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Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert! [Follow my Nachtdienst] 20/02/2017

Posted by Hermione in Rettungsdienst.
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Guten Abend!

Bisher bin ich noch nicht wirklich zum bloggen/twittern/instagrammen gekommen. Das liegt einerseits daran, dass wir seit Dienstbeginn mehr oder weniger durchgearbeitet haben, und andrerseits daran, dass meine Kollegin sehr ungern fährt und ich die Ehre habe, heute Nacht meinen Führerschein aufs Spiel zu setzen. (Scherz!)

Wie sagte eine andere Kollegin doch einmal? „Nachts sind rote Ampeln nur freundliche Empfehlungen.“ Nein, mein Motto ist das eher nicht, allerdings habe ich vorhin eine Ampel entdeckt, die ich noch nie zuvor gesehen habe, und ich frage mich, wie oft ich da in den letzten Jahren schon bei Rot drüber bin …

Der Dienst an sich ist, wie erwartet, ätzend. Meine Kollegin ist mit eine der nervigsten, die wir momentan haben. Wir beide sind einfach nicht kompatibel, und ich muss mich sehr anstrengen, professionell zu bleiben, auch wenn sie es nicht ist. 🙄

Wenn ich nicht dauernd genervte Sprachnachrichten an Jamie schicken würde, wäre hier schon längst ein Mord geschehen. Meine Idiotentoleranzschwelle ist momentan sehr niedrig, ich bin einfach aus dem Arbeiten raus. Hoffentlich werd ich im Laufe der Semesterferien wieder ein bisschen gelassener. 

Warum kann ich heute Nacht nicht mit Remus oder Sirius fahren? Das wäre viel cooler und lustiger. 

Wenigstens beschwert sie sich nicht über die Playlist. 😁

Ich bin übrigens schwer verwundet:

Los geht's mit #FollowMyNachtdienst ! Selten wurde mir ein RTW so leergespielt übergeben. Ich musste mich unter äußerst widrigen Umständen selbst verarzten. Beißkeil und Cutasept zur Wunddesinfektion, Viggopflaster zum Schutz vor neuem Dreck. Der Dienst fängt also megagut an. (Und dabei hab ich die anstrengende Kollegin noch gar nicht gesehen…) Jetzt wird erstmal gecheckt und aufgefüllt. 🚑

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Mit HÖLLENSCHMERZEN quäl ich mich zum Wohle der Allgemeinheit. Die Bürger dieser Stadt können sich so glücklich schätzen, eine furcht- und selbstlose Retterin wie mich zu haben.

Jede Stadt hat die Helden, die sie verdient. 

(Oha, ich glaub, mein Kopf hat auch was abbekommen!)

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Die wilden Samstagabende. 14/01/2017

Posted by Hermione in Alltag, Kollegen, Lernen, Medizinstudium.
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Ja, ich bin eine Partylöwin.

Ich sitze im Schlafi mit einem Glas New York Chai mit Alpro light am Schreibtisch und blättere meine Chemie-Unterlagen durch. Morgen hab ich wieder Nachhilfe, da will ich zumindest das vom letzten Mal können.
Eigentlich wollte ich heute nochmal ne Altklausur lösen, aber dafür muss ich erst dieses massive Motivationstief überwinden.
Spaß macht das nicht. Ich weiß auch nicht so recht, warum ich momentan so tranig bin. Hallo, Motivation?

Wird langsam echt Zeit, dass der Winter sich verabschiedet. Ich weiß, es ist erst Mitte Januar, aber ich will endlich Frühling haben! Ich will dass die Sonne wieder scheint, und dass die Natur zu neuem Leben erwacht, ich will niedliche Tierbabys sehen!
Oh, und ich will endlich Semesterferien haben!

