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Study Like Granger. [Manage Mischief] 22/11/2016

Posted by Hermione in #medlife, Hermiones Lernmethoden, Lernen, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Die Umfrage vor einem gefühlten Vierteljahrhundert hat gezeigt, dass die „Hermine-Methode“ unter den Vorschlägen das meistgewünschte MM-Thema war. Also hurra, hier ist der Artikel endlich.

Natürlich hab ich diese Methode nicht dreist nach mir benannt sondern nach meiner Romanvorlage. 😉

Blicken wir nach Hogwarts: Hermine bereitet sich immer sehr sorgfältig auf den Unterricht vor, und beantwortet dann mit Leichtigkeit jede Frage, die ihr ein Lehrer stellt. Das ist einerseits deswegen sehr clever, weil es ihr dann leichter fällt, im Unterricht mitzuarbeiten (und sie dann auch mehr aus dem Unterricht für sich rausholen kann) und weil sie dann bei der Prüfungsvorbereitung größtenteils nur noch wiederholen muss, was sie bereits gelernt hat, und andererseits haben ihre Lehrer (abgesehen vielleicht von Professor Snape, aber der war eh nie Pädagoge des Jahres) irgendwann angenommen, dass sie es sowieso weiß und sehr positiv über ihre schulischen Leistungen gedacht.

Und in der Uni? Jetzt in der Vorklinik ist es eigentlich egal, wie viele Punkte ich in den Klausuren hole und welche Note dem entsprechen würde. Es gibt nur einen einzigen Kurs (nämlich das Wahlpflichtfach), dessen Note im Physikum nochmal auftaucht, und den hab ich bereits hinter mir (und mir ne 1 erarbeitet ^^).

Eigentlich wäre es auch egal, was die meisten Dozenten über mich denken, denn e-Klausuren sind das, was meine Lehrer früher nie waren: objektiv.

Die fehlende Objektivität von menschlichen Prüfern kann man sich auch zu Nutze machen. Klappt übrigens auch bei Centauren, Werwölfen und Vampiren.  (mehr …)

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Bulimielernen. [Manage Mischief] 05/11/2016

Posted by Hermione in #medlife, Anatomie, Lernen, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Das ist die Art zu Lernen, die ich mitunter am meisten hasse und die ich auch überhaupt nicht für gut oder sinnvoll erachte.

Aber manchmal, da muss das einfach sein. Es gibt Fächer, da geht es weniger um Verstehen *hust*Anatomie*hust* sondern einfach darum, sich jedes kleine Pinöppelchen, jede Delle, jede blöde Tuberositas und den Ursprung, Ansatz und die Innervation von drölfzig Muskeln, deren Existenz man nie erwartet hätte, die einen auch überhaupt nicht interessieren und deren Namen man sich schon kaum merken kann, reinzuprügeln. Und zwar so, dass man in der Klausur und, noch wichtiger, in der mündlichen Prüfung den ganzen Kram auskotzen kann.

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Lernmethoden und Umfrage. 02/11/2016

Posted by Hermione in #medlife, Lernen, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Alle gut im Semester angekommen? 😁

Ich wollte nochmal kurz Werbung in eigener Sache machen und auf Manage Mischief! hinweisen, meine wachsende Sammlung von  Lernmethoden und Lerntipps (nicht nur für Studierende der Medizin).

Und damit sind wir jetzt auch gleich beim Thema für die Umfrage:

Ich hab einige Manage Mischief!-Artikel teilweise fertig, meine Zeit reicht momentan aber nicht wirklich dafür, mich direkt um alle zu kümmern. Der Artikel, der bis zum Wochenende vorn liegt, hat also die Ehre, zuerst fertiggestellt zu werden. Ja, ich weiß dass die Umfrage ne Woche läuft, ich werde mich trotzdem danach richten, wer Freitagabend die Nase vorn hat. 😀

Weil nicht alle Themen selbsterklärend sind: Mit „Hermine-Methode“ meine ich meine in den Präpkurs-Artikeln beschriebene Idee, dem Professor als interessierte und gut vorbereitete Studentin in Erinnerung zu bleiben, in der Hoffnung dass er sich in der Prüfung darauf besinnt, dass ich ja immer so gut mitgemacht habe. Man könnte jetzt auch „Streber-Methode“ sagen, aber das klingt so negativ. 😉

Tja, das war’s auch erstmal. Ich muss jetzt noch ein wenig lernen, bevor ich weiter im Internet spielen darf. 😀

Mit Rückschlägen umgehen. [Manage Mischief] 06/10/2016

Posted by Hermione in #medlife, learn from my fail, Lernen, Manage Mischief, Medizinstudium, Prüfungen.
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Jede(r) fällt irgendwann mal durch eine Prüfung, oder besteht sie nicht mit der Note, auf die hingearbeitet und gehofft oder die benötigt wurde.

Das ist nicht schön. Das fühlt sich nicht gut an. Aber das gehört auch dazu.

