Posted by Hermione in #medlife, Hermiones Lernmethoden, Lernen, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Manage Mischief

Ich hab zwar bereits in einem Blogartikel über Pomodoro geschrieben, aber nur nebenbei, und ich finde diese Technik verdient ihren eigenen Artikel.

Pomodoro? Tomate??

Ja, die Technik wurde nach einem tomatenförmigen Küchen-Timer benannt.
Was steckt dahinter? Anstatt sich zu sagen „Ich lerne jetzt zwei Stunden lang!“ und dann erstmal gar nicht anfangen zu wollen (weil es so weig verlockend ist) oder nach spätestens einer Stunde mit den Gedanken ganz woanders zu sein (weil die Konzentration halt irgendwann nachlässt) stellt man sich einen Timer (es gibt eine große Auswahl an Pomodoro-Apps für jedes Endgerät) und arbeitet 25 Minuten intensiv an der Aufgabe. Wenn die Zeit rum ist, darf man sich fünf Minuten lang erholen. Am besten auch intensiv – laute Musik hören, durch die Wohnung tanzen, Eis essen, usw. Danach geht es frisch und motiviert an die nächsten 25 Minuten Arbeit.

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#FML Friday 18/03/2016

Posted by Hermione in Medizinstudium, Uncategorized.
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Ich muss lernen. Ich muss lernen. Ich muss lernen.

In zweieinhalb Wochen schreibe ich die erste der drei Klausuren, für die ich in den Semesterferien büffeln muss.
Ich hab wirklich kaum Lust und es fällt mir schwerer als je zuvor, mich zum Lernen aufzuraffen. Seit wenigen Tagen erst habe ich einen Zustand erreicht, in dem ich mich als „erholt“ bezeichnen würde.Das würde ich eigentlich gern noch ein bisschen genießen, aber ich habe kaum die Zeit dafür…

Ich muss jetzt für die Physikklausur lernen, weil ich wenige Tage später schon Biologie schreibe … diese ganze verfickte Scheiße findet also schon wieder gebündelt statt. Hätte man ja auch ein bisschen besser verteilen können, aber warum. Immerhin habe ich nicht wieder, wie in der ersten Prüfungsphase, vier Prüfungen innerhalb von anderthalb Tagen. Das war geil.

Mein erster Herzinfarkt ist zum Greifen nah.

Jetzt sitze ich also den halben Freitag am Schreibtisch und lerne Formeln auswendig. Immerhin ist das Wetter scheiße, und immerhin gibts bei Spotify einige coole Focus-Playlists, die das Lernen ein bisschen angenehmer machen.

Immerhin habe ich durch einen wirklich zufälligen Zufall noch innerhalb der Frist herausgefunden, dass ich mich für die Klausur gesondert anmelden muss. Schön, dass meine Uni so wichtige Informationen im halben Internet verteilt bereithält, und nicht zentral gesammelt. Ist ja bald Ostern.

Ebenfalls super ist der Stundenplan für das zweite Semester den meine Freundin und ich heute entdeckt haben.
Ich will ja nicht spoilern, aber das nächste Semester wird echt ungeil. Interessant, aber ungeil.

Es wird Tage geben, an denen ich für eine Veranstaltung um sechs Uhr aufstehen und zur Uniklinik fahren muss, nur um dann bis in den Nachmittag hinein „frei“ (also Zeit zum Lernen) zu haben, und dann gegen 15 Uhr erst wieder die nächste vergnügliche Veranstaltung in Form eines mehrstündigen Praktikums zu haben.
Das werden die Tage sein, an denen mein Gehirn ähnliche Fehlermeldungen von sich gibt wie mein Taschenrechner.

Die Kurse, die wir haben werden, sind eigentlich ziemlich cool, aber es sind einfach sehr viele, und das im kurzen Sommersemester. Freut euch schon auf viele verzweifelte Tweets.

Und jetzt entschuldigt mich, die Bernoullische Gleichung und ihre Freunde wollen weiter mit mir spielen. Yayyyy…