Ich würde so gern wieder mehr arbeiten und ein paar der abenteuerlichen Stunts unserer Neuen miterleben – so lange sie noch da sind. Die dezimieren sich nämlich auch. Genau wie die Pferdchen in unserem Fuhrpark. Einer der Neuen hat es anscheinend geschafft, die Vorfahrtregeln sehr eigenwillig zu interpretieren und so nen ziemlichen Blechschaden produziert.

Und ich verpass das alles! 😦

Kaffeeeeeee! 13/01/2017

Posted by Hermione in #medlife, Alltag, Kollegen, Lernen, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Heute ist so ein Tag, an dem ich irgendwie einfach nicht wach werde. *löffelt mehr Kaffeepulver in die Maschine*

Und Himmel, es fühlt sich total komisch an, fast die ganze Woche weder in der Uni noch auf der Wache zu sein! Es ist fast, als würde ich etwas total Verbotenes tun.
Dabei hab ich ja gar keine Freizeit, also nicht nur. Ich lerne ja (also zwischendurch immer mal wieder).

Sobald der Nebel in meinem Kopf sich lichtet, geht es dann auch mit Chemie weiter. Was bin ich froh, wenn das ausgestanden ist.
Da ich gestern auf Instagram aber erfahren habe, dass es Unis gibt, an denen man nicht einmal ein PSE mit in die Klausur nehmen darf, will ich in Zukunft ein klein wenig demütiger sein und nur noch mit 98%iger Kraft gegen meine Uni wettern. 😀

Randnotiz: Es schneit, und ich bin mit Schneeschippen dran. Das Schicksal meint es heute besonders gut mit mir.

Nein, also für nächsten Freitag muss ich mir wenigstens nen kurzen Frühdienst organisieren, so hält man das ja nicht aus. Ich vermisse meine Kollegen, also die Handvoll, die ich noch kenne.
Da fällt mir eine recht amüsante Neue-Kollegen-Geschichte ein, aber ich weiß noch nicht, wie ich diese Geschichte anonymisieren kann. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich dafür nicht nen Weg finden würde …

Ähm. Ja.

Heute Abend Prokrastinationsscheiße?

Blaulichttaxi-Woche.  02/01/2017

Posted by Hermione in Krankentransport.
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Hach ja, ich mag ja meine KTW-Wochen. Heute war es aber relativ anstrengend, weil wir ne lange Schicht hatten und mein Kollege keinen Führerschein hat. Durchgehend fahren ist dann doch blöd. 

Außerdem hatten wir heute auch nen Disponenten, der nicht wirklich den Überblick behält und teilweise sehr seltsame bis nicht umsetzbare Anweisungen gibt. Normalerweise denk ich mir da „Ich werd bezahlt um zu lenken, nicht um zu denken“, aber heute war es so absurd (und darüber hinaus auch potenziell patientengefährdend), dass ich es ausnahmsweise ausdiskutiert hab. 😄

Highlight war das landwirtschaftliche Fahrzeug, das ich dank Gegenverkehr kilometerlang nicht überholen konnte. Ich hab dann das Beste draus gemacht und „Im Wagen vor mir fährt ein junges Mädchen“ gesungen und gefrühstückt. Jetzt hält der Kollege mich auch für durch, aber ich hatte meinen Spaß. 😅

Morgen hab ich Spätdienst. Glaub ich. Hurra, ausschlafen! (Aber lieber erstmal nachgucken, ob das wirklich stimmt …)

Follow Me Around: Neujahrsdienst II.  01/01/2017

Posted by Hermione in Rettungsdienst.
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Es ist bisher ein Dienst nach meinem Geschmack: Sofa, Kaffee, interessante Dokumentationen und Reportagen, ein schweigender Kollege und ein tiefenentspanntes Disponententeam.

Dritter Kaffee, nullter Einsatz. Kann gerne so weitergehen. #rettungsdienst #coffeemakestheworldgoround #istderbürgergesundfreutsichderretter

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Leider hab ich vergessen, Lernkram mitzunehmen, aber andererseits wäre das ein Garant für einen Einsatz nach dem anderen gewesen.