Der Trick ist, daraus für die Zukunft zu lernen.
Einerseits zu lernen, mit frustrierenden Situationen umzugehen, es wieder zu versuchen und nicht aufzugeben, oder gegebenenfalls den großen Plan nochmal zu überdenken und anzupassen.
Und andererseits zu lernen, was im Vorfeld möglicherweise nicht optimal gelaufen ist und was man beim nächsten Mal besser machen muss.

Mit ner schweren Enttäuschung umzugehen ist nicht leicht, vor allem wenn man zum Großteil einfach von sich selbst enttäuscht ist.
Früher, zu Schulzeiten, war das irgendwie einfacher. Ich habe eine schlechte Note geschrieben und meine Eltern haben geschimpft. Mir selbst war es eigentlich eher egal.

Jetzt ist es mir aber nicht mehr egal. Ich bin enttäuscht von mir selbst, traurig, dass ich diese wichtige Klausur vergeigt habe und fühle mich einfach nur dumm.
Auf der anderen Seite weiß ich aber, und da komme ich später nochmal ausführlich zu, dass ich bei der Klausurvorbereitung wirklich nicht geschlunzt habe, dass ich die Themen echt gründlich durchgearbeitet habe und dass es nicht daran liegt, dass ich die Prüfung nicht ernst genug genommen habe.

Was macht man da? Nun, ich persönlich lasse meinen Frust gern erstmal raus. Dafür ist Twitter super, aber auch Kommilitonen, mit denen man sich über die beschissene Klausur und die unfairen Profs und was zur Hölle wollten die bei Aufgabe drei überhaupt von uns, ich hab nicht mal die Frage verstanden auslassen kann.
Ich hab ziemlich viele tolle Tweets und DMs bekommen, die mich getröstet und aufgemuntert haben. Danke dafür! Ich habe Sprachnachrichten mit Jamie ausgetauscht, die uns beide garantiert in Untersuchungshaft bringen werden. 😉
Ich habe, und nein, das empfehle ich nicht als Problemlösungsstrategie, mir ne Flasche von meinem Lieblings-Schnaps und ne Packung Eis gekauft und mir selbst ne ausgiebige Pity Party geschmissen. Es gab sogar Twitterer, die sich aus Solidarität mit betrunken haben. ❤

Und dann? Der erste Frust ist raus, und das ist gut und wichtig, aber jetzt muss man erstmal die Situation analysieren.

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Chemie-Tipp für Medizinstudierende u.ä. [Youtube] 01/10/2016

Posted by Hermione in #medlife, FERIEN, Lernen, Lernmarathon, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Hey ho,

ich hab wieder den Punkt erreicht, an dem ich meine Bücher einfach nicht mehr sehen kann. Ist aber nicht schlimm, dafür hat der liebe Merlin ja Youtube erschaffen.

Und da möchte ich auch direkt nen Account empfehlen, den ich dabei für mich entdeckt habe, und bei der Gelegenheit nochmal auf The Simple Club aufmerksam machen, die ich glaub ich schon (mindestens) einmal für Chemie und einmal für Bio empfohlen habe.

Also, ich habe meinen halben Abend jetzt mit ChemistNate verbracht und bin bisher sehr zufrieden mit ihm und mir. Ich scheine das meiste aus den letzten Lerneinheiten behalten zu haben. Ganz so düster sieht die nahe Zukunft also nicht aus.

Es gibt richtig viel Auswahl an guten Videos, die sich meiner Meinung nach zum Wiederholen sehr gut eignen. Ob die auch zum Erstkontakt mit der Materie geeignet sind, kann ich keider nicht beurteilen, weil ich mich ja schon seit Ende Juli mit Chemie vergnüge.

Die Videos sind englischsprachig, aber ich denke, damit müsste jede(r) gut klarkommen, der Youtuber spricht ja schön deutlich und die Fachwörter lassen sich ganz gut aus dem Kontext erschließen. Zur Not gibts ja noch dict.cc oder so.

Deutschsprachig haben mir The Simple Club echt weitergeholfen mit ihren Nachhilfevideos. Da gibts für verschiedene Schulfächer extra Kanäle, und weil das hier ein Chemiebeitrag ist, empfehle ich explizit The Simple Chemics.
Ich glaub ich hab auch schon einmal getwittert, wie toll ich es finde, dass es heutzutage solche Möglichkeiten gibt. Wenn ich diese Chancen zu Schulzeiten gehabt hätte, hätte ich echt ein besseres Abi gehabt. Kein Scheiß.
Nachhilfe ist teuer, und ist ihr Geld auch sicher wert (ich hab jahrelang für ein Nachhilfeinstitut Englisch und Deutsch nachgeholfen und weiß, wie aufwändig und stressig das für Nachhilfelehrer sein kann), aber nicht jede(r) kann sich den Spaß leisten – ich kann es momentan definitiv nicht.
Gerade deswegen finde ich es klasse, dass wir sowas heute alles kostenlos und auf echt hohem Niveau im Netz finden können.