Hoffen wir, dass es entspannt bleibt. Ne Nullschicht brauch ich nicht unbedingt, aber ich will auch nicht zuviel Zeit getrennt vom Sofa verbringen.

Vor allem habe ich keine Lust auf „Essen auf Rädern“, sondern würde gern gemütlich mit den Kollegen auf der Wache kochen und essen. Das gehört an Feiertagen einfach dazu. 

Passt auf, dass ihr nicht in zerbrochene Flaschen tretet!

„Die Franzosen haben ein Wort für dich.“ 31/12/2016

Posted by Hermione in Kaffee, Kollegen, Krankenhaus, Rettungsdienst.
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Wir erleben zusammen immer die absurdesten Situationen. Wirklich. Wenn ich so zurückblicke und versuche, mich an die bescheuertsten und unfassbarsten Einsätze (und Situationen außerhalb von Einsätzen) zu erinnern, dann war in 90% der Fälle Remus mein Spannmann.
Wir können uns nicht drauf einigen, ob er derjenige ist, der es anzieht, oder ich, denn auch er sagt „nur mit dir erleb ich so ne Scheiße!“.
Vielleicht ist es wirklich die Kombination von uns beiden, die etwas im Raum-Zeit-Kontinuum verändert oder die Büchse der Pandora öffnet.

Highlight diese Woche war ganz klar die Reanimation. Und das meine ich nicht im positiven Sinn.

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„Auf, auf! Fuchur-Geschwindigkeit!“ 30/12/2016

Posted by Hermione in Kaffee, Kollegen, Rettungsdienst.
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Remus und ich haben unsere ganz eigene Art, miteinander zu kommunizieren. Schön so. Wär doch furchtbar langweilig, wenn man immer ernst bleiben müsste.

Der heutige Tag war die logische Fortsetzung der Motto-Woche „Neurologie“. Auf der Neuro-Intensiv und der Stroke wurden wir auch nur noch mit „Ihr schon wieder??“ begrüßt (und mit Kaffee verabschiedet).

Ich habe mich bei nem Autofahrer sehr unbeliebt gemacht, als ich ihn aufgefordert habe, sofort die RTW-Anfahrt zu räumen (naja, wir waren ja mit Patient da und hätten keine Chance gehabt, da irgendwie durchzukommen). Fand er uncool, vor allem als ich die Aufforderung dann noch zweimal gesteigert wiederholt habe – er hat sich halt vorher nicht in Bewegung gesetzt und auch keine Anstalten gemacht, seine Scheißkarre da wegzusetzen, während wir mit nem „Sieht nicht gut aus“-Patienten auf der Straße standen. Aber wenn ich in den letzten Jahren eins erlangt habe, dann ist es die Fähigkeit, Autorität auszustrahlen. 😄

Wir hatten auch davon abgesehen viel Spaß. Zuerst haben wir all die Kollegen, deren Namen wie nicht kennen (und das sind inzwischen knapp 80%) mit nicht sehr schmeichelhaften Spitznamen versehen und „Fanfiction“ zu ihnen ersponnen. Dann haben wir einen der dienstältesten Kollegen geärgert. Dazu muss ich sagen, dass er einfach ein Arschloch ist und sonst immer alle Kollegen beleidigt. Heute haben wir den Spieß mal umgedreht. Gefiel ihm gar nicht. Hat er aber mal gebraucht.

Wir haben es geschafft, dass uns kein einziger Patient in den RTW kotzt (einmal war’s knapp) und mussten in 12 Stunden nur ungefähr drölf mal zurück auf Station laufen, weil wir irgendwas vergessen haben. Das frühe Aufstehen fordert seinen Tribut. 

Und nicht genug, nach einem halben Teamwechsel hatte ich spontan noch das Vergnügen, in fernen, fremden Gewässern zu fischen und dies damit zu verbinden, einen alten Freund endlich mal wieder zu sehen. ❤

So. Wie gesagt, die ganze Woche war ein Highlight, aber mein zombioides Gehirn ist grad nicht in der Lage, eine ansprechende Zusammenfassung zu tippen (und aufm Handy ist eh unkomfortabel), deswegen kommt morgen nochmal n schöner Artikel. Ich wollte euch jetzt aber nicht ohne Update hängenlassen, nachdem ich das schon heute Morgen versprochen habe. 

Und jetzt drückt uns die Daumen, dass wir ohne Zwischenfälle unseren Heimathafen erreichen (und ich danach schnell in mein Bettchen kann! 😴).

(Wenn ich noch mit Remus unterwegs wäre, würde ich ihn jetzt anweisen, in Fuchur-Geschwindigkeit zu reiten, aber das bin ich ja leider nicht)

Jahresrückblick 2/4: Rettungsdienst und Krankentransport. 28/12/2016

Posted by Hermione in Krankentransport, Rettungsdienst.
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Zweiter Teil meines persönlichen Jahresrückblicks! 🙂

Auch in dieser Hinsicht war es ein recht gutes Jahr für mich. Ich konnte zwar Anfang des Jahres bis zu den Semestterferien nicht so viele Dienste machen und hatte dementsprechend echt wenig Kohle, aber dafür passt es momentan zeitlich alles ein bisschen besser und ich kann mir meistens auch in der letzten Woche des Monats noch was zu Essen leisten. 🙂

Ich habe außerdem endlich einen unbefristeten Arbeitsvertrag! *lässt nochmal die Korken knallen*
Bisher hab ich ja branchenüblich oft den Arbeitgeber gewechselt und war damit eigentlich auch nie unglücklich – die guten Kollegen wechseln ja auch und im Grunde sind wir alle ein riesiger Mitarbeiterpool, der immer mal wieder bei gemeinsamen Arbeitgebern landet.
Außerdem bin ich auch ein Mensch, der mit unfähigen Vorgesetzen wirklich nicht klarkommt und dann lieber nach ein paar Jahren weiterzieht, bevor ich mir den Bullshit länger antu. Bei meinem letzten Arbeitgeber war es ganz schlimm, da bin ich immer noch sehr froh, zusammen mit meiner Lieblingskollegen weitergezogen zu sein. Wir zwei Zugvögel. 🙂

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Follow Me Around: Feiertagsdienst VI. 26/12/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Rettungsdienst.
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Feierabend! Wohlverdient! 🙂

Es war nicht so ein schöner Dienst wie gestern, was zum Großteil daran lag dass ich mit dem heutigen Kollegen nicht besonders gut klargekommen bin. Als ich frisch von der Schule war, dachte ich auch, dass ich doch schon alles weiß und kann und wasweißich, aber ich wäre als Berufseinsteigerin nie auf die Idee gekommen einer langjährigen Rettungsassitentin zu erklären, wie etwas gemacht wird.
Gut, der Typ hat mich in den drei Monaten, die er bei uns ist, noch vie vorher gesehen, und hatte als einzige Vorabinfo über mich „ist ne Medizinstudentin“, konnte mich also wirklich nicht einschätzen, und wurde auch (wie bereits erwähnt) von zwei der größten Idioten eingearbeitet, die bei uns auf dem Dienstplan stehen und hat deswegen sehr seltsame Ansichten darüber, wie etwas bei uns gemacht wird … aber bitte. Ein bisschen mehr Verstand und ein bisschen weniger massive Selbstüberschätzung wäre geil.
Ich hab mir den dann schon eingenordet, aber Spaß macht das nicht. Einerseits werde ich nicht dafür bezahlt, Kinder zu erziehen, und andererseits hab ich da eigentlich auch gar keine Lust drauf. Dann soll man die Leute in der Anfangszeit halt guten Kollegen aufs Auto setzen, und nicht den blaulichtgeilen Rettungsrambos, dann ist sowas auch gar nicht nötig. Aber nee, stattdessen meint der Chef, die falsch eingearbeiteten Neuen dann zu mir oder meinem Ex-Stammpannmann zu geben, weil wir beide so gut darin sind, Leute wieder auf Kurs zu bringen. Ja, sind wir auch, aber das ist nicht unsere Aufgabe. Es ist doch scheiße, den (bereits eingearbeiteten) Kollegen jeden Schritt erklären zu müssen und im Endeffekt die ganze Schicht für zwei zu arbeiten, weil die Einarbeitung bei uns einfach nicht läuft.