Nutzt eure Chancen.

Forest: Den Wald vor lauter Bäumen lernen. [Lernmethoden] 29/09/2016

Posted by Hermione in Hermiones Lernmethoden, Lernen, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Ich hab die App jetzt etwas mehr als zwei Wochen lang getestet, das ist lang genug, um mir ein Urteil zu erlauben. 😀

Vorweg: Ja, ich finde Forest echt empfehlenswert. Man muss aber ehrlich mit sich selbst sein und in der Zeit nicht irgendwas ablenkendes mit einem anderen Entgerät (nak nak nak) machen.

Aber jetzt mal gründlich.

Forest, was ist das denn bitte? Nun, es ist eine App, die sich wunderbar als Pomodoro-App einsetzen lässt, denn auch hier kann man Zeitabschnitte festlegen, in denen man sich im Idealfall 100% auf die Aufgabe konzentriert, die man sich gesetzt hat.
Ich habe Forest wie Pomodoro auch mit 25-Minuten-Abschnitten genutzt und finde das für mich gut. So lange kann ich mich problemlos richtig konzentrieren, und es ist kurz genug um sich immer wieder zu sagen „komm, die paar Minuten bis zum Ende der Tomate schaffst du noch ohne nen neuen Energy ausm Kühlschrank zu holen“ und vor allem, um sich zu sagen „eine Runde schaff ich noch, bevor ich für heute Feierabend mache!“.

Was ist Pomodoro? Hab ich hier schon mal vorgestellt. Sehr empfehlenswert, gerade für nen Lernmarathon vor Klausurphasen.

Forest ist aber hauptsächlich dazu da, dass man sein Handy liegenlässt, während man sich konzentrieren möchte. Und das (finde ich) ziemlich effektiv.

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Fleißig, fleißig, Panik. 19/09/2016

Posted by Hermione in #medlife, Alltag, FERIEN, Hermiones Lernmethoden, Lernen, Lernmarathon, Manage Mischief, Medizinstudium, Prokrastinationsscheiße.
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Nein, ich habe heute nicht nur Zeitumkehrer und Federkiele gezeichnet, ich hab auch tatsächlich was für die Uni gemacht.

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Team Augenkrebs! #prokrastinationsscheiße #hogwartsmedschool #studylikegranger #chemiefürmediziner

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Ja, das Buch sieht schlimm und bunt aus. Ich kann so prima lernen.
Alles, was zusammengehört, wird auf ein Post-it geschrieben (und wenn es nicht auf eins passt, dann kommt noch ein zweites gleichfarbiges dazu), ergänzende Infos und Formeln kommen auf wirklich furchtbar grelle kleine Haftnotizen, und wenn ich das Buch dann nochmal durchgehe, muss ich nur meine Klebchen lesen und hab alles schön bunt zusammengefasst.

Daraus mach ich dann meine Cornell-Notes, und aus denen (und zu dem Zeitpunkt schon zum größten Teil aus dem Kopf) diese unübersichtlichen aber kreativen Themenposter.
Solche zum Beispiel:

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Es ist soweit, ich brauche wirklich Hilfe. 😂 Weil ich nicht einschlafen kann, male/schreibe ich Poster zu den einzelnen Themen meines Lernmarathons. #morbushermione #prokrastinationsscheiße #hogwartsmedschool #studylikegranger #chemiefürmediziner

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Die sind eigentlich mehr ne Spielerei und für mich ne Möglichkeit zu gucken, ob ich noch alles zusammenbekomme, als etwas, womit ich später noch weiterlerne.

Zum Weiterlernen nehme ich dann wieder meine Cornell-Notes.
Die kann man jetzt richtig gut als Vorlage für Karteikarten nehmen (wenn man sich Mühe gegeben hat mit der „Duale Reihe“-Spalte und da gute Stichpunkte und Fragen hingeschrieben hat) oder mit ner Diktiergerät-App einsprechen und bei Gelegenheit nochmal anhören.

Forest begeistert mich sehr, ich habe sogar schon genug Spielgeld verdient um mir nen neuen Baum zu kaufen und arbeite ab sofort an Mischwäldern.
Meine Rezension kommt … bald. Für alle sehr neugierigen, im Grunde ist es wie Pomodoro, nur dass die App einen noch daran hindert, das Handy zu nutzen, weil der gepflanzte Baum sonst stirbt. Lässt man die Finger vom Handy und arbeitet die 25 Minuten (oder länger, je nach Einstellung) durch, erscheint der Baum in dem kleinen Wald, den man an dem Tag angelegt hat.

Ich habe aber nicht nur für die Uni, sondern auch für’s Leben gelernt:

Wie schön muss es sein, das alles schon hinter sich zu haben. Zumindest die Klausuren in zwei Wochen hätte ich gern geschafft. Bestanden. Endlich diesen scheiß Druck los sein.