Und nun zu friedlicheren Gedanken. Das Essen war lecker, und wir konnten sogar alle gemeinsam fast bis zum Schluss speisen. Den Nachtisch gabs halt zwei Stunden später und getrennt voneinander, aber dennoch ist das erstaunlich gut. Auf meiner alten Wache hat das nie so gut geklappt. 😀

Die Einsätze waren okay und zum Teil auch interessant, und alle gewaltfrei und ohne angepöbelt zu werden – sogar der beim Familienstreit.
Ich bin sehr froh, dass wir dieses Jahr zu keinem einzigen Suizid(versuch) gerufen wurden, da ist Weihnachten ja eigentlich auch immer ein Peak. Mich stressen solche Einsätze sehr.
Gut, dass ich Silvester (momentan noch) frei hab, und hoffentlich kommt niemand an Neujahr während meines Dienstes und auch sonst nicht auf die Idee. An dieser Stelle möchte ich dann auch direkt die Telefonseelsorge verlinken.

Ich weiß nicht, wieso das so ist, seit ich nur noch Teilzeit arbeite, aber ich hab ziemlich viele Frühdienste und sehr viele „kurze Wechsel“, die so gerade eben noch die gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeit berücksichtigen.
Jetzt werde ich also meine paar Minuten Freizeit genießen, bevor ich meiner Bettdecke Gesellschaft leiste, denn morgen um vier klingelt schon wieder mein Freund, der Wecker. Das ist doch kacke! 😀

Ich bin echt kein Frühaufsteher, ich bin ein Nachtmensch! (Augen auf bei der Berufswahl!)

Follow Me Around: Feiertagsdienst V. 26/12/2016

Posted by Hermione in Kollegen, Rettungsdienst.
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Den Nachtisch kann man ja zum Glück auch später essen. 😁

Ich hab ja gestern kurz angerissen, dass bei uns neuerdings die Neuen von Idioten und Nulpen eingearbeitet werden. Vorhin durfte ich live miterleben, welche Auswirkungen das so hat.

Ich hatte gerade das Vergnügen einer viertelstündigen Diskussion, dass man nach MRSA nicht desinfizieren müsste, weil das ja eh schon fast jeder hat.

Alter! Mit dem Thema ist man bei mir eh genau richtig. Der Kollege hat morgen ein romantisches Date mit unserem Desinfektor, und darf sich nochmal alles ganz genau erklären lassen.

Ich habe wirklich einen persönlichen Hass auf Kollegen, die mit resistenten Keimen lasch umgehen. Es sterben so viele Menschen unnötigerweise an so einer blöden, vermeidbaren Fickscheiße. Wenn ich heute Abend zuhause bin, kann ich mal nen Auszug aus meiner Hausarbeit dazu posten.

Unser anderer Einsatz war ein eskalierter Familienstreit, bei dem jemand massenhaft Weinglasscherben (inkl. Rotwein)  in der Handfläche stecken hatte, nachdem er es zu hart auf dem Tisch abgestellt hat. Also, in meiner Familie dient Rotwein eigentlich dazu, geistig aus den nervigen Diskussionen auszusteigen und trägt damit dazu bei, das Verletzungsrisiko zu minimieren. 😁

Wenigstens gab’s in der Notaufnahme Plätzchen. 😍